Beitrag: Helmut Marquardt

Ich möcht noch mal
Ich möchte einmal Kind noch sein,
um sie zu spüren, jene unbeschwerten Zeiten.
Hierzu fallen mir so manch Dinge ein,
die damals taten mich begleiten.
Ich möcht noch mal……
auf jener grünen Wiese liegen,
um dort im hohen Grase mich zu verstecken.
Schau den Libellen zu beim Rückwärtsfliegen,
die in mir den Wunsch,ebenfalls zu fliegen, wecken.
Ich möcht noch mal……
durch die bunten Wälder streifen,
beobachten die Meisen mit dem A voran.
Wie emsig sie nach all den Dingen greifen,
allein hierfür man sie bewundern kann.
Ich möcht noch mal……
jenen hohen Baum erklimmen,
bis in die Spitze, wo über mir dann nur noch Himmel ist.
Gefangen vom Gesang der Vogelstimmen,
das sind Momente, in denen man die Welt um sich herum vergißt.
Ich möcht noch mal……
erleben dieses tolle Wintertreiben,
im tiefen Schnee hinterlassen meine Spuren.
Bestaunen die Eisblumen an den Fensterscheiben
und wie waghalsig wir damals Schlitten fuhren.
Ich möcht noch mal……
durch den großen Garten streifen,
um mich an seiner Farbpracht zu erfreuen.
Erleben, wie nach und nach all die Früchte reifen,
Bündel von Sonnenstrahlen Licht und Schatten streuen.
Ich möcht noch mal…..
mit der Eisenbahn fahren,
am Fenster sehen, wie die Landschaft an mir vorüberzieht.
Dampfloks rauch- und feuerspeiende Ungetüme waren,
die Schienen sangen stets ihr monotones Lied.
Ich möcht noch mal…..
so lange mit den andern Kindern spielen,
bis Mutter abends mich nach Hause rief.
Dann wusst ich, ich würde sein ein Kind von vielen,
das gut behütet daheim im Bett einschlief.
Ich möchte doch kein Kind mehr sein,
es ist ja alles schon dagewesen.
Und sollt es wirklich mal so sein
dann kann ich’s jederzeit in meinen Gedanken lesen.
Ich möcht noch mal…….
Foto: Pexels













Die fällt aber auf, wenn man da lang läuft. Ich wusste sofort wo Du warst. Mir sagt der Eisladen weniger…