Damals war's

Meine Urgroßmutter: Der japanische Enkel

Beitrag: Boike Jacobs

Von 1858 bis 1867 schrieb meine Ur-Urgroßmutter Amalie Niemeyer ihrer jüngsten Tochter Emilie regelmäßig Briefe, die bis heute erhalten sind. Dann aber zog Emilie in die Nachbarschaft ihrer Eltern, denn sie heiratete den Redakteur Wilhelm Benrath, Compagnon ihres Vaters in der gemeinsamen Druckerei und Musikalienhandlung. Emilie und Hermann Benrath bekamen fünf Kinder, und Emilies Liebling war Nesthäkchen Carl, mein späterer Großvater. Nach dem Abitur machte er auf Geheiß des Vaters eine kaufmännische Ausbildung und übernahm bald danach als Angestellter bei der HAPAG einen Auslandsposten in Hamburgs Partnerstadt Yokohama nahe Tokio.

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Aus der Region, Freizeit & Reise

Mein Lieblingsplatz

Beitrag: Thorsten Werner

Mein Lieblingsplatz an der Elbe

Heute fuhr ich bei schönem Wetter zu meinem Lieblingsplatz. Da kann ich abseits des Trubels die Stille und die ursprüngliche Landschaft genießen. Ich liebe es, hier zu sitzen und dem Rauschen der Wellen zu lauschen.

Haben sie auch einen Lieblingsplatz, schreiben sie und gerne darüber in der Kommentarfunktion.

Foto: Thorsten Werner

Freizeit & Reise

Mein Hamburg-Besuch nach Corona

Beitrag: Thorsten Werner

Die Touris sind dank des Endes des 9-Euro-Tickets größtenteils verschwunden, und Hamburg „gehört“ wieder den Einheimischen. Diese Gelegenheit nutzte ich zu einem Ausflug in die City. Mein erster nach der Coronapandemie.

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Freizeit & Reise

Du liebe Zeit !

Auf meinen Spaziergängen nehme ich gerne ein Buch mit. Es muss in die kleine Gürtel-Umhänge-Tasche passen. Letzten Sonntag war es ein Reclamheftchen mit Gedichten von Erich Fried.

Erich Fried

Du liebe Zeit

Da habe ich einen gehört
wie er seufzte: „Du liebe Zeit!“

Was heißt da „Du liebe Zeit“?
„Du unliebe Zeit“, muss es heißen

„Du ungeliebte Zeit!“
von dieser Unzeit, in der wir

leben müssen. Und doch
Sie ist unsere einzige Zeit

Unsere Lebenszeit.
Und wenn wir das Leben lieben

können wir nicht ganz lieblos
gegen diese unsere Zeit sein

Wir müssen sie ja nicht genau so
lassen, wie sie uns traf.
Man muss nicht alles so hinnehmen. © Elisabeth Hartmann

Diese beiden Frauen habe ich am 1. September vor dem Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof gesehen. Dort wurden anlässlich des Kriegbeginns vor 83 Jahren mahnende Worte gegen Krieg und für Frieden gesprochen und die Friedensfahne des DGB gehisst.

Elisabeth Hartmann

Beitrag: Elisabeth Hartmann

Aus der Region

1000 Beiträge

Du liest gerade den tausendsten Blogpost, der seit 2012 freigeschaltet wurde. Ob Annelies Steinbeck und Ursel Tenne das gedacht hätten, als sie den Blog Haus im Park vor 10 Jahren gründeten?

Haus im Park Bergedorf, Foto aus Mediathek
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Damals war's

Meine Ur-Urgroßmutter: Picknick in Reinbeck

Beitrag: Boike Jacobs

Der Bau der Berlin-Hamburger Eisenbahn im Jahre 1846 hatte den Anstoß für eine rasante Entwicklung Reinbecks gegeben, das sich damals noch mit „ck“ schrieb. Der Ort hatte zu dieser Zeit weniger als 300 Einwohner. Wohlhabende Hamburger Bürger erkannten den Reiz der Landschaft und bauten hier ihre Villen. Die Kaltwasserheilanstalt Sophienbad machte Reinbeck für einige Jahrzehnte sogar zum Kurort. Durch zahlreiche Ausflugslokale wurde der Ort so beliebt, dass sonntags zeitweise Extrazüge von Hamburg nach Reinbeck fuhren. So blühten Gastgewerbe, Handel und Handwerk auf.

Der Ort, bisher nur eine Ansammlung einzelner Häuser, entwickelte sich zu einem bevorzugten Wohnort im Grünen. Und auch meine Ur-Urgroßmutter und ihre Familie gehörten zu den Ausflüglern, die einen Tag lang das Reinbecker Gehölz genossen.

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Wissenswertes

Vom Lichtwarkhaus zum KörberHaus – ein Bautagebuch

Beitrag: Thorsten Werner

Die Baustellenbesichtigung

Bei schönstem Wetter trafen sich die Engagierten mit Schutzhelm und festen Schuhen und Mundschutz zur Baustellenbesichtigung des KörberHauses. Geführt wurden die Gruppen von den zukünftigen Leiterinnen des KörberHauses Frau Nemela (Körberstiftung) und Frau Becker-Kloth (Bezirksamt). Wie das von außen dunkel wirkende Haus wohl von innen aussieht?

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