Vor drei Jahren begann das James-Webb-Weltraumteleskop seine unglaubliche Reise. Seitdem hat es uns mit atemberaubenden Bildern und bahnbrechenden Entdeckungen immer wieder aufs Neue fasziniert. Jetzt, zum dritten Geburtstag, hat Webb einen weiteren Blick in die Tiefen des Universums geworfen – genauer gesagt, in den Katzenpfoten-Nebel.
Der heftige Regen am Sonntag während der Anfahrt konnte uns nicht aufhalten. Wir waren zum ersten Mal beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Die Veranstaltung fand auf dem idyllisch gelegenen Gut Emkendorf statt.
Es gab drei Konzerte mit kubanischen Musikern in unterschiedlichen Besetzungen. Gespielt wurde in einer großen sehr alten hohen Scheune, was zu einer besonderen Atmosphäre führte. Zwischendurch konnten man selbst mitgebrachte Speisen und Getränke picknicken. Zum Glück wurde dafür ein altes Kuhhaus aus dem 18. Jahrhundert zur Verfügung gestellt. Die Veranstalter kennen halt die typischen norddeutschen Sommer.
Seit ein paar Jahren gehe ich gerne zur Demonstration am Christopher-Street-Day (CSD) Anfang August. Nicht nur weil diese Parade so schön bunt ist, vor allem weil hier für die Gleichstellung aller Menschen demonstriert wird.
Noch nie habe ich bei facebook auf einen einfachen Kommentar so viele Antworten bekommen – alle negativ. Worum geht es dabei? Nun, Wirtschaftsministerin Katharina Reiche hat mit folgender Ankündigung für Wirbel gesorgt: „Der demographische Wandel und die weiter steigende Lebenserwartung machen es unumgänglich: Die Lebensarbeitszeit muss steigen.“ Es könne auf Dauer nicht gut gehen, nur zwei Drittel des Erwachsenenlebens zu arbeiten und ein Drittel in der Rente zu verbringen. „Bist Du bereit, für die deutsche Wirtschaft mehr und länger zu arbeiten?“, lautete daraufhin die Frage an die facebook community. Meine spontane Antwort: „Ja. Ich arbeite gerne, und wirtschaftlich können wir uns die von der SPD geforderte Rente ab 63 nicht leisten. Ich denke, ich stehe mit dieser Haltung nicht allein.“ Aber da hatte ich mich gründlich vertan. „Was arbeitest Du denn, Dachdecker?“, lautet die erste ironische Frage an mich. Und der Nächste legt nach: „Ich vermute, Sie sind mit 55 in Pension gegangen. Ich arbeite, seit ich 16 bin, im Drei-Schichten-System. Ich sehe mit meinen 55 Jahren und 39 Jahren Berufszeit nicht mehr so frisch aus wie Sie.“ Das war in diesem Fall gewiss nicht als Kompliment gemeint.
Ach, meine Blumen auf der Terrasse! Sie haben den Wetterwechsel noch schlechter überstanden als ich. In den heißen Tagen waren sie um die Mittagszeit schutzlos der Sonne ausgeliefert, und auch vor den heftigen Regengüssen konnte ich nur einige bewahren. Habe ich sie in diesen Tagen zu viel oder zu wenig gegossen, oder haben sie den organischen Dünger nicht vertragen, mit dem ich ihnen Gutes tun wollte? Jedenfalls hat die Clematis sich ihrer Blütenpracht entledigt, ebenso die kleine Waldrebe. Und sogar der große irische Mohn steht mit einem Mal kahl da, rote, gelbe und weiße Blütenblätter liegen rund um seinen Topf. Dabei hatte ich mich so an meinen Pflanzen gefreut – wird das in diesem Jahr ganz vorbei sein? Da fallen mir mit einem Mal die Blumen ein, die ich in diesem Sommer gemalt habe.
Stellt euch vor: zwei gigantische Galaxienhaufen, jeder für sich bestehend aus Milliarden von Sternen, rasen aufeinander zu und kollidieren mit unfassbarer Wucht. Genau das ist im Bullet-Haufen, der etwa 3,8 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Carina liegt, passiert: ein kosmisches Spektakel, das unser James-Webb-Weltraumteleskop (Webb) jetzt mit atemberaubender Klarheit beobachtet hat.
