Aus der Region

Adventskalender

Beitrag: Beate Braubach

Die STEB — Stiftung für Engagement in Bergedorf öffnet in diesem Advent täglich ein digitales Türchen: wir zeigen nicht nur, wen wir gefördert haben, sondern auch was durch unsere Unterstützung entstanden ist. So möchten wir Leserinnen und Leser inspirieren, selbst zum Fördertopf beizutragen und damit weitere wertvolle Projekte möglich zu machen.

Unser Adventskalender macht sichtbar, wie vielfältig Engagement in Bergedorf ist – von kulturellen Initiativen über soziale Projekte bis hin zu innovativen Ideen für mehr Teilhabe. Jede Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie Spenden direkt Wirkung entfalten.

Damit diese Arbeit auch in Zukunft sichtbar bleibt, brauchen wir Ihre Unterstützung auf unseren Kanälen: Folgen Sie uns auf Instagram und Facebook, liken und teilen Sie unsere Beiträge. Ihre Interaktion hilft uns, Reichweite zu sichern und neue Unterstützer zu gewinnen.

Gemeinsam schaffen wir Aufmerksamkeit für Engagement. Jeder Klick zählt – und jede Spende wirkt! Facebook  | Instagram www.stiftung-steb.de

Text und Foto: Beate Braubach

Aus der Region, Veranstaltungen

Termine Dezember

Beitrag: Jürgen Sakuth

Tipps aus der Redaktion

WannThemaWo
Mo, 1. Dezember
um 19 Uhr 30




Filmvorführung :
Amrum

Deutscher Spielfilm von Fatih Akin nach den Kindheitserinnerungen von Hark Bohm

Sachsenwald-Forum

Hamburger Straße 8
Reinbek
Eintrittspreis 8 Euro
Online- Vorverkauf:
http://www.kultur-reinbek.de
Di, 2. Dezember
um 10 Uhr
Denkste? Philosophieren für Jung und Alt

KörberHaus

Anmeldung
koerber-stiftung.de

Fr, 5. Dezember
ab 14 Uhr
Miteinander Feiern

Dritter Geburtstag KörberHaus
KörberHaus



Di, 9. Dezember
um 19 Uhr
Goodbye, Amerika

Gespräch, Diskussion
KörberHaus

Anmeldung
koerber-stiftung.de
Do, 18. Dezember
um 17 Uhr
Gesprächskonzert:
Weihnachten im Zauberwald
KörberHaus

Stand: 27. November

Humorvolles, Plattdeutsche Texte

Meern ut’n Leven

Beitrag: Jürgen Sakuth

Hest du di al mal Lüüd ankek’n, de bummelig so oolt sünd as du sülvst?
Hest du dor ok mal bi dacht: Dat kann doch wull nich angahn, wat de
al so oolt un klapperig utseht. Mien Naversche hett mi annerletzt dorto
wat bericht. Se kümmt ut Ollenborg in Ollenborg, hett den smucken,
olen, freeschen Naam Marret un vertell mi:
Ik seet annerletzt in’n Töövruum vun mien niegen Tähnklempner. Ik harr
mien allereersten Termin bi em un keek mi ’n beten in sien’n Töövruum
üm. Weer jo allens wat Nieges för mi. An’e Finsterwand hüng ok sein
Diplom, un dat dröög sien’n vullen Naam: Willem Söötbeer.

Weiterlesen „Meern ut’n Leven“
Kalenderblätter

Der November ist nicht grau

Elke Bräunling

Foto: pixabay

Nimm dir einen Farbenkasten
helle Farben, gelb, rot, blau.
Mal ins Bild ein buntes Lachen.
Der November ist nicht grau.

Geh nach draußen! Trotz‘ dem Wetter!
Such den Glanz im Nebeltau.
Zeig dem Blues die kalte Schulter.
Der November ist nicht grau.

Back dir süße, bunte Kekse.
Trinke Tee und Punsch und schau:
Freude, sie geht durch den Magen.
Der November ist nicht grau.

Steck ein Kerzchen an im Zimmer,
Mach’s dir kuschelwarm. Sei schlau!
Schenk der Zeit ein helles Lächeln.
Der November ist nicht grau.

