Beitrag: Thorsten Werner

Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist
Mark Twain
um die Dinge zu tun,
für die es im Winter zu kalt war.
Foto: Thorsten Werner
Beitrag: Thorsten Werner

Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist
Mark Twain
um die Dinge zu tun,
für die es im Winter zu kalt war.
Foto: Thorsten Werner
Beitrag: Thorsten Werner

Ein Jahr James Webb Telescope – Rho Ophiuchi
Veröffentlichung: Jürgen Sakuth
Text: Claudia Hafemann

Es ist 7 Uhr morgens. Ein Handyanruf weckt mich. Nach einer Schrecksekunde bin ich am Telefon. „Wer ist da?“
Max (Name geändert): „Oma, kann ich zu euch kommen? Papa ist zur Arbeit, Mama im Home-Office. Mir ist so langweilig. Meine Schulklasse macht einen Ausflug, aber ich habe solche Kopfschmerzen.“
Eigentlich ist heute unser freier Tag, kein Aushilfsjob, kein Babysitting, kein Ehrenamt, zumindest dachte ich das. Aber mein Herz schmilzt wie Butter in der Sonne schnell dahin.
Ich frage: „Wann bist du da?“
Weiterlesen „Oma, das schaffst du nicht“Beitrag: Thorsten Werner

Ich bin wahrscheinlich deshalb immer müde, weil so unglaublich viele Talente in mir schlummern.
Foto und Text: Thorsten Werner
Foto: KI generiert
Beitrag: Boike Jacobs
„Kommen überhaupt Jugendliche?“, frage ich mich zu Beginn des Treffens im neuen KörberHaus. Erstmals wurde zu einer Bergedorfer Generationenwerkstatt eingeladen, bei der es um ein inspirierendes Miteinander von Jung und Alt gehen sollte. „An zwei aufeinander folgenden Workshop-Tagen erarbeiten die Teilnehmenden Projektideen für ein besseres Miteinander. Unterstützt werden sie dabei von inspirierenden Referent:innen und sogenannten Moderator:innen, die eine breite Expertise und Vernetzung in ihren Bereichen mitbringen. Im Anschluss an die Generationenwerkstatt haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Projekt mit Unterstützung der Körber-Stiftung in die Umsetzung zu bringen.“

Beitrag: Jürgen Sakuth
Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“
(Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH)
Illustration: Elke Grotelüschen
Matten Bollmann weer in‘ Summer mit sien Ollern in Oostholsteen
west un harr op’n See in de Neede vun Süsel tofällig de Waterskianlaag
klook kregen. Dat gefüll em avers bannig, wat he dor seeg. De sportli-
che Jung harr al jümmers veel Spooß an ‚t Water hatt, un he wünsch sik
vun nu of an nix duller, as sülvst ok dat Waterskilopen to lehr’n.
Op sien Wunschzettel to Wiehnachten, dat verwunnert jo nich, stünn an
eerste Steed en Poor Waterskier. Un dor Matten jümmers flietig weer, un
sien Öllern bannig tofreden mit ehrn Jung ween, harr de Wiehnachts-
mann em ok de Skier ünnern Danboom leggt. Matten weer överglücklich
un tofreden, un he strahl över de ganze Snuut. Sien gröttste Wunsch
harr sik to Wiehnachten erfüllt.
Vuntjohr seet ok Opa Freerk mit bit Bescheren dorbi. He lev al poor
Johr alleen in de Olen-Residenz un höög sik bannig, wat he in de Hillig
Nacht in’n Krink vun’e Familie sien kunn un nich alleen in de Residenz
sien müss. He weer baff un kunn’t meist nich glöven, as he höör, een
kunn ok op’t Water mit Skier lopen. As he sik an‘ Hilligavend weller
vun de Familie verafscheedt, men he denn noch to sien Grootkind:
„Na, Matten, nu muttst du di jo blots noch ’n afschüssigen See söken,
dormit du mit de niegen Dinger ok düchtig in’e Gang’n kümm.

Still ruht die Stadt. Es wogt die Flur.
Die Menschheit geht auf Reisen
oder wandert sehr oder wandelt nur.
Und die Bauern vermieten die Natur
zu sehenswerten Preisen.
Sie vermieten den Himmel, den Sand am Meer,
die Platzmusik der Ortsfeuerwehr
und den Blick auf die Kuh auf der Wiese.
Limousinen rasen hin und her
und finden und finden den Weg nicht mehr
zum Verlorenen Paradiese.

Beitrag: Thorsten Werner

„Hallo, ein Paket für sie.“
„Dankeschön.“
„Ach übrigens, ich habe ihren Wagen gerammt…“
Beitrag: Boike Jacobs
Er hat insgesamt nur 37 Bilder gemalt, die meisten von ihnen über mehrere Jahre – im Gegensatz etwa zu Rembrandt, von dem 350 Gemälde bekannt sind. 28 meist kleinformatige Werke von Jan Vermeer van Delft waren nun im Rijksmuseum von Amsterdam ausgestellt – die erste Gesamtschau dieses Meisters aus Hollands „Goldenem Zeitalter“, in dem der Reichtum und damit auch die Kunst zu ungeahnten Höhen wuchsen. Und zu ungeahnten Höhen wuchs auch die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die diese Ausstellung sehen wollten. Schon weit vor der Schließung wurden keine neuen Karten verkauft, dafür aber im Internet mit Preisen weit über 200 € angeboten.

Ende Juni wurde die Ausstellung geschlossen, aber im Hamburger Zeise Kino wird am Montag, dem 30. Juli, eine Dokumentation gezeigt mit großartigen Erläuterungen über den „Maler der Geheimnisse“, der Alltagsszenen so lebendig festgehalten hat. Selbst Bilder, die man schon oft gesehen hat, werden in diesem Film ganz neu erklärt und sichtbar gemacht.
Weiterlesen „Vermeer, der Maler der Geheimnisse“Text und Fotos: Edith Kalisch
nein, die Alster ist unser Ziel. Zu mindestens ein Stückchen am Alsterwanderweg von Poppenbüttel bis Ohlsdorf. Immerhin 10 km Fußmarsch.
Es wurde ja auch mal Zeit. Nebenfluss der Elbe, das hört sich so nichtssagend an. Klar, die Elbe ist breiter, ist länger, muss arbeiten, bringt uns bis zur Nordsee, hat Ufer, die einladen. Gibt noch viel zu sagen. Na, nun ist aber die Alster dran. Außerdem versorgt sie die Elbe auch mit Wasser, so ist es ja nun nicht. Und das bringt sie aus Schleswig Holstein mit, denn dort, 25 km nördlich von Hamburg, entspringt sie.
Weiterlesen „Mal nicht die Elbe….“
Das ist mir aus der Seele gesprochen.