Aus der Region, Geschichten und Gedichte

Oskar ist wieder da!

Beitrag: Thorsten Werner

Könnt ihr euch noch an Oskar, den fleißigen Maulwurf, erinnern? Lange Zeit sah ich nichts mehr von ihm. Bis heute.
Ich traute meinen Augen nicht, als ich ein winziges Häuflein auf dem Rasen entdeckte. Inzwischen gibt es einen etwas größeren Haufen daneben.

Oskar der Maulwurf
Bild: Thorsten Werner (KI-generiert)

Habt ihr auch einen Maulwurf? Schreibt uns gerne einen Kommentar.

Aus der Region, Veranstaltungen

„Generationenwerkstatt“ gelungen

Beitrag: Boike Jacobs

Freudige Überraschung beim Projekt „Generationenwerkstatt“, zu dem das KörberHaus vor zwei Jahren zum ersten Mal einlud. Ältere Ehrenamtliche saßen mit Schülerinnen und Schülern der GSB an verschiedenen Tischen und arbeiteten über Stunden Projekte aus, die gemeinsam entwickelt werden sollten. Ich hatte den besten Tisch erwischt, denn die 17-jährigen Jugendlichen entschieden sich dafür, Pflegekräfte in Krankenhaus oder Altenheim zu unterstützen. Welche Institution und welche Menschen dafür geeignet wären, sollte bis zum nächsten Treffen herausgefunden werden. Da wollte ich gerne mithelfen.

Traurige Überraschung beim zweiten Treffen. Ausgerechnet dies Projekt der „Generationenwerkstatt“ wurde gestrichen – zu schwer, zu gefährlich, zu belastend, hieß es auf einmal. Das war nun, so dachte ich, das Ende der schönen Initiative. Aber ich lag falsch.

Weiterlesen „„Generationenwerkstatt“ gelungen“
Plattdeutsche Texte

In’n Dromarkt


Beitrag: Jürgen Sakuth

Mien Broderdeern Erna müß för’n poor Daag in’t Krankenhuus un fröog mi, wat ik ehr nich henfohren kunn. As ik se nu vun tohuus athalen dee, harr se al flink dat Nödigste tohooppackt un denn aver nix as af na’t Krankenhuus.
„Je ehr doran, je ehr dorvun!“
As wi in’e Krankenstuuv allens inrüümt harrn, meen Erna opeenst: „So‘n Mest aver ok, nu heff ik doch twee Saken vergeten. Du hest doch en ‚Kehr di an Nix‘, wörrst mi wull ut’n Drogeriemarkt Poppier-Snuuvdöker un ’n Packen Slip-Inlagen halen? De heff ik nich mit inpackt.“
Na kloor, dat maak ik doch. Wat kunn mi passeern? Na, ik jo röver na den lütten Dromarkt. De is natüürlich brekenfull. Allens Frunslüüd. Ik de eenzig Keerl.

„Goot“, heff ik dacht, „denn kannst jo al mal in alle Roh söken, wat dat hier sowat gifft.“ De Daschendöker harr ik ok heel flink funnen. Man denn güng dat ole Söken los.
En Ornen or ’n System kunn ik in düssen Hökerladen afsluut nich erkennen or wies warrn. Allens weer dörcheenanner insorteert, un dat Söken güng noch recht wat wieder.

Weiterlesen „In’n Dromarkt“
Wissenswertes

Die Überraschung aus der kosmischen Kinderstube

Beitrag: Thorsten Werner

Das James-Webb-Weltraumteleskop hat uns ein neues Rätsel des Universums präsentiert. Dieses Mal geht es um die Entstehung von Planeten in den frühen Tagen unseres Kosmos.

Ein kosmisches Rätsel

Credits: Image: NASA, ESA, CSA, STScI, Olivia C. Jones (UK ATC), Guido De Marchi (ESTEC), Margaret Meixner (USRA)
Die Galaxie NCG 346: Die gelben Kreise markieren die bei den Beobachtungen untersuchten Sterne.

Vor über 20 Jahren hat Hubble bereits Hinweise darauf gegeben, dass es in den Anfängen des Universums schon große Planeten gab. Das war seltsam, denn in dieser Zeit gab es noch nicht so viele schwere Elemente, aus denen Planeten normalerweise entstehen. Wie konnten also so schnell große Planeten entstehen?