Geschichten und Gedichte

Zwischenmenschliches

Beitrag: Helmut Marquardt

Photo by Andre Furtado on Pexels.com

Zunächst wussten wir gar nichts voneinander,
doch irgendwann fanden wir zueinander.
Weil wir spürten, wir sind bestimmt füreinander,
waren wir auch richtig verliebt ineinander.
Wir kuschelten ganz eng beieinander,
und streichelten uns zärtlich nacheinander.
Doch dann gerieten wir plötzlich aneinander
und wegen dem ganzen Durcheinander
waren wir fürchterlich sauer aufeinander.
Wir beschimpften uns gegeneinander
und das anfangs so zärtliche Miteinander
brach dann plötzlich auseinander.
In der Wohnung lag alles übereinander.
Wir kümmerten uns noch kurz umeinander,
und verließen das Haus dann hintereinander.
Vor der Tür standen wir noch kurz nebeneinander,
wir zeigten aber auch Respekt voreinander
verständigten uns dann untereinander,
vielleicht finden wir ja irgendwann wieder zueinander.
So viel zu menschlichem Zwischeneinander.

Photo by Vera Arsic on Pexels.com
Aus der Region, Damals war's

Bergedorf vor 50 Jahren

Der Lindwurm

Beitrag: Jürgen Sakuth

Am Röpraredder in Lohbrügge-Nord steht ein 400 Meter langer, neungeschossiger Bau: „Der Lindwurm“. Dem sagenhaften Urtier vergleichbar, schlängelt er sich zwischen Sträuchern und Bäumen hindurch. Jetzt liegt er da in seiner Länge und Mächtigkeit. Eine gewisse Eleganz ist dem Bau nicht abzusprechen. Aber mit ihm und den Bauten ringsum verändert sich auch Bergedorf.

„Das Städtchen “ hieß es in früheren Zeiten ganz offiziell. Schon lange fühlt es sich als großstädtische Trabantenstadt, seit Durchbruchstraßen gebaut und Häuser abgerissen wurden. Jetzt erst recht, nachdem das große „City Center“ betonbeherrschend Bahnhof und Post flankiert. Es ist gar nicht so lange her, dass Bergedorf noch seinen kleinstädtischen Charakter hatte. Das Bergedorf, das der Krieg verschonte. Jetzt blieb ihm nur ein Platz von besonderer Schönheit, wenn auch in der Unruhe modernen Verkehrs. Ein Platz ohne sterile Langeweile, voll lebendigen Erzählens aus Jahrhunderten. Da steht die alte Kirche mit dem Hassehaus und seinem runden Turm. Da verbirgt sich das Schloss hinter Wall und Graben, hinter Büschen und Bäumen.

Das historische Gasthaus „Stadt Hamburg“, Ausspann in alten Zeiten und Herberge einst für illustre Gäste, ist heute als Gaststätte mit ihren geschmackvollen, gemütlichen Räumen Treffpunkt zum Gespräch und Feste feiern.

Die alte Kornwassermühle ist zu neuer Verwendung wieder aufgebaut. Wenige Schritte weiter, dem Bille-Becken gegenüber liegt die kleine idyllische Konditorei, „Café Möller“ ein beschaulicher Beobachtungsplatz.

„Drüben“- auf der anderen Seite“- das war nicht Bergedorf, auch nicht mehr Hamburg, das war Preußen.

Weiterlesen „Bergedorf vor 50 Jahren“
Aus der Region, Veranstaltungen

Termine November

Beitrag: Jürgen Sakuth

Tipps aus der Redaktion

WannThemaWo
Mo, 3. November
um 19 Uhr 30




Filmvorführung :
Ganzer halber Bruder

Deutscher Spielfilm mit Christoph Maria Herbst und Nicolas Randel

Sachsenwald-Forum

Hamburger Straße 8
Reinbek
Eintrittspreis 8 Euro
Online- Vorverkauf:
http://www.kultur-reinbek.de
Do, 6. November
um 19 Uhr
Foto-Video-Show:
Planet Meer

KörberHaus

Anmeldung
koerber-stiftung.de

Fr, 7. November
um 19 Uhr
Wie populär darf’s denn sein?

