Beitrag: Thorsten Werner









Fotos: Thorsten Werner
Beitrag: Thorsten Werner









Fotos: Thorsten Werner
Beitrag: Sabine Ziesmer

„Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte“
Schöner könnte sich Hamburg an diesem Freitagabend nicht präsentieren. Ein Flirren und Summen hängt in der lauen Sommerluft. Von allen Seiten strömen Menschen zum Rathausplatz in Hamburg. Unter freiem Himmel wird Chefdirigent Kent Nagano die Hamburger Opernliebhaber mit einem besonderen Geschenk überraschen, der Kantate „Carmina Burana“ von Carl Orff. Auf 3000 eigens für diesen Anlass aufgestellten Stühlen freuen sich Zuschauer aller Altersgruppen auf dieses gemeinsame Erlebnis.


Man kann den Moment magisch nennen, als Kent Nagano den Taktstock hebt, um den Streichern das Summen eines Bienenschwarms zu entlocken. Das Stück trägt den Namen „Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte…“ und fängt die Stimmung des Abends wunderbar ein, der auf eine unerwartet stille Art Harmonie und Verbundenheit weiterträgt. Wie in einer blauen Wabe entwickeln sich die einzigartigen Klänge des Philharmonischen Orchesters und finden Widerhall in den Stimmen des Chores der Hamburger Staatsoper und des Hamburger Knabenchors. Auch das ehrwürdige Hamburger Rathaus und die umliegenden Fleete erstrahlen in diesem Blau.
(Anmerkung: die Veranstaltung ist barrierefrei, kostenlos und sehr gut organisiert)
Fotos: Sabine Ziesmer
Beitrag: Jürgen Sakuth
Ich war bei der dicken Berta. Die schlanke Anna habe ich nur in der Ferne gesehen.
Damit es kein Missverständnis gibt, eine kurze Erklärung: Es geht hier um zwei Leuchttürme an der Elbe in Cuxhaven.



Beitrag: Thorsten Werner

Ein neuer Blick auf interagierende Galaxien
Beitrag: Thorsten Werner
Das James-Webb-Weltraumteleskop hat wieder einmal atemberaubende neue Bilder geliefert, die unser Verständnis des Universums erweitern. Dieses Mal richtet sich der Blick auf ein Paar miteinander verschlungener Galaxien, die von den Astronomen liebevoll „Pinguin“ und „Ei“ getauft wurden. Unten sehen Sie eines dieser Bilder.

Beitrag: Jürgen Sakuth

Jichtenswann passeert dat jo in elk Familie: De Kinner sünd grötter worrn, hebbt de School achter sik, un de Tiet vun de Beroopswahl un Utbillen beginnt. Mien Naver, Peter Suerbohn, preestert denn jümmers: „Dat hebbt wi all achter uns. Nu beginnt de Eernst vun’t Leven!“
Man ik meen: Bang maken tellt nich. In’n Beroop mutt ok veel Spooß un Vergnögen dorbi sien, un dat sull een bi de Wahl afsluut bedenken.
Gerda un Odje Möller ut Lütt Slamien, de harrn annerletzt dormit to
doon. Ehr Söhn Robert harr op de Jacob-Lienau-School in Niestadt
in Holsteen den Realschoolafsluss maakt un wull sik nu sien Levens-
droom erfüll’n: To See for’n. Vadder Möller harr em över sien Skat-
broder en Steed to’n Utbillen op’n Hannelschipp in Hamborg
besorgen kunnt. Un nu sull dat losgahn.
Modder, Vadder un Robert Möller seten in’t Auto op’n Weg na Ham-
borg. Bi’t Afscheednehm’n an’e Kaimuer gifft Modder Möller ehrn Ro-
bert noch vele levenswichtige Raatslääg mit op’n Weg, so as:
Von wegen, man ist so alt wie man sich fühlt
Beitrag: Elisabeth Hartmann
Woran merkt man eigentlich, dass man alt wird oder ist? An fehlenden Zähnen, grauen Haaren, knackenden Hüften oder knirschendem Knie? Zu- oder Abnahme von Hobbys? Dass man sich häufiger langweilt, weil man alles schon weiß? Dass man freiwillig früher ins Bett geht und eher aufsteht? Oder sich ein E-Fahrrad kauft?
Weiterlesen „Sicherer Indikator für das Altsein“Beitrag: Thorsten Werner
Nettelnburg, ein charmantes Viertel im Bezirk Bergedorf, Hamburg, bietet eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Natur und Gemeinschaftsgefühl. Obwohl es oft im Schatten seiner bekannteren Nachbarn steht, hat Nettelnburg viel zu bieten. Nettelnburg liegt in den westlichen Elbmarschen und bietet eine reiche Flora und Fauna.


Beitrag: Boike Jacobs
Am Hamburger Flughafen geht es bereits los. Der Schalter der spanischen Fluglinie ist zwar geöffnet, aber irgendetwas funktioniert nicht mit dem Computer. Angestellte eilen hin und her, ein Mechaniker erscheint, der Erfolg jedoch scheint gering. Es ist 7.30 Uhr, ich bin noch müde und sehne mich nach einer Tasse Kaffee. „In Malaga habe ich das auch schon erlebt, nix ging mehr, der Drucker kaputt, und alles musste mit der Hand geschrieben werden“, sagt Lieselotte. „Kenn ich“, antwortet Regina, „Spanien ist doch berüchtigt für solche Ausfälle.“ Alle vier Frauen, mit denen ich nach Florenz fliegen will, haben da schon ihre Erfahrungen gemacht, keine hält damit hinter dem Berge. „Und Du?“, fragt Barbara mich schließlich. „Ich bin vielleicht zehnmal in meinem Leben geflogen, da gibt es nicht viel zu berichten“, antworte ich. Schweigen. Ungläubiges Staunen.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich werde in unseren gemeinsamen zehn Tagen in der Toskana noch viel zu hören bekommen von den Stränden, Bergen, Unwettern, Straßenzuständen, Häfen, Himmeln, Temperaturen, Trink- und Essgewohnheiten dieser Welt. Wir zwölf Frauen wohnen in einer wunderbaren alten Hofanlage, liebevoll gestaltet, mit dem Blick auf Weinfelder und Olivenhaine vor dem Hintergrund der Appeninen. Hier zeichnen und malen wir, halten etwas fest von der Schönheit ringsum. So entstehen unter anderem diese beiden Bilder von mir.

Gasse in Montefioralle

Morgendlicher Blick aus meinem Fenster
Weiterlesen „Von der Toskana zum Nordkap“Beitrag: Jürgen Sakuth

Clara, drei Jahre alt, soll zur Musikschule. Sie möchte sich die Schuhe selbst anziehen, aber kommt nicht voran.
Zwischendurch erzählt sie Oma, dass sie eigentlich lieber lila Schuhe gehabt hätte.
Oma wird ungeduldig und sagt zu Clara:
„In einem Jahr kannst du lilafarbene neue Schuhe bekommen, wenn deine Füße wieder gewachsen sind. Heute ziehst du diese Schuhe an.“
Als Clara weiter rumtrödelt und nicht vorankommt, will Oma ihr helfen.
Aber Clara hat schnell gelernt und sagt prompt:
„Oma, in einem Jahr kannst du mir helfen. Heute mache ich es alleine.“
Ich mag das Gedicht, aber ich musste es mal auswendig lernen, da ich das so gar nicht kann ging das…