Die Obdachlosigkeit ist ein drängendes, weltweites soziales Problem, auch bei uns in Hamburg. Menschen jeden Alters, Geschlechts und Hintergrunds können von ihr betroffen sein. Sie hat weitreichende Auswirkungen auf die Betroffenen sowie die Gesellschaft als Ganzes. Die Bekämpfung der Obdachlosigkeit ist deshalb von entscheidender Bedeutung.
Es ist ewig her als ich noch ein Kind war. Ich erinnere, dass es zuhause manchmal Makkaroni zum Sonntagsessen gab. Vornehmlich zum Gulasch. Diese Nudeln wurden nicht al dente gekocht. Nicht nur, weil dieses Wort in unserem Vokabular fehlte, sondern weil alles ganz gar sein musste. Also weich. Auch das Gulasch lag eher faserig auf dem Teller. Nur die Fettstückchen, die blieben ganz labberig.
Damals wurde versehentlich schon nachhaltig gekocht. Nicht so schieres Gulasch, wie wir es heute zu essen pflegen. Aber die Fernsehköche weisen uns schon darauf hin, dass das Fleisch marmoriert sein sollte, weil es dann saftiger ist.
Anlässlich der Woche des Gedenkens vom 20.10. bis 24.11.23 in Bergedorf stellt sich mir die Frage, wessen ich gedenken werde und wie. Ist das Gedenken ein stiller Akt der inneren Einkehr, oder ist es die aktive Auseinandersetzung mit allen zurückliegenden und aktuellen sozialen und politischen Katastrophen, die durch mangelnde Empathie und fehlende Bereitschaft zum Verständnis für alle Menschen, die in ihrem Menschsein gesehen und akzeptiert werden wollen, entstanden sind. Gedenke ich der Opfer von Faschismus und Totalitarismus, des Holocaust und der Progrome, dann muss sich das Gedenken auch einer deutlichen und lauten Sprache bedienen dürfen, um aufmerksam zu machen und wachzurütteln, damit wir niemals vergessen. Gedenke ich der Opfer des Kolonialismus und derer, die ihre Heimat oder ihr Leben wegen der Gewinnsucht der Großmächte verloren? Ja, auch ihrer gedenke ich mit lauter Stimme. Ich gedenke auch der Frauen, die im Kampf für Freiheit und Menschenrechte ihr Leben riskierten, verloren und es immer weiter riskieren werden, bis ihre Stimmen nicht mehr ungehört verhallen. Ich gedenke der Opfer aller brutalen Übergriffe, bei denen Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Religion oder sexuellen Orientierung getötet und misshandelt wurden. Ich gedenke der Opfer aller Kriege und Kampfhandlungen, die es seit 1945 nicht in die Top Ten der Grausamkeiten geschafft haben. Es sind circa 70 Millionen Opfer in geschätzten 242 kriegerischen Handlungen weltweit. In den nicht enden wollenden Zug dieser Opfer reihen sich täglich neue ein. Still mahnen sie Menschlichkeit und Frieden an. Immer länger wird der Zug, dem sich nun auch Opfer des Überfalls auf die Ukraine, des Terroraktes in Israel und der Kämpfe in Gaza anschließen. Krieg, Hass, Gewaltherrschaft, Ausbeutung und Selbstüberhöhung machen alle Opfer gleich. Sie haben keine Stimme mehr, wir müssen ihnen unsere geben. Gedenken ist eine Möglichkeit. Sie beginnt in der Stille des Entsetzens und muss den Tätern laut entgegengeschleudert werden. Gedenken wird zur Haltung, wir müssen einander im Blick behalten und füreinander einstehen. Wir müssen gemeinsam gedenken – jeden Tag.
Zwei Beamte unterhalten sich. Sagt der erste: „Der Neue ist gerade am Schreibtisch eingeschlafen.“ Darauf der andere: „Der hat sich aber schnell eingearbeitet.“
ich würde gerne die Initiative ergreifen und mich bei Ihnen vorab erstmal vorstellen.
Mein Name ist Alissa, ich bin 16 Jahre alt und besuche derzeit die 11. Klasse eines Gymnasiums.
Ich habe mich für ein Sozialpraktikum bei bergedorf.blog entschieden, da ich meine Vorliebe für kreatives Schreiben in einem Umfeld einbringen möchte, das mir die Möglichkeit bietet, mit verschiedenen Menschen in Verbindung zu treten, durch die Magie der Erzählung. Mit dem bergedorf.blog Team durfte ich auch schon erfreulicherweise Bekanntschaft machen, die mir Blicke in ihre Blogtätigkeiten gewährten. In nächster Zeit werde ich ebenfalls einige Blog-Beiträge verfassen dürfen, die hoffentlich bei einigen von Ihnen ein gewisses Interesse wecken und Sie dazu bewegen auch durch weitere meiner Beiträge zu stöbern.
Das war‘s erstmal von meiner Seite. Ich freue mich auf weitere Zusammenarbeit mit dem bergedorf.blog Team.
Max (Name geändert) ist mal wieder bei uns. Die Ferienbetreuung in der Schule ist heute nicht ganz nach seinem Geschmack. Da geht er doch lieber zu den Großeltern.
Seine neues BMX-Rad und ein Basketball kommen mit. Das Programm steht also fest.
Aber zuerst spielen wir ein altes Spiel aus der Kindheit seiner Mutter: „Schweinerei.“ Man würfelt 2 Mini-Plastikschweine. Je nachdem, worauf sie zum Stehen kommen, Füße, Backe, Rücken, gibt es Punkte. Max findet es voll cool. Aber nach kurzer Zeit findet er sie doch zu klebrig. „Die sind schon ein bisschen alt, oder?“
Wir gehen lieber auf den nahegelegenen Basketball-Platz. Max natürlich mit seinem neuen BMX-Rad. Auf meinen ängstlichen Hinweis, dass es auf dem Weg viele Auto-Ausfahrten gibt, höre ich nur: „Oma, beruhig‘ dich!“
Das neue Fahrrad muss bei Ankunft mit Opas absolut sicheren Fahrradschloss angeschlossen werden, auch wenn wir uns in 5 Meter Sichtweite aufhalten.
Max wirft jetzt immer wieder Bälle auf den Basketball-Korb. Nie ohne einen Seitenblick, ob Oma auch guckt.
Er arbeitet mit Holz, Leinwand, Blei, Gips, Stroh, Lehm, Stacheldraht, Eisen, und seine riesengroßen Bilder, Collagen und Skulpturen gestaltet Anselm Kiefer nicht nur mit Farbe, sondern auch mit Feuer und Wasser. Eine ganze Fabrikanlage hat er zum Atelier gemacht. Als „bedeutendster Künstler der Gegenwart“ wurde er von einer Jury ernannt, und Wim Wenders hat in zweijähriger Arbeit von ihm und seinen Arbeiten eine Dokumentation gedreht.
Das ist mir aus der Seele gesprochen.