Diskussion über Populismus
KörberHaus

Anmeldung
koerber-stiftung.de

Do, 13. November
um 19 Uhr
Müllkippe Meer

Infoveranstaltung:
Wie steht es aktuell um die Weltmeere?
KörberHaus

Anmeldung
koerber-stiftung.de
So, 23. November
um 19 Uhr
58. Bergedorfer Schlosskonzert:

Lux Nova Duo
Bergedorfer Schloss

Eintritt 15 Euro
bergedorfer-museumslandschaft.de
Do, 27. November
um 19 Uhr
Can Dündar: Wendepunkte und NeuanfängeKörberHaus

Anmeldung
koerber-stiftung.de

Stand: 27. Oktober

Humorvolles, Plattdeutsche Texte

Sluckop

Beitrag: Jürgen Sakuth

Buer Willem Brodersen ut Marxdorp kummt in’e „Ule-stadt-Afteek“
vun Niestadt in Holsteen un fraagt den Pillendreiher glieks:
„Kann ik hier wull ’n heel godes Middel gegen so’n duersam wohren Sluckop köpen?
Ahn op den Buern sien Fraag intogahn un ahn lang en Woort to snacken,
geiht de Afteker na achtern in sien Warkruum, kummt mit ’n klitschnatt
Faatdook torüch un haut em dat links un rechts mit ollig Smackes üm
sien Horchlappens.
Denn fraagt he heel fründli: „Na, Willem, wat seggst du dorto, dien
Sluckop hest du nu wull al lang weller vergeten? So’n lütten Schock is
noch jümmers dat best‘ Huusmiddel. Laat di dat man vun so’n erfohren
Afteker as ik segg’n!“
Willem Brodersen löppt dat Water man so vun sien blootrode Wangen,
un he is messennatt an’n Liev.
Bannig vergretzt see he blots noch:
„Tscha, Herr Afteker, dat mit den Schock, dat mag jo wull so sien.
Dör möökt se mit Recht hebb’n. Aver, wat den Sluckop anlangt, den
Sluckop hett jo mien Fru un de sitt buten op mien Ackerwagen!“

Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“
(Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH)
Illustration: Elke Grotelüschen

Geschichten und Gedichte

Gäste

Beitrag: Helmut Marquardt

Photo by Valentin S on Pexels.com

Im Herbst der Baum vom Laube sich befreit,
bald ragen kahl gen Himmel alle Äste.
Die Blätter, wie immer nur ein Schmuck auf Zeit,
man könnte sagen, waren seine Gäste.
Dem Ende neigt sich zwischen Baum und Blatt
die Bindung hin zum Leben.
Weshalb sie jetzt, inzwischen welk und matt,
einer anderen Bestimmung sich ergeben.
Vom Baum herab entfernen sie sich leise,
fast schwerelos zur Erde gleiten,
um letztendlich auf diese Art und Weise
neuem Leben den Boden zu bereiten.
Für den Baum beginnt jetzt eine harte Zeit,
gilt es, den Winter zu überbrücken.
Um im Frühling sich erneut
mit grünen Blättern dann zu schmücken.

Weiterlesen „Gäste“
Freizeit & Reise

Segeln in Saint-Tropez

Beitrag: Jürgen Sakuth

Aus der Ferne hörten wir leise Töne. Die Musik wurde nur langsam lauter. Irgendwann konnten wir die Melodie erkennen. Und dann sahen wir auch die Quelle. Vorne am Mast einer britischen Yacht, die gerade in den Hafen einlief, spielte ein junger Mann im Rock auf dem Dudelsack. Ein sehr stimmungsvoller Moment.

Es gab auch auf anderen Segelyachten Crewmitglieder, die nicht nur segeln konnten, sondern auch musikalische Talente hatten und diese bei der Rückkehr von der Regatta in den Hafen vorführten.

Aber der Reihe nach. Wenn wir in Südfrankreich Urlaub machen, gehört immer mindestens ein Ausflug nach Saint-Tropez dazu. Den Charme dieses Ortes mit der einmaligen Lage an der gleichnamigen Bucht können selbst wir Touristen nicht kaputtkriegen. Voll wird es im Herbst nur am Hafenkai, in wenigen Gassen und an Markttagen auf dem Place de Lices.

Besonders interessant ist der Besuch während der jährlichen Regatta LES VOILES DE SAINT-TROPEZ und besonders mit dem Teil der historischen, klassischen Segelyachten. Ich hatte immer davon geträumt, einmal an dieser Regatta teilzunehmen. Aber inzwischen bin ich zu alt. Die wenigen alten Mitfahrer sind meistens die Bootseigentümer, die junge kräftige Menschen zur Unterstützung brauchen. Die Winschen, die zum Setzen der Segel und für die Manöver eingesetzt werden, müssen auf diesen alten Yachten noch manuell bedient werden ohne maschinelle Unterstützung wie auf den modernen Rennyachten.

  1. Ausfahrt aus dem Hafen zur Regatta
Weiterlesen „Segeln in Saint-Tropez“