Es gibt so viele Museen in Hamburg. Längst habe ich nicht alle besucht. Aber wie es so ist, kaum gibt´s was Neues, schon ist die Neugier erwacht. Eröffnet wurde das Achilles-Stiftung Glasmuseum im Oktober 2022. In einem Sektionssaal der ehemaligen Pathologie des denkmalgeschützten Krankenhauses in Barmbek.
Wen erst einmal die Sammelleidenschaft gepackt hat, kommt davon nicht mehr los. So erging es auch Edith Achilles (später auch ihrer Tochter). Sie begann bereits in den 60er Jahren Glas zu sammeln. Erst war es der Jugendstil, der sie begeisterte. Aber Jahre später versteigerte sie ihre Sammlung und widmete sich dem „schweren Glas“ (sagte sie von sich). Das kann ich nur bestätigen, nachdem wir die Sammlung angeschaut haben. Das sind „ganz schöne Brocken“. Das 20. Jahrhundert bis ins Heute war nun ihr Thema. Spannend!
„Ich ging durch einen grasgrü-ü-nen Wald und hörte die Vögelein singen… “ diese Liedzeile fällt mir immer ein, wenn ich durch einen grünen Mai-Wald spaziere und mich dabei des Lebens freue. Wenn dann die Blätter, vom Wind bewegt , leise rascheln und ein Bächlein gluckert, ist die Wald-Musik perfekt.
Für die Augen gibt es Grün, Grün ,Grün und nochmal Grün, alles noch ziemlich hell. Blüten von Wald-Sternmiere oder Waldmeister geben weiße Tupfer. Durch die Zweige schimmert der blaue Himmel.
links: Sternmiere – rechts: Waldmeister
Unter den Füßen fühle ich den weichen Waldboden, auch mal harte Baumwuzeln und spitze oder runde Steine. Die eine Baumrinde ist glatt die andere rau, einige Blätter sind samtweich andere pieksig.
Es duftet waldig aber noch frisch. Vom Waldmeister pflücke ich mir ein Sträußchen für zu Hause. Das hänge ich dort an einem Faden auf, denn Waldmeister entfaltet seinen Duft nach zitroniger Bittermandel erst, wenn er trocknet. Da kommt mir ein Hauch von Knoblauch in die Nase, das muss Bärlauch sein! Den mag ich, drum pflücke ich ein paar Blätter und nehme sie in einer Tüte mit nach Hause. Dort wird es Joghurt-Soße damit geben. Über Pellkartoffeln, Nudeln oder Salat eine Köstlichkeit!
Aber – man muss sich auskennen, damit man nicht Bärlauch mit Maiglöckchen verwechselt. Denn ein Gericht mit Maiglöckchen wäre tödlich! ☠️ Die Blätter der beiden Pflanzen ähneln sich, doch die Unterscheidung ist eigentlich ganz einfach. Geriebene Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch. Wenn die Pflanzen blühen, ist die Untertscheidung leicht. (siehe unten)
links:Bärlauch – rechts:Maiglöckchen
So hat der Wald mit dieser Auswahl meinen Fünf Sinnen schon viel geboten. Jeder Waldspaziergang bringt immer wieder neue Erlebnisse und Eindrücke, von denen ich dann zu Hause in der Stadt träumen kann.
St. Pauli ist mehr als nur ein Stadtteil, es ist eine Lebenseinstellung. Hier pulsiert das Herz von Hamburg, hier gibt es alles, was das Leben spannend macht: Musik, Kunst, Kultur, Erotik, Politik, Geschichte.
Das Portugiesenviertel ist ein Quartier im südlichen Teil der Hamburger Neustadt, das von portugiesischen und spanischen Restaurants geprägt ist. Es liegt direkt am Hafen und ist leicht mit der U-Bahn oder dem Bus zu erreichen.
Das Portugiesenviertel ist ein besonderer Ort in Hamburg, der dir einen Einblick in die Geschichte und Kultur der portugiesischen Einwanderer gibt. Es ist ein lebendiges Viertel mit viel Charme und Flair, das einen Besuch wert ist. Um dich auf den Geschmack zu bringen, zeige ich dir einen kleinen Rundgang, welcher dir das Viertel mit seinen Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Spezialitäten näher bringt.
Ich hoffe, du hast Lust auf eine spannende Tour durch diesen lebhaften und multikulturellen Stadtteil. Die Neustadt ist ein Stadtteil mit viel Charme, Flair und Geschichte. Hier gibt es viel zu entdecken, zu erleben und zu genießen. Los geht’s!
Wir starten am Michel, der Hauptkirche St. Michaelis, die eines der Wahrzeichen der Hansestadt ist. Die Kirche ist ein Meisterwerk der Barockarchitektur und hat einen beeindruckenden Turm, den man besteigen kann. Von hier aus hast du einen tollen Blick über die Stadt und den Hafen. Der Michel ist auch ein Ort der Musik, denn hier finden regelmäßig Konzerte statt.
In den Seniorenratgebern wird man ja immer aufgefordert, seine grauen Zellen zu trainieren. Rätseln, Sudoku, Fremdsprachen lernen – wie wär’s denn mal mit s c h w ä b i s c h ?
Ein Tübinger Professor lustwandelt im Weinberg eines Gogen. Dr Gog schreit da Professor a: “ Wenn da net aus meim Wengert nausgoosch, schlag i dr d‘ Laif a, dass da uff de Schtomba hoimgraddla kasch.“ Darauf der Professor entsetzt: „Entschuldigen Sie mein Herr, ich wusste nicht, dass das Ihr Weinberg ist.“ Druff dr Gog: „Dromm sait mers eich em Guada“.
Gestern früh bin ich nach Frankfurt gefahren, um die Ausstellung in der Kunsthalle Schirn zu sehen: „Marc Chagall – Welt in Aufruhr.“ Über 100 Bilder sind hier seit dem November zu sehen, viele davon kaum bekannt.
„Ich trotze mal dem grauen und kalten Sonnabend und mache mich auf nach Reinbek“, dachte ich, „Dort laufe ich erst um den See vorm Schloss und wärme mich dann im Schloss bei einer Bilderausstellung auf“.
Unser Motto: solange das Wetter gut ist, gehen wir nach draußen. Museen öffnen auch im Winter die Türen. Was liegt näher, als uns auf den Weg in den Sachsenwald zu begeben.
Danke für diesen schönen Beitrag, liebe Elisabeth. Vielleicht gelingt uns Geschwistern beim Familientreffen auch so ein Haiku. Fröhliche Weihnachten!