Beitrag: Thorsten Werner
Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen.
Eduard Mörike

Foto: Pixabay
Beitrag: Thorsten Werner
Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen.
Eduard Mörike

Beitrag: Jürgen Sakuth


An dieser Stelle habe ich vor einiger Zeit schon geschrieben, wie gerne ich besonders im Winter im Billebad im Außenbecken schwimme.
Jetzt habe ich für den Sommer noch etwas Besseres für mich entdeckt.
Ich fahre mit dem Fahrrad durch das Bergedorfer Gehölz, über die Pionierbrücke und das Billetal bis zum Tonteich in Wohltorf.
Weiterlesen „Die letzten Sommertage“Beitrag: Jürgen Sakuth

De Direktor vun de Bank, Hubert Holthusen, is ’n bannig netten Keerl un hölpt elkeen, wo dat blots mööglich is. He ünnerstütt dat Kulturleven vun’e Stadt, is ’n goden Stadtvertreder, maakt as Brandmeester bi de Füerwehr heel goden Deenst, hett dat Seggen bi de Schüttengill, hölpt de Nedderdüütsch Bühn un sünnerlich ok de Maten vun’t Olenparlament vun’e Stadt. Een mutt also segg’n: Vun solk hölpen Lüüd kunn elk Stadt bannig veel bruken, solk Minschen muttst söken.
Man Hubert kann ok anners. He kriegt sik licht in’e Klatten, kann pennschieterig as ok’n övergroot Sluusohr sien. Dat wiest sik jümmers, wenn dat heet, en niegen Mitarbeider bi de Bank intostell’n.
So weer dat also ok, as Herr Direktor Holthusen mit den Bewarver för den Huusmeesterposten, Matten Ohlsen, dat Gesprääk to’n Instellen föhr. „Aso, mien leve Herr Ohlsen“, so füng de Direktor Holthusen dat Snakken an, „dat gifft twee Saken in uns Bank, de mi heel wichtig sünd. Dat Eerste is dat Schier maken un de Rennlichkeit. Mal ’n kotte Fraag blangenbi: Hebbt Se sik egens op de Footmatt vör mien Ruum de Fööt afpedd?“
Aver seker doch, Herr Direktor!“ anter Matten Ohlsen. „Un nu süllt Se ok noch erfohr’n, wat dat Twete is, op dat ik groten Weert legg. Dat is de Ehrlichkeit. Ik kann blots oprecht Lüüd bi mi bruken. Buten vör mien Döör liggt gor keen Footmatt!“
Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“
(Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH)
Illustration: Elke Grotelüschen
Beitrag: Thorsten Werner

Jedes Jahr im September ertönt in Deutschland der eindringliche Ton der Warnsirenen. Gestern war es wieder soweit.
Der bundesweite Warntag ist ein wichtiger Testlauf für unsere Katastrophenschutzsysteme. Aber sind wir als Gesellschaft wirklich gut genug vorbereitet?
Beitrag: Thorsten Werner









Fotos: Thorsten Werner
Beitrag: Sabine Ziesmer

„Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte“
Schöner könnte sich Hamburg an diesem Freitagabend nicht präsentieren. Ein Flirren und Summen hängt in der lauen Sommerluft. Von allen Seiten strömen Menschen zum Rathausplatz in Hamburg. Unter freiem Himmel wird Chefdirigent Kent Nagano die Hamburger Opernliebhaber mit einem besonderen Geschenk überraschen, der Kantate „Carmina Burana“ von Carl Orff. Auf 3000 eigens für diesen Anlass aufgestellten Stühlen freuen sich Zuschauer aller Altersgruppen auf dieses gemeinsame Erlebnis.


Man kann den Moment magisch nennen, als Kent Nagano den Taktstock hebt, um den Streichern das Summen eines Bienenschwarms zu entlocken. Das Stück trägt den Namen „Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte…“ und fängt die Stimmung des Abends wunderbar ein, der auf eine unerwartet stille Art Harmonie und Verbundenheit weiterträgt. Wie in einer blauen Wabe entwickeln sich die einzigartigen Klänge des Philharmonischen Orchesters und finden Widerhall in den Stimmen des Chores der Hamburger Staatsoper und des Hamburger Knabenchors. Auch das ehrwürdige Hamburger Rathaus und die umliegenden Fleete erstrahlen in diesem Blau.
(Anmerkung: die Veranstaltung ist barrierefrei, kostenlos und sehr gut organisiert)
Fotos: Sabine Ziesmer
Beitrag: Jürgen Sakuth
Ich war bei der dicken Berta. Die schlanke Anna habe ich nur in der Ferne gesehen.
Damit es kein Missverständnis gibt, eine kurze Erklärung: Es geht hier um zwei Leuchttürme an der Elbe in Cuxhaven.



Beitrag: Thorsten Werner

Ein neuer Blick auf interagierende Galaxien
Beitrag: Thorsten Werner
Das James-Webb-Weltraumteleskop hat wieder einmal atemberaubende neue Bilder geliefert, die unser Verständnis des Universums erweitern. Dieses Mal richtet sich der Blick auf ein Paar miteinander verschlungener Galaxien, die von den Astronomen liebevoll „Pinguin“ und „Ei“ getauft wurden. Unten sehen Sie eines dieser Bilder.

Beitrag: Jürgen Sakuth

Jichtenswann passeert dat jo in elk Familie: De Kinner sünd grötter worrn, hebbt de School achter sik, un de Tiet vun de Beroopswahl un Utbillen beginnt. Mien Naver, Peter Suerbohn, preestert denn jümmers: „Dat hebbt wi all achter uns. Nu beginnt de Eernst vun’t Leven!“
Man ik meen: Bang maken tellt nich. In’n Beroop mutt ok veel Spooß un Vergnögen dorbi sien, un dat sull een bi de Wahl afsluut bedenken.
Gerda un Odje Möller ut Lütt Slamien, de harrn annerletzt dormit to
doon. Ehr Söhn Robert harr op de Jacob-Lienau-School in Niestadt
in Holsteen den Realschoolafsluss maakt un wull sik nu sien Levens-
droom erfüll’n: To See for’n. Vadder Möller harr em över sien Skat-
broder en Steed to’n Utbillen op’n Hannelschipp in Hamborg
besorgen kunnt. Un nu sull dat losgahn.
Modder, Vadder un Robert Möller seten in’t Auto op’n Weg na Ham-
borg. Bi’t Afscheednehm’n an’e Kaimuer gifft Modder Möller ehrn Ro-
bert noch vele levenswichtige Raatslääg mit op’n Weg, so as:
Das ist mir aus der Seele gesprochen.