Beitrag: Sabine Ziesmer


Jedes Jahr freue ich mich auf den Ernteumzug in den Vierlanden. Ich kann mich dem eigentlich auch gar nicht entziehen, weil ich fast mittendrin wohne. Bin ich am ersten Oktoberwochenende einmal nicht vor Ort, vermisse ich den beeindruckenden Ernteumzug, der seit 1976 mit einem Gottesdienst in der St.-Severini-Kirche und einem abschließenden Festplatzbesuch verbunden ist. In diesem Jahr wollte ich auch unbedingt am Gottesdienst teilnehmen. Ich fuhr mit dem Rad durch die herbstliche Landschaft, vorbei an Feldern und Gräben bis zum alten Gotteshaus, das in Teilen als Feldsteinkirche im 13.Jahrhundert errichtet wurde. Auf dem Friedhof hielt ich einen Moment inne, hier findet man den umfangreichsten Bestand an wertvollen Grabplatten ab dem 16. Jahrhundert. Innen erstrahlte unsere St.-Severini-Kirche in hellem Kerzenschein, vor dem Altar waren neben der Erntekrone die Erntegaben zu bestaunen.
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Hat mir sehr gut gefallen. Ich kenne Andrea und natürlich ihre wunderbare Kunst.