Aus der Region, Damals war's

Damals in Bergedorf

Eine Tafel erzählt

Beitrag: Jürgen Sakuth

Neben der St. Petri-und Pauli-Kirche hängt am jetzigen Küsterhaus mit dem runden Turm eine alte, ein wenig verwitterte, aber noch gut lesbare Tafel.

In diesem Hause, das damals nicht den runden Turm als Anbau hatte, wohnte einst mit seiner Frau Abel Christine der Organist Peter Hasse, Sonntag um Sonntag sitzt er an der Orgel, die sich einst die Bergedorfer im Jahre 1593 für gar nicht billiges Geld hatten aufnötigen lassen. Schon Paul Harders, sein Vorgänger, hatte das alte Positiv aus der Klosterkirche St. Johannes Hamburg nicht gut beurteilt: „dass sie in allen Stimmen falsch war und sonderlich von den Bälgen keinen beständigen Wind geben konnte und dass sie in den siebzehn Jahren nicht durchgestimmt und gebessert war, deretwegen die besten und stärksten Stimmen stille stünden und nicht mehr gebraucht werden könnten“.

Hassehaus

Aber die 104 Hausbesitzer, 36 Budenbesitzer und 56 Mietsleute, die das alte Positiv voller Stolz gekauft hatten, waren froh, aus der berühmten Johanneskirche in der großen Stadt das Instrument zu besitzen.

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Damals in Bergedorf

Bergedorfer Briefmarken

Beitrag: Jürgen Sakuth

Es gab einmal eine „Beiderstädtische Schiffspost“. Allerdings nur kurze Zeit im Sommer 1865. „Flora“ hieß der Dampfer mit Schaufelrad. Mit Schaufelrad, damit die Dove Elbe, wenn er in ihr entlangschipperte, durch Wellengang nicht überlief.

Morgens ging es mit dem Kondukteur an Bord von Curslack nach Hamburg und abends zurück, immer nach der jeweiligen Tide sich richtend. Für die weitere Beförderung sorgten dann die Landpostboten. Seit 1846 gab es die „Bergedorfer Landpost“,deren Einrichtung wohl auf den aktiven Bergedorfer Stadtschreibergehilfen Johann Heinrich Reppenhagen zurückgeht. Vorher hatten Bierfahrer und Brotkutscher gelegentlich die Post mitgenommen.

Für die offizielle „Bergedorfer Amtspost“ war der Königliche Postverwalter Franz Wilhelm Ludwig Paalzour zuständig. Durch diese „Bergedorfer Amtspost“ wurde die Privatpost zwischen Bergedorf und Hamburg befördert.

Vom 1. November 1861 bis 31. Dezember 1867 hatte Bergedorf eigene Briefmarken. Es gab hellblaue und dunkelbaue 1/2 Schilling-, weiße 1 Schilling-, gelbe 1 1/2 Schiling-,blau auf rosafarbene 3 Schilling- und braune 4 Schillingmarken.

Sie unterschieden sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in der Größe und hatten alle, eben als beiderstädtische Marken, als Motiv einen halben Lubischen Adler und ein halbes Hamburger Tor – je die Hälfte von den beiden Hansestädten. Darum standen, über die vier inneren Ecken verteilt, die Buchstaben eingraviert LH PA. Das hieß Lübeck-Hamburger Postamt.

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Bergedorf vor 50 Jahren

Unseres Herrgotts Wohnstube

Beitrag: Jürgen Sakuth

Es sind das Holz und die Farben, früher leuchtend grün und rot und golden, heute matter und gedämpfter, es sind die niedrige Decke und die Querbalken und auch die Bilder, die Bergedorfs St. Petri und Pauli-Kirche zu unseres Herrgotts Wohnstube machen.

Alt ist diese dörfliche Bürgerkirche, die an die Stelle einer noch älteren trat. Über deren Abbruch berichtet eine Abrechnung aus dem Jahre 1499. Nicht moderne Kühle, sondern anheimelnde Stille empfängt den Besucher. Eine Fülle von Bildern erzählen wie ein biblisches Lesebuch und ein buntes Buch der Geschichte. Von den Altar- und Emporebildern – „biblia pauperum“, die Bibel der Armen genannt – hielt Martin Luther viel. Von der Bilderstürmerei hielt er nichts.

