Er hat insgesamt nur 37 Bilder gemalt, die meisten von ihnen über mehrere Jahre – im Gegensatz etwa zu Rembrandt, von dem 350 Gemälde bekannt sind. 28 meist kleinformatige Werke von Jan Vermeer van Delft waren nun im Rijksmuseum von Amsterdam ausgestellt – die erste Gesamtschau dieses Meisters aus Hollands „Goldenem Zeitalter“, in dem der Reichtum und damit auch die Kunst zu ungeahnten Höhen wuchsen. Und zu ungeahnten Höhen wuchs auch die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die diese Ausstellung sehen wollten. Schon weit vor der Schließung wurden keine neuen Karten verkauft, dafür aber im Internet mit Preisen weit über 200 € angeboten.
Amsterdams Rijksmuseum während der großen Vermeer-Ausstellung. Foto: wikipedia
Ende Juni wurde die Ausstellung geschlossen, aber im Hamburger Zeise Kino wird am Montag, dem 30. Juli, eine Dokumentation gezeigt mit großartigen Erläuterungen über den „Maler der Geheimnisse“, der Alltagsszenen so lebendig festgehalten hat. Selbst Bilder, die man schon oft gesehen hat, werden in diesem Film ganz neu erklärt und sichtbar gemacht.
nein, die Alster ist unser Ziel. Zu mindestens ein Stückchen am Alsterwanderweg von Poppenbüttel bis Ohlsdorf. Immerhin 10 km Fußmarsch.
Es wurde ja auch mal Zeit. Nebenfluss der Elbe, das hört sich so nichtssagend an. Klar, die Elbe ist breiter, ist länger, muss arbeiten, bringt uns bis zur Nordsee, hat Ufer, die einladen. Gibt noch viel zu sagen. Na, nun ist aber die Alster dran. Außerdem versorgt sie die Elbe auch mit Wasser, so ist es ja nun nicht. Und das bringt sie aus Schleswig Holstein mit, denn dort, 25 km nördlich von Hamburg, entspringt sie.
Einige Jahre habe ich jeden Monat jeweils für mehrere Tage in Paris gearbeitet. Die französischen Kollegen waren nicht immer ganz einfach, aber die Stadt habe ich geliebt.
Gearbeitet und gewohnt hatte ich mitten in Paris im 8. Arrondissement. Das ist in der Nähe der Champs Elysee.
Obwohl die Arbeit tagsüber sehr anstrengend war, hatte ich nachts lange Spaziergänge durch die Stadt gemacht.
Meine Lieblingsviertel waren das Gebiet, in dem ich wohnte, das Marais-Viertel und Saint-Germain des Prés. Ich konnte stundenlang durch die lauten oder stillen wunderschönen Straßen laufen mit den immer lebhaften Cafés und Restaurants.
Von einem unvergesslichen Erlebnis möchte ich hier erzählen.
Es gibt so viele Museen in Hamburg. Längst habe ich nicht alle besucht. Aber wie es so ist, kaum gibt´s was Neues, schon ist die Neugier erwacht. Eröffnet wurde das Achilles-Stiftung Glasmuseum im Oktober 2022. In einem Sektionssaal der ehemaligen Pathologie des denkmalgeschützten Krankenhauses in Barmbek.
Wen erst einmal die Sammelleidenschaft gepackt hat, kommt davon nicht mehr los. So erging es auch Edith Achilles (später auch ihrer Tochter). Sie begann bereits in den 60er Jahren Glas zu sammeln. Erst war es der Jugendstil, der sie begeisterte. Aber Jahre später versteigerte sie ihre Sammlung und widmete sich dem „schweren Glas“ (sagte sie von sich). Das kann ich nur bestätigen, nachdem wir die Sammlung angeschaut haben. Das sind „ganz schöne Brocken“. Das 20. Jahrhundert bis ins Heute war nun ihr Thema. Spannend!
„Ich ging durch einen grasgrü-ü-nen Wald und hörte die Vögelein singen… “ diese Liedzeile fällt mir immer ein, wenn ich durch einen grünen Mai-Wald spaziere und mich dabei des Lebens freue. Wenn dann die Blätter, vom Wind bewegt , leise rascheln und ein Bächlein gluckert, ist die Wald-Musik perfekt.
Für die Augen gibt es Grün, Grün ,Grün und nochmal Grün, alles noch ziemlich hell. Blüten von Wald-Sternmiere oder Waldmeister geben weiße Tupfer. Durch die Zweige schimmert der blaue Himmel.
links: Sternmiere – rechts: Waldmeister
Unter den Füßen fühle ich den weichen Waldboden, auch mal harte Baumwuzeln und spitze oder runde Steine. Die eine Baumrinde ist glatt die andere rau, einige Blätter sind samtweich andere pieksig.
Es duftet waldig aber noch frisch. Vom Waldmeister pflücke ich mir ein Sträußchen für zu Hause. Das hänge ich dort an einem Faden auf, denn Waldmeister entfaltet seinen Duft nach zitroniger Bittermandel erst, wenn er trocknet. Da kommt mir ein Hauch von Knoblauch in die Nase, das muss Bärlauch sein! Den mag ich, drum pflücke ich ein paar Blätter und nehme sie in einer Tüte mit nach Hause. Dort wird es Joghurt-Soße damit geben. Über Pellkartoffeln, Nudeln oder Salat eine Köstlichkeit!
Aber – man muss sich auskennen, damit man nicht Bärlauch mit Maiglöckchen verwechselt. Denn ein Gericht mit Maiglöckchen wäre tödlich! ☠️ Die Blätter der beiden Pflanzen ähneln sich, doch die Unterscheidung ist eigentlich ganz einfach. Geriebene Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch. Wenn die Pflanzen blühen, ist die Untertscheidung leicht. (siehe unten)
links:Bärlauch – rechts:Maiglöckchen
So hat der Wald mit dieser Auswahl meinen Fünf Sinnen schon viel geboten. Jeder Waldspaziergang bringt immer wieder neue Erlebnisse und Eindrücke, von denen ich dann zu Hause in der Stadt träumen kann.
St. Pauli ist mehr als nur ein Stadtteil, es ist eine Lebenseinstellung. Hier pulsiert das Herz von Hamburg, hier gibt es alles, was das Leben spannend macht: Musik, Kunst, Kultur, Erotik, Politik, Geschichte.
Das Portugiesenviertel ist ein Quartier im südlichen Teil der Hamburger Neustadt, das von portugiesischen und spanischen Restaurants geprägt ist. Es liegt direkt am Hafen und ist leicht mit der U-Bahn oder dem Bus zu erreichen.
Das Portugiesenviertel ist ein besonderer Ort in Hamburg, der dir einen Einblick in die Geschichte und Kultur der portugiesischen Einwanderer gibt. Es ist ein lebendiges Viertel mit viel Charme und Flair, das einen Besuch wert ist. Um dich auf den Geschmack zu bringen, zeige ich dir einen kleinen Rundgang, welcher dir das Viertel mit seinen Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Spezialitäten näher bringt.
Hat mir sehr gut gefallen. Ich kenne Andrea und natürlich ihre wunderbare Kunst.