Beitrag: Boike Jacobs

Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald
In gutem und schlechtem Wetter;
Das hat von unten bis oben halt
Nur Nadeln gehabt statt Blätter;
Die Nadeln, die haben gestochen,
Das Bäumlein, das hat gesprochen:
Beitrag: Boike Jacobs

Es ist ein Bäumlein gestanden im Wald
In gutem und schlechtem Wetter;
Das hat von unten bis oben halt
Nur Nadeln gehabt statt Blätter;
Die Nadeln, die haben gestochen,
Das Bäumlein, das hat gesprochen:
Beitrag: Boike Jacobs
Der 1. Weihnachtstag wird in der Auferstehungs-Kirchengemeinde am Kurt-Adams-Platz in Lohbrügge (KAP) mal wieder auf ganz besondere Art begangen: „Ein Gottesdienst draußen vor der Kirche am Lagerfeuer – mit wärmenden Getränken und ganz viel Gefühl“, schreibt der junge Pastor Jonas Goebel (Foto). „Die Lieder werden auf der Gitarre begleitet und sind einfach mitzusingen.“ Empfohlen wird warme Kleidung, aber in diesen Tagen wohl eher Regenmantel oder Schirm.

Beitrag: Boike Jacobs
An einem der letzten ungewöhnlich warmen Novembertage fahre ich mit meiner Nachbarin nach Aumühle zum Restaurant Waldesruh am See. Was für eine schöne Aussicht habe ich von der Terrasse aus – links der See, vor mir der Wald. Doch als ich den ersten Schluck Kaffee nehme, fällt mein Blick auf ein weißes Steingebilde, das zwischen den Bäumen hervorleuchtet. Was ist das? Und warum steht es hier am See, halb verdeckt von Büschen und Zweigen?

Beitrag: Boike Jacobs
In diesem Punkt war ich mir mit den meisten Bergedorferinnen und Bergedorfern einig: Das neue Woolworth-Haus am Serrahn ist ein scheußlicher Bau. Grau, starr, phantasielos erdrückt der Kasten die Gebäude aus der Gründerzeit, erst recht das kleine Fachwerkhaus danben. Ein aufgebrachter Fotograf sah schon die Demokratie in Gefahr, denn die Abstimmung war ganz anders ausgefallen. Selbst die Bäume hatte man abgeholzt – Entsetzen und Empörung in der Bevölkerung.

Beitrag: Boike Jacobs
Hamburg anders erleben, das können Besucher seit einer Woche, wenn sie im 1. Stock des CCB die großformatigen Fotos von Sabine Delle, Marek Audirsch und Volker Hochmuth betrachten. Ob als ganz besonderen Einkaufsbummel oder in einer Erlebnisreise durch die Stadt Gebäude und Menschen kennenlernen – die Hamburger Fotografin und die beiden Fotografen zeigen in Schwarz-Weiß oder Farbe, wie sie die Welt, und hier vor allem Hamburg, durch ihre Linse sehen.

Beitrag: Boike Jacobs

Tatsächlich dachte ich, dies seien wohl einmal Karpfenteiche gewesen, an denen ich bei meinem ersten Spaziergang durch die Chrysanderstraße vorbei lief. Aber als ich meinen Freunden davon erzählte, lachten sie herzlich. Karpfenteiche? Eisteiche waren das. Denn Bergedorf war noch vor hundert Jahren weltweit bekannt für seine wohlschmeckenden Biere. Aber was hatte das nun mit den Teichen zu tun?
Weiterlesen „Bergedorf und sein berühmtes Bier“Beitrag: Boike Jacobs
Die Jahresrechnung für Wasser lag gestern in meinem Briefkasten, und zum ersten Mal muss ich zuzahlen, obwohl ich nicht mehr Wasser verbraucht habe als im Jahr zuvor. Nun, ich war gewarnt, seit die Energiekrise über uns hereingebrochen ist, bin ich folglich noch achtsamer mit Strom und Wasser als zuvor. Und wenn jüngere Menschen stöhnen und nicht wissen, wie sie sich einschränken sollen, denke ich an meine Kindheit.
Weiterlesen „Von Wasser und Strom“Beitrag: Boike Jacobs

Vor einigen Jahren wurde nahe der Justus- Brinckmann-Straße ein Weg eingeweiht, der an den Juden Michel Nathan erinnert. 1841 erwarb er an dieser Stelle für sich und seine Familie ein Friedhofsgelände. Sogar eine kleine Betstube gab es damals in der heutigen Sachsenstraße 23 – ein Zeichen für ein einvernehmliches Miteinander von Bergedorfer Juden und Christen?
Weiterlesen „Ein jüdischer Friedhof in Bergedorf“Beitrag: Boike Jacobs

Von 1858 bis 1867 schrieb meine Ur-Urgroßmutter Amalie Niemeyer ihrer jüngsten Tochter Emilie regelmäßig Briefe, die bis heute erhalten sind. Dann aber zog Emilie in die Nachbarschaft ihrer Eltern, denn sie heiratete den Redakteur Wilhelm Benrath, Compagnon ihres Vaters in der gemeinsamen Druckerei und Musikalienhandlung. Emilie und Hermann Benrath bekamen fünf Kinder, und Emilies Liebling war Nesthäkchen Carl, mein späterer Großvater. Nach dem Abitur machte er auf Geheiß des Vaters eine kaufmännische Ausbildung und übernahm bald danach als Angestellter bei der HAPAG einen Auslandsposten in Hamburgs Partnerstadt Yokohama nahe Tokio.
Beitrag: Boike Jacobs

Der Bau der Berlin-Hamburger Eisenbahn im Jahre 1846 hatte den Anstoß für eine rasante Entwicklung Reinbecks gegeben, das sich damals noch mit „ck“ schrieb. Der Ort hatte zu dieser Zeit weniger als 300 Einwohner. Wohlhabende Hamburger Bürger erkannten den Reiz der Landschaft und bauten hier ihre Villen. Die Kaltwasserheilanstalt Sophienbad machte Reinbeck für einige Jahrzehnte sogar zum Kurort. Durch zahlreiche Ausflugslokale wurde der Ort so beliebt, dass sonntags zeitweise Extrazüge von Hamburg nach Reinbeck fuhren. So blühten Gastgewerbe, Handel und Handwerk auf.
Der Ort, bisher nur eine Ansammlung einzelner Häuser, entwickelte sich zu einem bevorzugten Wohnort im Grünen. Und auch meine Ur-Urgroßmutter und ihre Familie gehörten zu den Ausflüglern, die einen Tag lang das Reinbecker Gehölz genossen.
Weiterlesen „Meine Ur-Urgroßmutter: Picknick in Reinbeck“
Danke für diesen schönen Beitrag, liebe Elisabeth. Vielleicht gelingt uns Geschwistern beim Familientreffen auch so ein Haiku. Fröhliche Weihnachten!