Wenige Schritte von der Tür des Brauthauses, jenes besonderen Vorbaus, entfernt steht die Kanzel  aus dem Jahre 1586. Magdalena von Stitten des derzeitigen Amtmannes Frantz von Stitten Gattin, hat sie gestiftet. Auf solcher Kanzel unter dem Schalldeckel und plattdeutschen Bibelsprüchen und lateinischer Widmung, den der Lübecker Ratsherr Gerd Grantzin, von 1596 bis 1602 Amtmann in Bergedorf, schenkte, macht sich der Prediger im hamburgischen Ornat mit der spanischen Krause besonders feierlich. Diese Kanzel hat Hamburgs einstiger Denkmalpfleger Professor Stettiner als eine der schönsten im norddeutschen Raum bezeichnet.

Die schöne genschnitzte Kanzel zeigt hier Kreuzigung und Auferstehung

Unter den mehr oder minder großen Epitaphien und Ölbildern fällt ein bescheidenes in einfachem Rahmen auf. Es ist das Bild des ersten evangelischen Bergedorfer Predigers, der hier wohl am Ende des Jahres 1543 seine Amtstätigkeit begann und fast 50 Jahre blieb. Verstaubt hatte es auf dem Kirchenboden gelegen. Die Kunst des Restaurators machte die Züge von Andreas Falckenberg wieder erkennbar. Es waren gewiss ehrwürdige Herren und Prediger von Gottes Wort, auch der geistvolle Johann Ludwig Schlosser, dessen Streit mit dem Hauptpastor Johann Melchior Goeze an St. Katharinen über die Frage, ob ein Pastor Theaterstücke schreiben dürfe, über Bergdorfs, ja Hamburgs Grenzen bekannt wurde. Einem Schiedsrichter ähnlich soll Gotthold Ephraim Lessing auf die Frage: „Darf ein Prediger Komödien machen? “ geantwortet haben: „Warum nicht, wenn er kann “ – und auf die andere: „Und darf ein Komödienschreiber Predigten machen“ – „Warum nicht, wenn er will.“

Jedenfalls füllte der berühmt gewordene Bergedorfer Pastor seine Kirche, so dass Klappsitze angebracht werden mussten. Wer aber die Sanduhr – vier geteilt – an der linken Seite der Kanzelwand mit der fröhlichen Bemerkung, „noch ein Gläschen, liebe Gemeinde“ umdrehte, wenn die Gemeinde das Amen vermutete, steht nicht fest. Viele Jahre später saß unter der Kanzel auf der Bank an der Treppe, die zur Kanzel heraufführte, ein fleißiger Gottesdienstbesucher, der es mit anderen Gläschen, Gläsern und Flaschen zu tun hatte. Es war ein Gastwirt. Er hieß Land. Weil das Wort des Propheten Jeremia über dem Platz auf der Bank geschrieben stand: „O Land, Land, höre des Herrn Wort“, nahm er diesen Platz so ganz persönlich für sich in Anspruch.

Die Kanzel und der Amts- oder Landherrenstuhl mit dem Hamburger Staatswappen flankieren den Chorraum, in dessen Mitte „die Taufe“ aufgestellt wird. Ihre beiden Getäfelstücke aus dem 16. Jahrhundert haben eine besondere Geschichte. Sie sollten einst die Kanzeltür gebildet haben, die Pastor Halske, von 1815 bis 1848 im Amt, als unbequem empfand. Darum ließ er sie entfernen. Der damalige Prokurator Meyns hat sie dadurch gerettet, dass er sie mit nach Hause nahm und als Ziertüren eines Schrankes einbauen ließ.  Erben in des Prokurators Familie gaben sie dem Pfarramt zurück.

