Gestern früh bin ich nach Frankfurt gefahren, um die Ausstellung in der Kunsthalle Schirn zu sehen: „Marc Chagall – Welt in Aufruhr.“ Über 100 Bilder sind hier seit dem November zu sehen, viele davon kaum bekannt.
Bei meinem Sonntagsspaziergan durch die Hafencity am 22. Januar konnte ich vor der Elbphilharmonie folgendes Foto schießen:
Was sagt mir dieses Bild?
Vor 60 Jahren wurde am 23. Januar ein deutsch-französischer Freundschaftsvertrag geschlossen, der so genannte Élysée-Vertrag. Bundeskanzler Adenauer und Staatspräsident De Gaulle gaben sich im Elyseepalast in Paris darauf die Hand, dass Deutschland und Frankreich nach jahrelanger Feindschaft Freunde sein wollen.
Im Herbst 22 hieß es noch: „ Das Körberhaus kommt.“ Seit Dezember ist es da , und im Januar 23 ist nun auch der Umzug des LichtwarkTheaters vom Haus im Park ins KörberHaus über die Bühne gegangen. Am Sonntag, den 22. Januar, waren alle Hamburger*innen zu einem Tag des offenen Theaters eingeladen und konnten diese neue Spielstätte kennenlernen. Wir vom bergedorf.blog berichten von der Eröffnungsgala am Abend vorher.
KörberHaus und LichtwarkTheater am 21.1.23
Blaue Bestuhlung, 458 Sitzplätze und die neueste Bühnentechnik Hamburgs sind technische Schlagworte. Darüber hinaus soll dieser Spielort allen Generationen, Kulturen und Schichten offenstehen. Die Aktion „Arbeiterkinder in die Oper“ reiche nicht mehr. Nicht nur professionelle Künstler, auch gemeinnützige Organisationen und Schulen sollen diese Bühne nutzen können. So versicherten es Senator Brosda und der Vorstandsvorsitzende der Körberstiftung Dittmer in ihren Eröffnungsreden. Und „weil in Bergedorf für Hamburger*innen die Sonne aufgeht“, meinte die Bergedorfer Bezirksleiterin Schmidt-Hoffmann, sei der Ort für das neueste Hamburger Theater außer Konkurrenz.
Sonnenaufgang in Bergedorf und Lichtkunst am Galaabend
Bettina Tietjen führte mit Charme durch den Abend. Unterhaltung boten dem sich in Gala geworfenem Publikum Schauspieler des Altonaer Theaters mit einem Ausschnitt aus einem Musical gruseliger Herkunft, Gitte Haenning bot Jazziges, und „Die Söhne Hamburgs“, Rolf Clausen, Sefan Gwildes und Joja Wendt, brachten den Saal zum Mitsingen und -klatschen. In den Umbaupausen wurden kleine Filme zum Bau des KörberHauses und welche mit Glückwünschen verschiedener Künstler zum neuen Theater gezeigt.
Gitte in Aktion und drei Gäste: Feuwehrmänner in Galauniform
Ein gelungener Abend! Aber was wäre er ohne die freundliche Aufmerksamkeit des Personals gewesen? Bis nach 23 Uhr gab es im Großen Foyer Wasser und Wein, Snacks und Schnacks.
Freundlichkeit und Vergnügen
Am Freitag den 3. Februar gibt es mit der Simon & Garfunkel Revival Band den ersten abendfüllenden Theaterabend. Weiter geht es, erst mal bis April, mit Lesungen, Musik, Theater, Kabarett und Comedy.
Text und Fotos: Elisabeth Hartmann und Jürgen Sakuth
Hast du auch das Gefühl, dass die heutige Zeit immer hektischer wird? Die Menschen sind seit der Corona Pandemie unzufriedener und unfreundlicher geworden. So kann es nicht weitergehen. Es ist Zeit gegenzusteuern!
Heute bemerkte ich an der Kasse neben mir eine Seniorin, welche sorgenvoll auf die Waren auf dem Band blickte: „Ich habe nur 25 €. Hoffentlich komme ich damit aus.“ Die Kund*innen hinter ihr verzogen ihre Gesichter.
De Topleger Addi Frees seet al övern Stunn in’n Töövruum vun Dokter Mahnappel in Stockelsdörp. Nu weer he endlich an de Reeg un kunn sein Begehr los warrn.„Herr Dokter, nu seggt Se mi man liekut, wo dat mit mien Liev un Gesundheit utsüht. Hollt Se sik blots nich torüch un nehmt Se man ok keen Blatt för de Snuut. Ik bün oolt genoog un kann ’n apen Woort un de Wohrheit verdregen. Blots seggt Se mi dat man op Plattdüütsch un nich op Latiensch, dormit ik dat ok richtig ver- stah un begriepen do!“ „ Na goot, wenn Se dat So wüllt“, meen Dokter Mahnappel denn mit ’n lütt Smuustergrienen üm de Ogen, „,Se süllt mien Menen dorto höörn. Se sünd en överbasigen Fuuljack, en gresigen Suupkumpaan un ’n bannig groten Freetsack. Wenn Se Ehr Lievevenswies nich ganz flink än- nert, Addi Frees, warrt Se Ehr Liev Se dat gau torüchbetahl’n. Se mütt Ehr Leven vun Grund op an foorts ännern. Hebbt Se dat begrepen? „Besten Dank ok, Herr Dokter, för de kloren Wöör. Dat weer jo böös düütlich, ik heff allens verstahn. Aver nu doot Se mi bidde noch’n lütten Deenst. Vertellt Se mi dat man lever nochmal allens op Latiensch. Ik mutt mien Berta tohuus jo ok wat berichten könen.“
Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“ (Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH) Illustration Elke Grotelüschen
Ich mag das Gedicht, aber ich musste es mal auswendig lernen, da ich das so gar nicht kann ging das…