Plattdeutsche Texte

De Eenspännersche

Beitrag: Jürgen Sakuth

Ella Brodersen ut Krummbek lööp mit ehr fiefundörtig Johren jümmers
noch as Eenspännersche dörch’t Leven. Se leev alleen un wahn to-
samen mit ehr Öllern in de ole Reetdackkaat op ’n lütt Buernsteed in
Ostholsteen. Den Hoff harr se intwüschen al vun de Öllern överdragen
kregen. Se seeg egens heel goot ut, weer hoochbeent, harr lange flass-
blonne Hoor, blaagrosa Wangen un blage Ogen, de wunnerbor in ehr
smuckes Gesicht passen.

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Wissenswertes

Interview mit einer KI

Beitrag: Thorsten Werner

Ja, genau, du hast richtig gelesen. Dieses Interview führte ich nicht mit einem Menschen, sondern mit einer Künstlichen Intelligenz, dem Chatbot ChatGTP.

Bild: Thorsten Werner (KI generiert)

Hallo ChatGTP. Darf ich dir ein paar Fragen stellen?

Ja, natürlich! Ich bin hier, um dir zu helfen. Was möchtest du wissen?

Wer bist du?

Ich bin ChatGPT, ein künstlicher Intelligenz-Chatbot von OpenAI.

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Aus der Region

Eilmeldung: die nächste Eiszeit wird…

Beitrag: Edith Kalisch

Wie ich lese, ist man sich nicht so ganz sicher, sie wird in ca. 30.000 Jahren erwartet. Was für ein Glück für uns. Wir können also noch in aller Ruhe die Spuren der letzten Weichseleiszeit begutachten. Nämlich in dem Gebiet der Boberger Dünen. Am Ende dieser Eiszeit setzte die große Schmelze ein. Vor ca. 16.000 Jahren. Aus dem hohen Norden. Bestimmt schmuddelig, eisig, steinig. Im Laufe der Zeit schmirgelten sich die Steine ab, bis zuletzt dieser feinste Sand übrig blieb. Sogar am Berliner Tor soll es Dünen gegeben haben. Davon ist nichts mehr zu sehen, selbst wenn wir auf die Baustelle der S-Bahn die Hälse recken. Aber wichtig ist ja: Die Dünen sind hier. Hier bei uns in Boberg!

Wir  überlegen nicht lange. Schließlich ist es Winter. Da bietet sich eine solche Wanderung an. Finden wir. Natürlich ist Matschwetter, und so nehmen wir nicht den Pfad oberhalb des Walter Hammer Weges; sondern gehen den breiten Weg an den Tennisplätzen vorbei.  Links sehen wir Trockenrasen und graue Heidebüschel. Einige kleine Flecken sind eingezäunt. Bestimmt verstecken sich hier die auf der „Roten Liste“ stehenden Pflanzen. Schade, die Orchideen hätten wir gerne gesehen. Dafür strahlen Birkenstämme in herrlichem Weiß. Sind bestimmt die „Sibirischen“.


Nichts ist los. Mittagszeit. Das ändert sich nachdem wir den Boberger Furtweg überqueren. Hier gibt es auch einen Parkplatz. Für diejenigen, die von weither kommen.

Und hier leuchtet durch das karge Wäldchen der Dünensand.  Jetzt ist selbst der Sand mit leichtem Reif überzogen. Auch schön. Nur kalt. Im Sommer würde er unsere „Barfüße“ kitzeln. Na ja , alles zu seiner Zeit.  Wir können zwischen vier Wanderwegen wählen. Schließlich ist dieses Gebiet ca. 350 ha groß. Da ist es gut, sich zu entscheiden. Erst einmal auf dem  Dünenweg, der mit einem Schmetterling gekennzeichnet ist. Die Dünen sind teils mit hartem Strandhafer befestigt, damit Sturm und Wind den Sand nicht wegpusten.  Brav bleiben wir auf den ausgewiesenen Pfaden. Leider halten sich nicht alle Erholungssuchenden daran. Schilder weisen darauf hin, aber…   

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Freizeit & Reise

Marc Chagall – Welt in Aufruhr

Beitrag: Boike Jacobs

Gestern früh bin ich nach Frankfurt gefahren, um die Ausstellung in der Kunsthalle Schirn zu sehen: „Marc Chagall – Welt in Aufruhr.“ Über 100 Bilder sind hier seit dem November zu sehen, viele davon kaum bekannt.