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Bergedorf vor 50 Jahren

Urkunden

Beitrag: Jürgen Sakuth

An der alten Durchgangsstraße von Hamburg nach Lauenburg, an der Billefurt, lag Bergedorf, klein und unscheinbar, aber nicht ohne Bedeutung, nachdem Schloss, Kirche und Mühle, dazu ein Gasthaus entstanden waren. Für die Abdämmung der Bille, den Bau der Kornwassermühle und die Gründung eines Klosters, das bald wieder einging, sorgte als Statthalter seines Onkels, des Dänenkönigs Waldemar II., Graf Albrecht von Orlamünde. Zwei Jahrzehnte dauerte die dänische Herrschaft. In dieser Zeit soll Graf Albrecht auch das Schloss, oft „das Haus“ genannt, gebaut haben. Jedenfalls hat er 1224 eine Urkunde ausgestellt.
Am Maria-Magdalenen-Tag, dem 22. Juli 1227, fand die Schlacht bei Bornhöved statt. Mit dem Sieg der deutschen Fürsten, Holsteins Adeligen und Bauern, Lübecker und Hamburger Bürgern, mit Adolf IV. von Schauenburg und den von den Dänen abgefallenen Dithmarscher Bauern über Dänemarks König Waldemar II. ging dessen Herrschaft zu Ende.
Damit begann auch für Bergedorf ein neuer Abschnitt seiner Geschichte. Jetzt übernahmen hier die sächsischen Herzöge die Macht. Im Jahre 1275 verlieh Johann I. Bergedorf, das nun „das Städtchen“ wurde, Möllner Stadtrecht. Damit galt auch in Bergedorf Lübisches Recht. Ein kleines Quartheft von nur 12 Blättern aus Pergament enthält Eintragungen aus den Fahren 1437 – 1495. Dieses älteste Bergedorfer Stadtbuch hat Professor Hans Kellinghusen schon in seiner Studentenzeit bearbeitet.
Interessant ist Kellinghusens Beschreibung des Ortes Bergedorf im 15. Jahrhundert: „Das Stadtbuch lässt in dem Bergedorf des 15. Jahrhunderts eine kleine Stadt mit ärmlichen Verhältnissen erkennen, wie dies auch sonst bezeugt ist. Nur drei Straßen waren vorhanden. Von der Hauptstraße mit dem Markt gingen die beiden anderen „Up dem Koberghe“ und „By dem Graven“ ab. Der Blickgraben schloss damals das ganze „Blek“ (Flecken) ein. Die Hude, die 1477 vom Rat angekauft wurde, sollte für ewige Zeiten ein freier Weideplatz sein.


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Bergedorf vor 50 Jahren

Café Möller

Beitrag: Jürgen Sakuth

An der Fassade mit den elf Fenster, hinter deren blitzblankem Glas rosa Begonien unter gerafften Gardinen blühen, steht in klarer Schrift „Kaffee Möller“. Wer den Duden“ aufschlägt, wird nun beides finden: Kaffee-Haus und Café. Doch sei das französische Wort gebräuchlicher, bemerkt das kluge Buch. Auch Konditormeister Möller mag diese Bezeichnung lieber, nicht, weil sie etwa vornehmer klingt, sondern vielmehr an Sahnetorte und Butterkuchen erinnert. „Café“ – das ist zugleich auch Konditorei und keine Kaffeestube wie in Österreich, in der es kein Gebäck gibt. Da kommen sie ins „Café Möller“ auf eine Stippvisite in einer Pause, zu längerem Klönschnack auf Verabredung oder auch allein, Zeitung zu lesen und in Illustrierten zu blättern – die Händler vom Wochenmarkt und ihre Käufer, zumeist Hausfrauen und Rentner, Beamte und Angestellte, Richter und Anwälte vom nahen Gericht.

Einmal im Monat, wenn im nahegelegenen Gemeindehaus die Pflichtsitzung vorbei, besetzen eine der Boxen im hinteren Teil des Cafés in früherer Zeit zu erkennen an Kleidung und Gebaren – die Pastoren aus Bergedorf, Geesthacht und den Vier- und Marschlanden. Nicht ohne Stolz wollten sie Landprediger sein und hatten sich vor Zeiten zusammengeschlossen im „Verein Hamburgischer Landprediger“, kurz “ V. H.L.“ genannt. Das war ihre Wertmarke. Jeder einzelne hatte sein Profil.