Der Bullet-Haufen: Ein Fall für mehrere Akteure
Durch die Kombination von Webbs Infrarotdaten und Röntgendaten eines anderen Teleskops, des Chandra X-Ray Observatory, konnten die Wissenschaftler eine noch genauere Karte des Bullet-Haufens erstellen. Und was sie fanden, war verblüffend: Ein Bereich des Haufens ist asymmetrisch und langgezogen. Das deutet darauf hin, dass es vielleicht nicht nur ein einfacher Zusammenstoß zweier Haufen war, sondern eine komplexere Geschichte mit mehreren galaktischen Fusionen!
Und das Beste daran? Webb hilft uns, eines der größten Rätsel des Universums zu lösen: die Dunkle Materie!
Credits: Image: NASA, ESA, CSA, STScI, CXC
Glühende, heiße Röntgenstrahlen, die vom Chandra-Röntgenobservatorium der NASA aufgenommen wurden, erscheinen in Rosa. Das Blau steht für die Dunkle Materie, die von den Forschern mit Webbs detaillierter Bildgebung genau kartiert wurde.
Trauer ist weiblich, und Trauer ist erotisch. Den Eindruck kann man jedenfalls bekommen, wenn man über ältere Friedhöfe geht. Von Barcelona bis Göteborg und von London bis Warschau, ganz besonders in Mailand und Genua, aber ebenso in Budapest, Wien, Paris oder Zürich. Und selbst der Ohlsdorfer Friedhof macht da keine Ausnahme. Auch hier findet man eine große Zahl von schönen Grabmal-Plastiken, in der überwiegenden Mehrzahl Frauen, einige von ihnen noch kindlich, andere reifer, die meisten in voller Blüte. Aber gemeinsam ist ihnen allen, dass sie lasziv, ja, unverhohlen sinnlich auf Grabsteinen liegen, sich an sie lehnen oder sich über sie werfen. Und zumeist fanden dort Männer ihre ewige Ruhe.
Inka SchneiderKarin DemmigDr. Martin BuchholzCornelia Sperling und Wolfgang Nötzold
Was ist der Zugabe-Preis? Es werden Gründerinnen und Gründer ab 60 Jahren geehrt, die auch im Alter ihren Auftrag darin sehen, die Welt ein bisschen lebenswerter zu machen. Engagement und Innovationskraft sind nicht der Jugend vorbehalten. Auch ältere Menschen können mit ihren Erfahrungen wichtige Beiträge zur Gestaltung der Gesellschaft leisten.
Ich hatte mich sehr auf diese Veranstaltung gefreut. Im letzten Jahr war ich von den Preisträgerinnen und Preisträgern, dem Ablauf der Veranstaltung und der Möglichkeit, bei einem perfekten Catering mit anderen Besucherinnen ins Gespräch zu kommen, begeistert. Nun saß ich wieder vor der Bühne des Lichtwark Theaters im KörberHaus, mit Stift und Block ausgestattet, um mich dann auch später an alles erinnern zu können, was vier Gründerinnen und Gründer zu ihren Projekten zu sagen hatten.
Als ich vor einigen Tagen wieder einmal in Bergedorf den Wiebekingweg entlang am Hotel Kuhberg Richtung Sachsentor ging, freute ich mich schon, sie wieder zu sehen und war gespannt, was sie denn heute zu berichten hatte. Und wie immer lächelte sie mich an und trug stolz ein neues, buntes Outfit, angestrahlt durch die Mittagssonne. Sie ist groß, wohl proportioniert und hat ein gepflegtes Äußeres. Einfach eine auffällige Erscheinung, an der man nicht vorbeikommt, ohne stehenzubleiben: Die Grande Dame der Außenwerbung! Es handelt sich hier um eine der wenig verbliebenen „klassischen Litfaßsäulen“ in Bergedorf, die in unterschiedlichen Größen ausschließlich mit Plakaten für kulturelle Veranstaltungen in Hamburg beklebt werden.
Dankeschön, das werden wir beim nächsten Mal so machen.