Kalenderblätter

….Kalenderblatt Mai….

Beitrag: Thorsten Werner

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus,
da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zuhaus;
wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

Emanuel Geibel

Bild: Thorsten Werner (KI generiert)

Damals war's

Tage, die ich nie vergessen werde

Beitrag: Jürgen Sakuth

Photo by Dom J on Pexels.com

Wahrscheinlich hat jeder von uns Erinnerungen daran, wann und wie er zum ersten Mal von Ereignissen erfuhr, die die Welt veränderten, wie zum Beispiel den Fall der Mauer oder an die Flugzeug Terror Anschläge in New York.

Ich erinnere mich an eine Nachricht, die sowohl viel in der Welt elektrisierte, aber auch direkt mein Berufsleben betraf. 

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Damals war's

Wenn der Computer versagt

Beitrag: Boike Jacobs

Ja, ich weiß, das müsste eigentlich nicht sein. Im Jahr 1989 bin ich schließlich von der Schreibmaschine auf den Computer gewechselt – siehe Foto. Und es hat mir Spaß gemacht, täglich habe ich gesessen und Artikel, Briefe und mails geschrieben, später auch Layout und Seitenumbruch gelernt. Das ging mir leicht von der Hand, und man möchte eigentlich meinen, heute könnte ich mit ebenso leichter Hand meinen Computer reparieren. Aber da geht es eben los …

2002 waren Computer noch schwere, unhandliche Kästen
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Aus der Region, Freizeit & Reise

Mein St. Pauli

Beitrag: Thorsten Werner

St. Pauli ist mehr als nur ein Stadtteil, es ist eine Lebenseinstellung.
Hier pulsiert das Herz von Hamburg, hier gibt es alles, was das Leben spannend macht: Musik, Kunst, Kultur, Erotik, Politik, Geschichte.

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Plattdeutsche Texte

Ümmerhen

Beitrag: Jürgen Sakuth

Schoolmeester Theede wull vundaag in’n Düütsch-Ünnericht dat snaaksche Woort „ümmerhen“ dörchnehm’n. He verkloor de Schölers sien Ansinnen mit den nafolgen Satz:
Wi Schölers hebbt düchtig wat lehrt in düsse Klass, gaht wi jo ok al fief Johren to School!“
Nu sull’n de Schölers ’n Satz mit dat Woort „ümmerhen“ bill’n, un Fiete Brockmann harr ok glieks den Finger baven un see:
„Ik bün man blots twölf Johr oolt, aver ik kann ümmerhen al siet dree Johren op’e Treckfiedel spelen!“..
Allerbest“, meen Thede, „So is dat richtig „, un wenn sik nu an Odje Diekmann:
„Hest du ok ’n Vörslag för mi?“
 Odje stünn op, överlegg’n lütt Ogenblick un töön denn:
„De Weltrekord in’t Hamerwietsmieten is to Tiet 86,74 m, ümmerhen hef ik den Hamer ut Vadders Klüterkasten ok al negen Meter wiet smeten!“
„Heel goot, Odje, ok dat is richtig! Wokeen kann noch ’n Bispill bringen?“ fraag Thede nu de Klass.
Nu melldt sik Bernhard Kringel un verkünn heel stolt: De Karpen, denn ik annerletzt angelt heff, de wöög ümmerhen meist söven Pund!“
De Schoolmeeaster is bannig tofreden un snackt nu toletzt noch Wally Brösel an: „Na, Wally, kannst du mi ok noch ’n Satz segg’n?“
Wally steiht nu langsam op un see:
Wi hebbt tohuus ’ne niege Naversche, de heet Stiene Madsen!“ As he dat rutbröcht harr, seet he sik foorts weller dal. Man de Lehrer fraag glieks na:.
„Aver, Wally, du büst doch noch nich torecht mit den Satz, oder?“ Dor stunn Wally weller op un meen ’n beten liesen:
Wi hebbt tohuus ’ne niege Naversche, de heet Stiene Madsen, un dor geiht Vadder avends ümmer hen!“

Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“
(Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH)

Plattdeutsche Texte

LACHEN deit good!

Ein Gastbeitrag von Elfriede Schlieper

Mötst di nich argern,
hett keenen Wiert.
Mötst di blots wunnern,
wat allens passiert.
Mötst jümmer denken,de Welt is nich kloock.
Jeder hett Grappen,
du hest se ook.

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Geschichten und Gedichte

April

Beitrag: Edith Kalisch

April! April!
Der weiß nicht, was er will.
Bald lacht der Himmel klar und rein,
Bald schaun die Wolken düster drein,
Bald Regen und bald Sonnenschein!
Was sind mir das für Sachen,
Mit Weinen und mit Lachen
Ein solch Gesaus zu machen!
April! April!
Der weiß nicht, was er will.

O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!
Und schneit mir in den Blütenbaum,
In all den Frühlingswiegentraum!
Ganz greulich ist's, man glaubt es kaum:
Heut Frost und gestern Hitze,
Heut Reif und morgen Blitze;
Das sind so seine Witze.
O weh! O weh!
Nun kommt er gar mit Schnee!

Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da!
Und kriegt der raue Wintersmann
Auch seinen Freund, den Nordwind, an
Und wehrt er sich, so gut er kann,
Es soll ihm nicht gelingen;
Denn alle Knospen springen,
Und alle Vöglein singen.
Hurra! Hurra!
Der Frühling ist doch da! 

Heinrich Seidel

Foto: Edith Kalisch