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Bergedorf vor 50 Jahren

Früher mit Dampf, heute elektrisch

Beitrag: Jürgen Sakuth

Die Lokomotive mit dem stolzen Namen „Hansa “ stand auf dem Bahnhof am Deichtor. Auf Wartezeit gestellt, wie ein zur Parade geschmücktes Pferd. Sie hatte am siebten Mai 1842 in feierlicher Eröffnung der Bahnstrecke Hamburg – Bergedorf den ersten Zug mit den Gästen in „das Städtchen “ bringen sollen. Doch seit der Nacht vor dem Himmelfahrtsfest, vom vierten auf den fünften Mai, war der große Brand im Gang, der sich nicht hatte eindämmen lassen.
Wie es zu der Zeit in Bergedorf aussah, erzählte der Ratmann Andreas Spiering im Jahr 1892 im Rückblick auf die Zeit damals vor 50 Jahren: „Beim großen Hamburger Brand wurde die hiesige Feuerwehr durch die Trommel, welche der Stadtsoldat Sager rührte, zum Alarmplatz gerufen. Bei der Stadtjugend hieß der wackere Sager „Kriegsknecht Hartwig “ Bei der ersten Kunde vom Brand war Ratmann Schlebusch nach Hamburg geeilt. Er kam in großer Hast in seinem Einspänner über die Mühlenbrücke angefahren und hielt bei der Wache, wo er den Befehl zum Ausrücken der Spritzen gab und Sager losschickte, die Spritzenleute zusammenzutrommeln.
Der Schuljugend, die auf dem Kirchhof spielte, gab Sager die Weisung: „Jungs, nu lopt man vorut und segt, daß hier in Bardorp keen Füür is; ober de Sprütten sollt na Hamborg, um to helpen. “ Am achten Mai 1842 nachmittags zwei Uhr konnte der Rat das Ende des großen Brandes der Bevölkerung mitteilen. Seine Kundgebung schloss mit dem Satz: „Unser geliebtes Hamburg ist nicht verloren, und unsere regsamen Hände werden, wenn auch allmählich und in Monaten und Jahren das schon wieder aufzubauen wissen, was das furchtbare Element in Stunden und Tagen so heftig zerstörte. Gott mit uns!“

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Bergedorf vor 50 Jahren

Der Lindwurm

Beitrag: Jürgen Sakuth

Am Röpraredder in Lohbrügge-Nord steht ein 400 Meter langer, neungeschossiger Bau: „Der Lindwurm“. Dem sagenhaften Urtier vergleichbar, schlängelt er sich zwischen Sträuchern und Bäumen hindurch. Jetzt liegt er da in seiner Länge und Mächtigkeit. Eine gewisse Eleganz ist dem Bau nicht abzusprechen. Aber mit ihm und den Bauten ringsum verändert sich auch Bergedorf.

„Das Städtchen “ hieß es in früheren Zeiten ganz offiziell. Schon lange fühlt es sich als großstädtische Trabantenstadt, seit Durchbruchstraßen gebaut und Häuser abgerissen wurden. Jetzt erst recht, nachdem das große „City Center“ betonbeherrschend Bahnhof und Post flankiert. Es ist gar nicht so lange her, dass Bergedorf noch seinen kleinstädtischen Charakter hatte. Das Bergedorf, das der Krieg verschonte. Jetzt blieb ihm nur ein Platz von besonderer Schönheit, wenn auch in der Unruhe modernen Verkehrs. Ein Platz ohne sterile Langeweile, voll lebendigen Erzählens aus Jahrhunderten. Da steht die alte Kirche mit dem Hassehaus und seinem runden Turm. Da verbirgt sich das Schloss hinter Wall und Graben, hinter Büschen und Bäumen.