Weiterlesen „Die Überraschung aus der kosmischen Kinderstube“
Humorvolles

Dumm gelaufen

Beitrag: Helmut Marquardt

Photo by Aleksandar Pasaric on Pexels.com

Den reifen Bananen, stets gelb und krumm,
war dieser Zustand auf Dauer zu dumm.
Sie kamen überein, sich dagegen zu wehren
und taten beim lieben Gott sich beschweren.
Der hatte für sie auch ein offenes Ohr
und sie trugen ihm ihr Anliegen vor.
Das Gelbe und Krumme, das wär nicht so fein,
gerade und rot, so wollten sie sein.
Der Herrgott sprach, das ist jammerschade,
es gäb keine Bananen, die rot sind und grade.
Er fügte hinzu ganz unverdrossen,
meine Schöpfung ist leider schon abgeschlossen
doch wollt ihr tatsächlich auf’s neue Outfit bestehen,
kann ich für Euch nur eine Möglichkeit sehen.
Ihr ändert den Namen, es geht leider nicht ohne,
dafür seid ihr gerade und rot, und heißt dann Binone.
Die Bananen packte blankes Entsetzen,
was, unseren Namen einfach ersetzen.
Das kam für sie überhaupt nicht in Frage,
deshalb verzichteten sie flugs auf ihre Klage.
Seitdem sehen wir die Bananen hier zu Lande
noch immer in ihrem krummen und gelben Gewande.

Photo by Aleksandar Pasaric on Pexels.com
Kalenderblätter

….Kalenderblatt März….

Beitrag: Thorsten Werner

Foto: Thorsten Werner

Er ist’s
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!
Eduard Möricke

Geschichten und Gedichte, Wissenswertes

Alles Geschmacksache

Beitrag: Edith Kalisch

Gefüllte Heißwecken

Dresdner Stollen. Alles rutscht in die Erinnerungskiste.

Das Jahr neigte sich dem Ende zu. Der Januar dauerte und dauerte. Nun lockt der Februar mit Helau und Alaaf. Die sogenannten tollen Tage. Das reizt mich zwar nicht so sehr. Aber davor, davor gibt es Leckeres. Die gefüllten Heißwecken! Es heißt aufpassen. Nicht, dass man es verpasst. Den Blick zur Kuchenvitrine lenken. Lange gibt es diese Köstlichkeit nicht. Nur bis zum Aschermittwoch. Warum eigentlich?

Weiterlesen „Alles Geschmacksache“
Aus der Region, Wissenswertes

Das Sumpf-Blutauge: Ein Moor-Juwel als Blume des Jahres 2025

Beitrag: Thorsten Werner

Sumpfblutauge
Bild: Jutta Ende

Wer hätte gedacht, dass Moore so schön sein können?

Die Loki-Schmidt-Stiftung hat mit der Wahl des Sumpf-Blutauges zur Blume des Jahres 2025 für eine echte Überraschung gesorgt. Dieses unscheinbare, aber umso faszinierendere Gewächs aus den Mooren steht nicht nur für Schönheit, sondern auch für den dringenden Schutz unserer Ökosysteme.

Weiterlesen „Das Sumpf-Blutauge: Ein Moor-Juwel als Blume des Jahres 2025“
Aus der Region

Rätselhafte Wahlplakate

Beitrag: Boike Jacobs

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Nein, anders: Man sieht die Bäume vor lauter Wahlplakaten nicht, wenn man z.B. den Serrahn hinunter bummelt. Hat man eines nach dem anderen betrachtet, weiß man genau, wo man am 23. Februar und am 2. März seine Kreuzchen hinsetzen wird. Oder etwa nicht?

„Auf Hamburg sein Nacken“ lese ich irritiert. Ein Rechtschreibfehler? Ein Scherz? Auch die Bilder geben keine Auskunft auf diese Frage: Ein Kinderfoto, die Gesichter mit Herzchen verdeckt, ein Arm in gestreiftem Pullover. Abschlussarbeit Kunst in Klasse 4, würde ich sagen. Aber nein, auf diese Weise wirbt die Linke, deren Kandidat ein T-Shirt trägt mit der Aufschrift „Tax the Rich“. Aha.

Weiterlesen „Rätselhafte Wahlplakate“