Die Meta, Baujahr 1908, ist eine der ältesten Hafenbarkassen. Sie gehört zur „Stiftung Maritim“ der Stadt Hamburg. Wir haben mit der Meta eine Fahrt durch den Hamburger Hafen gemacht.
Containerschiff quer in der Elbe, Terminal im Gegenlicht, Barkasse Meta
Die Meta kann man nicht zu Festpreisen chartern. Bei der Mitfahrt werden von den Teilnehmern stattdessen großzügiges Spenden erwartet.
Wie plane ich eine Reise, wenn ich das ganze Jahr über gestalten und tun kann was ich möchte? Strandurlaub kam für mich eigentlich noch nie in Frage und Fernreisen auch nicht, weil ich nicht gern fliege. Die Planung einer Reise, nenne ich es nun Urlaub oder Ferien, stellt für mich immer eine Herausforderung dar. Mit dem Beginn meines Ruhestandes setzten auch die guten Ratschläge meiner Freunde ein. Dass ich gar nicht so gern auf Reisen gehe, stieß unisono auf Unverständnis. Ich hatte schließlich alle Zeit der Welt. Im Laufe der Jahre haben sich Fixpunkte in meine Reiseplanung eingeschlichen, die ich immer wieder gern bemühe. Im März steht nun alljährlich die Buchmesse in Leipzig im Fokus meiner Planung. Zu Pfingsten quartiere ich mich einige Tage im Wendland ein, um die kulturelle Landpartie mit dem Fahrrad zu erkunden. Von Juni bis Oktober findet in Büdelsdorf bei Rendsburg alljährlich die NordArt statt, die größte Kunstausstellung für internationale zeitgenössische Kunst in Europa.
Verbunden mit einigen Urlaubstagen in Kappeln, Eckernförde oder Flensburg, wird daraus eine schöne runde Sache, die sich wie Urlaub anfühlt.
Jeder Hamburger sollte einmal auf Neuwerk gewesen sein. Wir waren in diesem Jahr auf der Insel, die bekanntlich ein Teil von Hamburg ist, aber vor Cuxhaven liegt.
Los ging es um 9 Uhr 30 mit der Pferdekutsche von Sahlenburg.
Fahrt durchs Watt
Diese Fahrt durchs Watt kann ich sehr empfehlen. Zwischendurch geht es immer wieder durch Priele mit unterschiedlichen Wassertiefen. Unsere Kutscherin machte uns auch auf die großen Muschelbänke der pazifischen Austern aufmerksam. Vor etwa 30 Jahren galt es als Sensation, als die erste Muschel dieser Art hier entdeckt wurde. Inzwischen breitet sie sich immer weiter aus, weil sie keine natürlichen Feinde hat und auch der Mensch aus Naturschutzgründen nicht eingreifen darf.
Direkt vorbei kamen wir auch an großen metallischen Körben mit Leitern. Dabei handelt es sich um sogenannte Rettungsbaken. Diese Körbe bieten Schutz vor der auflaufenden Flut und Blitzschlag.
Moin, Moin! Gestern war es so weit: Ich wollte das brandneue Westfield Hamburg-Überseequartier erkunden. Und, mal ehrlich: Vergesst, was ihr über Shopping-Center wisst. Das Westfield ist ein Erlebnis, das Licht und Schatten hat.
Ein Glück, dass wir nicht mit „Detlef“ gefahren sind, mit dem Sturmtief, das kürzlich Fähren lahm legte und auch den Katamaran „Halunder Jet“ der Helgoline im Hamburger Hafen festhielt. Ein Glück, dass meine Tochter und ich uns schon vier Wochen zuvor auf den Weg nach Helgoland gemacht hatten – bei mäßigem Wetter, aber ohne Böen und Regengüsse. Beide waren wir noch nie mit einem Katamaran gefahren, beide hatten wir noch nie die Insel Helgoland besucht. Doch nun legten wir von den Landungsbrücken ab, und ein kleines Abenteuer begann.
Bei der Fahrt auf grauem Wasser unter grauem Himmel hätten wir wohl schnell die Orientierung verloren, aber große Bildschirme zeigten unseren jeweiligen Standort an, und aus den Lautsprechern gab es dazu Erklärungen. Hahnöfer Sand war mir bekannt, aber mir war nicht klar, dass es in der Elbmündung so viele Sände gibt, darunter Neßsand, Schweinesand, Hanskalbsand und Mühlenberger Loch. 1000 Kilometer bis Cuxhaven, und dann waren wir auf offener See.
Als schließlich Helgoland in Sicht kam, gab es auch enttäuschte Stimmen: „Wo sind denn die roten Felsen?“ Die sind natürlich zum Anlegen nicht geeignet, aber schon von fern waren die bunten Hummerbuden zu erkennen, die den Hafen säumen.
Aus der Ferne hörten wir leise Töne. Die Musik wurde nur langsam lauter. Irgendwann konnten wir die Melodie erkennen. Und dann sahen wir auch die Quelle. Vorne am Mast einer britischen Yacht, die gerade in den Hafen einlief, spielte ein junger Mann im Rock auf dem Dudelsack. Ein sehr stimmungsvoller Moment.
Es gab auch auf anderen Segelyachten Crewmitglieder, die nicht nur segeln konnten, sondern auch musikalische Talente hatten und diese bei der Rückkehr von der Regatta in den Hafen vorführten.
Aber der Reihe nach. Wenn wir in Südfrankreich Urlaub machen, gehört immer mindestens ein Ausflug nach Saint-Tropez dazu. Den Charme dieses Ortes mit der einmaligen Lage an der gleichnamigen Bucht können selbst wir Touristen nicht kaputtkriegen. Voll wird es im Herbst nur am Hafenkai, in wenigen Gassen und an Markttagen auf dem Place de Lices.
Besonders interessant ist der Besuch während der jährlichen Regatta LES VOILES DE SAINT-TROPEZ und besonders mit dem Teil der historischen, klassischen Segelyachten. Ich hatte immer davon geträumt, einmal an dieser Regatta teilzunehmen. Aber inzwischen bin ich zu alt. Die wenigen alten Mitfahrer sind meistens die Bootseigentümer, die junge kräftige Menschen zur Unterstützung brauchen. Die Winschen, die zum Setzen der Segel und für die Manöver eingesetzt werden, müssen auf diesen alten Yachten noch manuell bedient werden ohne maschinelle Unterstützung wie auf den modernen Rennyachten.
„Das Leben wird nicht nur weggelebt. Es wird etwas unternommen“
Diesen Spruch muss sich der Ehemann einer Freundin meiner Frau immer anhören, wenn er lieber auf dem heimischen Sofa bleiben möchte.
Nach dem obigen Motto haben wir wieder einen Ausflug gemacht. Wir waren im römischen Garten am Falkensteiner Ufer der Elbe. Der Garten gehörte früher der Familie Warburg und ist heute eine öffentliche Parkanlage in Blankenese etwa 30 m oberhalb der Elbe.
Sehr interessant!