Das historische Gasthaus „Stadt Hamburg“, Ausspann in alten Zeiten und Herberge einst für illustre Gäste, ist heute als Gaststätte mit ihren geschmackvollen, gemütlichen Räumen Treffpunkt zum Gespräch und Feste feiern.

Die alte Kornwassermühle ist zu neuer Verwendung wieder aufgebaut. Wenige Schritte weiter, dem Bille-Becken gegenüber liegt die kleine idyllische Konditorei, „Café Möller“ ein beschaulicher Beobachtungsplatz.

„Drüben“- auf der anderen Seite“- das war nicht Bergedorf, auch nicht mehr Hamburg, das war Preußen.

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Damals war's, Wissenswertes

Fund beim Aufräumen

Beitrag: Thorsten Werner

Nachbau der Golden Hind

Beim Aufräumen entdeckte ich ein Buch aus meiner Kindheit „Die schönsten Seefahrergeschichten“. Neugierig blätterte ich in dem Buch, las von Francis Drake und seiner Weltumsegelung. Die Golden Hind ist etwa genau so lang wie die Sea Explorer von Boris Hermann.

Drake hatte Besatzung, 18 Kanonen und Proviant in so einem kleinen Schiff untergebracht. Wie war es bei seiner Weltumsegelung? Ich träumte:

„Francis Drakes Weltumsegelung – Der Piratenkapitän wird Ritter“

Die Reise der Pelican (später Golden Hind), das Herz der Flotte, sollte fast drei Jahre dauern und die geopolitischen Karten Europas neu schreiben.

Am 13. Dezember 1577 stach Francis Drake mit einer Flotte von fünf Schiffen – darunter sein Flagschiff, die Pelican – aus dem Hafen von Plymouth in See. Der Auftrag von Königin Elisabeth I. war ein staatliches Geheimnis: Nicht nur die Welt sollte umsegelt werden, sondern vor allem sollten die spanischen Goldschiffe im Pazifik geplündert werden, wo die Küsten Perus und Chiles kaum verteidigt wurden.

Das Flagschiff war Drakes ganzer Stolz und sein Überlebensgarant. Es war zwar klein im Vergleich zu spanischen Kriegsgaleonen, aber schnell, wendig und robust für die gewaltigen Ozeane.

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Damals war's, Wissenswertes

Von Samhain zu Süßes oder Saures

Die Geschichte von Halloween

Beitrag: Thorsten Werner

Jedes Jahr, wenn die Blätter golden werden und die Nächte länger, tauchen Kürbisse mit gruseligen Fratzen auf, und die Welt bereitet sich auf eine Nacht voller Geister, Hexen und zuckersüßer Erpressung vor.

Doch während wir heute an Halloween vor allem an Kostüme und Süßigkeiten denken, reicht der Ursprung dieses Festes tief in die Geschichte zurück – bis zu einem uralten keltischen Fest, das das Ende der Ernte und den Beginn der Dunkelheit feierte: Samhain.

Foto: Pixabay
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Damals war's, Veranstaltungen

Mein Wirtschaftswunder

Beitrag: Sabine Ziesmer

Foto: Sabine Ziesmer

Ich gehe sehr gerne zu Vorträgen, die im KörberHaus angeboten werden. Sie finden immer in einer entspannten Atmosphäre mit vielen interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen statt. Einige Themen beschäftigen mich häufig schon im Vorwege. So verhielt es sich auch mit der neuen ARTE-Dokumentation „Geraubtes Wirtschaftswunder“. Es sollten zahlreiche Mythen und Legenden rund um das deutsche Wirtschaftswunder entzaubert werden. Was weiß ich noch über die „Stunde Null“? Hat Ludwig Erhard die D-Mark und die Soziale Marktwirtschaft erfunden? Wie verhielt es sich mit Raub und Unrecht in der NS-Zeit?

Ja, ich werde mein Wissen mit Hilfe der Dokumentation noch einmal überprüfen. Den Zeitraum zwischen 1948 und 1973 kann ich noch zuordnen, alles andere basiert auf Erzählungen in der Kindheit, der eigenen Familie und der gesellschaftlichen Bubble, in der wir aufwuchsen.

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