Es ist 7 Uhr morgens. Ein Handyanruf weckt mich. Nach einer Schrecksekunde bin ich am Telefon. „Wer ist da?“
Max (Name geändert): „Oma, kann ich zu euch kommen? Papa ist zur Arbeit, Mama im Home-Office. Mir ist so langweilig. Meine Schulklasse macht einen Ausflug, aber ich habe solche Kopfschmerzen.“
Eigentlich ist heute unser freier Tag, kein Aushilfsjob, kein Babysitting, kein Ehrenamt, zumindest dachte ich das. Aber mein Herz schmilzt wie Butter in der Sonne schnell dahin.
„Kommen überhaupt Jugendliche?“, frage ich mich zu Beginn des Treffens im neuen KörberHaus. Erstmals wurde zu einer Bergedorfer Generationenwerkstatt eingeladen, bei der es um ein inspirierendes Miteinander von Jung und Alt gehen sollte. „An zwei aufeinander folgenden Workshop-Tagen erarbeiten die Teilnehmenden Projektideen für ein besseres Miteinander. Unterstützt werden sie dabei von inspirierenden Referent:innen und sogenannten Moderator:innen, die eine breite Expertise und Vernetzung in ihren Bereichen mitbringen. Im Anschluss an die Generationenwerkstatt haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Projekt mit Unterstützung der Körber-Stiftung in die Umsetzung zu bringen.“
Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“ (Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH) Illustration: Elke Grotelüschen
Matten Bollmann weer in‘ Summer mit sien Ollern in Oostholsteen west un harr op’n See in de Neede vun Süsel tofällig de Waterskianlaag klook kregen. Dat gefüll em avers bannig, wat he dor seeg. De sportli- che Jung harr al jümmers veel Spooß an ‚t Water hatt, un he wünsch sik vun nu of an nix duller, as sülvst ok dat Waterskilopen to lehr’n. Op sien Wunschzettel to Wiehnachten, dat verwunnert jo nich, stünn an eerste Steed en Poor Waterskier. Un dor Matten jümmers flietig weer, un sien Öllern bannig tofreden mit ehrn Jung ween, harr de Wiehnachts- mann em ok de Skier ünnern Danboom leggt. Matten weer överglücklich un tofreden, un he strahl över de ganze Snuut. Sien gröttste Wunsch harr sik to Wiehnachten erfüllt. Vuntjohr seet ok Opa Freerk mit bit Bescheren dorbi. He lev al poor Johr alleen in de Olen-Residenz un höög sik bannig, wat he in de Hillig Nacht in’n Krink vun’e Familie sien kunn un nich alleen in de Residenz sien müss. He weer baff un kunn’t meist nich glöven, as he höör, een kunn ok op’t Water mit Skier lopen. As he sik an‘ Hilligavend weller vun de Familie verafscheedt, men he denn noch to sien Grootkind: „Na, Matten, nu muttst du di jo blots noch ’n afschüssigen See söken, dormit du mit de niegen Dinger ok düchtig in’e Gang’n kümm.
Still ruht die Stadt. Es wogt die Flur. Die Menschheit geht auf Reisen oder wandert sehr oder wandelt nur. Und die Bauern vermieten die Natur zu sehenswerten Preisen.
Sie vermieten den Himmel, den Sand am Meer, die Platzmusik der Ortsfeuerwehr und den Blick auf die Kuh auf der Wiese. Limousinen rasen hin und her und finden und finden den Weg nicht mehr zum Verlorenen Paradiese.
Er hat insgesamt nur 37 Bilder gemalt, die meisten von ihnen über mehrere Jahre – im Gegensatz etwa zu Rembrandt, von dem 350 Gemälde bekannt sind. 28 meist kleinformatige Werke von Jan Vermeer van Delft waren nun im Rijksmuseum von Amsterdam ausgestellt – die erste Gesamtschau dieses Meisters aus Hollands „Goldenem Zeitalter“, in dem der Reichtum und damit auch die Kunst zu ungeahnten Höhen wuchsen. Und zu ungeahnten Höhen wuchs auch die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die diese Ausstellung sehen wollten. Schon weit vor der Schließung wurden keine neuen Karten verkauft, dafür aber im Internet mit Preisen weit über 200 € angeboten.
Amsterdams Rijksmuseum während der großen Vermeer-Ausstellung. Foto: wikipedia
Ende Juni wurde die Ausstellung geschlossen, aber im Hamburger Zeise Kino wird am Montag, dem 30. Juli, eine Dokumentation gezeigt mit großartigen Erläuterungen über den „Maler der Geheimnisse“, der Alltagsszenen so lebendig festgehalten hat. Selbst Bilder, die man schon oft gesehen hat, werden in diesem Film ganz neu erklärt und sichtbar gemacht.
Ein sehr schöner Artikel. Da kommen bei mir auch viele schöne Erinnerungen auf. Die Maskerade bei Riege war immer legendär.…