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Aus der Region, Wissenswertes

60 Jahre Deutsch-Französische Freundschaft

Beitrag: Elisabeth Hartmann

Bei meinem Sonntagsspaziergan durch die Hafencity am 22. Januar konnte ich vor der Elbphilharmonie folgendes Foto schießen:

Was sagt mir dieses Bild?

Vor 60 Jahren wurde am 23. Januar ein deutsch-französischer Freundschaftsvertrag geschlossen, der so genannte Élysée-Vertrag. Bundeskanzler Adenauer und Staatspräsident De Gaulle gaben sich im Elyseepalast in Paris darauf die Hand, dass Deutschland und Frankreich nach jahrelanger Feindschaft Freunde sein wollen.

Aus der Region, Festliches, Veranstaltungen

LichtwarkTheater im KörberHaus eröffnet

Beitrag: Elisabeth Hartmann

©Körberstiftung

Im Herbst 22 hieß es noch: „ Das Körberhaus kommt.“ Seit Dezember ist es da , und im Januar 23 ist nun auch der Umzug des LichtwarkTheaters vom Haus im Park ins KörberHaus über die Bühne gegangen. Am Sonntag, den 22. Januar, waren alle Hamburger*innen zu einem Tag des offenen Theaters eingeladen und konnten diese neue Spielstätte kennenlernen. Wir vom bergedorf.blog berichten von der Eröffnungsgala am Abend vorher.

Blaue Bestuhlung, 458 Sitzplätze und die neueste Bühnentechnik Hamburgs sind technische Schlagworte. Darüber hinaus soll dieser Spielort allen Generationen, Kulturen und Schichten offenstehen. Die Aktion „Arbeiterkinder in die Oper“ reiche nicht mehr. Nicht nur professionelle Künstler, auch gemeinnützige Organisationen und Schulen sollen diese Bühne nutzen können. So versicherten es Senator Brosda und der Vorstandsvorsitzende der Körberstiftung Dittmer in ihren Eröffnungsreden. Und „weil in Bergedorf für Hamburger*innen die Sonne aufgeht“, meinte die Bergedorfer Bezirksleiterin Schmidt-Hoffmann, sei der Ort für das neueste Hamburger Theater außer Konkurrenz.

Bettina Tietjen führte mit Charme durch den Abend. Unterhaltung boten dem sich in Gala geworfenem Publikum Schauspieler des Altonaer Theaters mit einem Ausschnitt aus einem Musical gruseliger Herkunft, Gitte Haenning bot Jazziges, und „Die Söhne Hamburgs“, Rolf Clausen, Sefan Gwildes und Joja Wendt, brachten den Saal zum Mitsingen und -klatschen. In den Umbaupausen wurden kleine Filme zum Bau des KörberHauses und welche mit Glückwünschen verschiedener Künstler zum neuen Theater gezeigt.

Ein gelungener Abend! Aber was wäre er ohne die freundliche Aufmerksamkeit des Personals gewesen? Bis nach 23 Uhr gab es im Großen Foyer Wasser und Wein, Snacks und Schnacks.

Am Freitag den 3. Februar gibt es mit der Simon & Garfunkel Revival Band den ersten abendfüllenden Theaterabend. Weiter geht es, erst mal bis April, mit Lesungen, Musik, Theater, Kabarett und Comedy.

Text und Fotos: Elisabeth Hartmann und Jürgen Sakuth

Geschichten und Gedichte

Carpe Diem

Beitrag: Thorsten Werner

Hast du auch das Gefühl, dass die heutige Zeit immer hektischer wird? Die Menschen sind seit der Corona Pandemie unzufriedener und unfreundlicher geworden. So kann es nicht weitergehen. Es ist Zeit gegenzusteuern!

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