Zum zweiten Mal lud das KörberHaus zur ganztägigen Ideenschmiede ein als Auftakt für die Bergedorfer Generationenwerkstatt 2024. Das diesjährige Thema: „Ankommen – Integration und Teilhabe vor Ort stärken“. Im Anschluss an die Ideenschmiede unterstützt die Körber-Stiftung gemeinsam mit Kooperationspartnern die Teilnehmenden über ein Jahr bei der Umsetzung ihrer Projektideen.
Schon beim Betreten wird man geradezu hineingezogen in die Ausstellung der Künstlerin Christiane Leptien, die derzeit im Bergedorfer Schloss zu sehen ist. „Kontakt“ hat sie sie genannt, und der wird von Anfang an hergestellt, denn der erste Blick fällt auf ein großes Bild mit einer leuchtend-gelben Hand. Und Hände spielen in vielen ihrer Bilder eine zentrale Rolle: quer über dem Gesicht, groß über dem Kopf, gefaltet unter dem Kinn, nahe dem eigenen oder dem fremden Körper. „Kontakt ist Verbindung, Bindung, Beziehung, Berührung, ein Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz. Hände berühren, halten, schützen, klammern, sprechen. Bilder werden visuelle Umarmungen“, schreibt Christiane Leptien dazu.
Een kann dat jo fast nich glöven, man ik heff leest, wat över en Halfpart vun’e Düütschen nich weet, wat an Pingsten egens vun uns fiert warrt. Dorbi is Pingsten doch neven Oostern un Wiehnachten en vun de dree groten Christenfesten. Wi hebbt dat doch allens mal in de Pasterstünn höört un lehrt, wat de Jünger an Pingsten mit ’n groot Brusen an’n Heven vun den Hilligen Geist överrascht wörrn. Denkt wi doch mal torüch: Wo weer dat doch noch mit dat Utsennen vun den Hilligen Geist un de Füertungen op de Köpp vun de Apostel? De Bibel beschrifft dat Pingstwunner in’e Apostelgeschicht üm un bi so: De Junger Jesu fringen dorna, fuilt vun den Hiligen Geist, dat Predigen in vele frömde Spraken an: „Jesus, wo ji meent, wat he doot is, Jesus leevt un snackt dörch uns to ju!“ Pingsten gilt ok as de Geboortsstünn vun de „Christlich Kark“. De Duuv is al siet dat sösste Johrhunnert en vun de bekannsten Pingstsymbolen. In vele Karken smückt en Duuv dat Karkenschipp, dat Dööpbecken or de Kanzel. Neven den biblischen Oorsprung hett de witt Duuv jo ok in vele anner Kulturen dat Bedüden vun Reenheit, Freden, Höpen un Niebeginn. As ik maleenst en Open-Air-Pingstgottsdeenst op de Appelwiesch vun Borby mitfiert heff, harr ik en Beleevnis, wat mi vundaag noch jümmers lütt beten smuustergrienen lött. En blaaggriese Duuv seet de hele Tiet in en vun’e Appelbööm, wieldess de Paster över dat Utsennen vun de Hilligen Geist preestern de. „Keen harr de Duuv op den Infall bröcht, den Gottsdeenst bitowahnen?“ heff ik simuleert. Un se hett redig leevt. An’n Enn vun den Gottsdeenst heff ik de Duuv sülvst wegflegen seh’n. Aver ik müß ok an’n Geschicht denken, de ik in en vun mien velen plattdüütschen Böker maleenst över en Duuv to Pingsten leest harr: In en Gottsdeenst in Dithmarschen vör över hunnert John harr sik de Paster wat Besünneres to Pingsten utklamüstert. He wull sien unglöövschen Buern vun de grote Kraft vun den Hiligen Geist övertügen. Dorto köff he sik en witte Duuv un geev de sien Küster mit de Wöör: „Wannehr ik an’t Enn vun mien Predigt luut roop: Nu kumm, Hillige Geist‘, sodennig löttst du düsse witte Duuv vun de Empore daalflegen!“ „Dat geiht kloor, so warrt dat maakt“, see de Küster un nehm de Duuv an sik. Nu, an’n Enn vun de Predigt reep de Paster luut un düütlich: „Nu kumm, Hillige Geist!“
Stellen Sie sich einen Planeten vor, der so groß ist wie Jupiter und um einen Stern kreist, der etwa 280 Lichtjahre entfernt ist. Dieser Planet heißt WASP-43 b und befindet sich im Sternbild Sextant. Er ist so nah an seinem Stern, dass er wahrscheinlich “gezeitenverriegelt” ist, was bedeutet, dass eine Seite des Planeten immer dem Stern zugewandt ist.
Credits: Artwork NASA, ESA, CSA, Ralf Crawford (STScI)
Ja, ich habe sie auch diesmal vermisst, die prächtigen Großsegler „Mir“, „Kruzenshtern“ und „Sedow“, jahrelang Schmuckstücke beim Hamburger Hafengeburtstag. Seit Beginn des Überfalls auf die Ukraine hat Russland seinen Viermastern die Teilnahme an dem Fest verboten. Zum ersten Mal war ich in diesem Jahr nicht bei der Einlaufparade dabei, sondern wollte sehen, wie es wohl bei der Auslaufparade zugeht. Das gleich vorab: Sie ist nicht annähernd so schön, viele Schiffe waren bereits am Tag zuvor wieder in See gestochen, und die kleineren Traditionsschiffe ruhten sich im Övelgönner Museumshafen von den Turbulenzen der Geburtstagsfeiern aus. Schade – und doch war diese halbtägige Hin- und Rückfahrt von Bergedorf aus keine Enttäuschung.
Der 8. Mai hat in der Geschichte eine besondere Bedeutung, denn an diesem Tag endete im Jahr 1945 der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. In einigen europäischen Ländern wird dieser Tag als Gedenktag der Befreiung vom Nationalsozialismus und Faschismus begangen.
Es ist Sonntag, der 28. April, als sich am Lichtwarktheater im KörberHaus eine große Anzahl vergnügter Menschen mit verschiedensten Getränken vor dem Schmidtchen versammelt. Um 17.00 Uhr wärmt die Nachmittagssonne noch kräftig und so drängt sich die Frage nach der Art der augenscheinlich bevorstehenden Veranstaltung auf. Heute wird der Kabarettist Florian Schroeder in Bergedorf erwartet und das Lichtwarktheater ist ausverkauft. Die Aufführung soll um 18.00 Uhr beginnen. Eine bemerkenswerte Tageszeit für diesen Anlass. Auch Florian Schroeder wird sich noch mit dem ihm eigenen Humor diesem Umstand widmen.
Meine Frau holt Max (8 Jahre) mit dem Auto von der Schule ab. Während der Fahrt fragt Max sie: „Oma, weißt du eigentlich, dass es bald selbst fahrende Autos gibt, die von ganz alleine fahren?“
Nach kurzer Pause kommt ihm die Frage wohl so absurd vor, dass er sie selbst beantwortet:
„Oma, das erlebst du sowieso nicht mehr.“
Zuhause machen sie Hausaufgaben. Im Lesebuch müssen Wissensfragen mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden.
Auf der linken Seite ist viermal „ja“ die richtige Antwort.
Als auf der rechten Seite dreimal „nein“ die richtige Antwort ist, sagt Max: „Wenn die vierte Antwort auch „nein“ wäre, das wäre doch perfekt.“ Als die vierte Antwort „ja“ ist, ist er sichtlich enttäuscht.
Unglaublich spannend - danke für diesen informativen Beitrag!