Freizeit & Reise

Breakfast in America

Beitrag: Jürgen Sakuth

Als wir im Juni nach Amerika reisten, wussten wir vorher, dass es große Unterschiede zwischen dem Frühstück in Kontinental-Europa und den USA gibt.

Trotzdem waren wir immer wieder überrascht, was uns dort angeboten wurde.

Foto: Jürgen Sakuth

Ein besonderes Service-Erlebnis hatten wir in einem Hotel in Brooklyn.

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Geschichten und Gedichte

Oma, das schaffst du nicht

Veröffentlichung: Jürgen Sakuth

Text: Claudia Hafemann

Photo by Los Muertos Crew on Pexels.com

Es ist 7 Uhr morgens. Ein Handyanruf weckt mich. Nach einer Schrecksekunde bin ich am Telefon. „Wer ist da?“

Max (Name geändert): „Oma, kann ich zu euch kommen? Papa ist zur Arbeit, Mama im Home-Office. Mir ist so langweilig. Meine Schulklasse macht einen Ausflug, aber ich habe solche Kopfschmerzen.“

Eigentlich ist heute unser freier Tag, kein Aushilfsjob, kein Babysitting, kein Ehrenamt, zumindest dachte ich das. Aber mein Herz schmilzt wie Butter in der Sonne schnell dahin.

Ich frage: „Wann bist du da?“

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Plattdeutsche Texte

Waterski

Beitrag: Jürgen Sakuth

Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“
(Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH)
Illustration: Elke Grotelüschen

Matten Bollmann weer in‘ Summer mit sien Ollern in Oostholsteen
west un harr op’n See in de Neede vun Süsel tofällig de Waterskianlaag
klook kregen. Dat gefüll em avers bannig, wat he dor seeg. De sportli-
che Jung harr al jümmers veel Spooß an ‚t Water hatt, un he wünsch sik
vun nu of an nix duller, as sülvst ok dat Waterskilopen to lehr’n.
Op sien Wunschzettel to Wiehnachten, dat verwunnert jo nich, stünn an
eerste Steed en Poor Waterskier. Un dor Matten jümmers flietig weer, un
sien Öllern bannig tofreden mit ehrn Jung ween, harr de Wiehnachts-
mann em ok de Skier ünnern Danboom leggt. Matten weer överglücklich
un tofreden, un he strahl över de ganze Snuut. Sien gröttste Wunsch
harr sik to Wiehnachten erfüllt.
Vuntjohr seet ok Opa Freerk mit bit Bescheren dorbi. He lev al poor
Johr alleen in de Olen-Residenz un höög sik bannig, wat he in de Hillig
Nacht in’n Krink vun’e Familie sien kunn un nich alleen in de Residenz
sien müss. He weer baff un kunn’t meist nich glöven, as he höör, een
kunn ok op’t Water mit Skier lopen. As he sik an‘ Hilligavend weller
vun de Familie verafscheedt, men he denn noch to sien Grootkind:
„Na, Matten, nu muttst du di jo blots noch ’n afschüssigen See söken,
dormit du mit de niegen Dinger ok düchtig in’e Gang’n kümm.

Freizeit & Reise, Wissenswertes

Meine Zeit in Paris

Text: Jürgen Sakuth

Einige Jahre habe ich jeden Monat jeweils für mehrere Tage in Paris gearbeitet. Die französischen Kollegen waren nicht immer ganz einfach, aber die Stadt habe ich geliebt.

Gearbeitet und gewohnt hatte ich mitten in Paris im 8. Arrondissement. Das ist in der Nähe der Champs Elysee.

Obwohl die Arbeit tagsüber sehr anstrengend war, hatte ich nachts lange Spaziergänge durch die Stadt gemacht.

Meine Lieblingsviertel waren das Gebiet, in dem ich wohnte, das Marais-Viertel und Saint-Germain des Prés. Ich konnte stundenlang durch die lauten oder stillen wunderschönen Straßen laufen mit den immer lebhaften Cafés und Restaurants.

Von einem unvergesslichen Erlebnis möchte ich hier erzählen.

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Aus der Region, Veranstaltungen

Lese-Opi on Tour

Beitrag: Jürgen Sakuth

Seit etwas über einem Jahr bin ich ehrenamtlicher Leselernhelfer an einer 2. Klasse in einer Grundschule in Bergedorf.

Kurz vor Beginn der ersten großen Pause komme ich in die Schule. Jedes Mal frage ich mich, ob überhaupt Schüler*Innen da sind, weil es ziemlich ruhig ist.

Aber der erste Schüler, der mich sieht, ruft in dem Moment laut in die Klasse „Herr Sakuth ist da“ und schon gehen alle Finger hoch. Dann ist große Aufregung in der Klasse. Fast jeder möchte zur Pause mit mir in die Bücherei gehen.

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Plattdeutsche Texte

In’e Meddagsstünn

Beitrag: Jürgen Sakuth

To de Tiet as in Niestadt in Holsteen noch ’n Amtsgericht weer, sall vör
vele Johren düsse Begevenheit to’n Verhanneln west sien.
Kuddel Frees harr in Ostholsteen ’n heel groten Buernhoff mit veel
Arbeitslüüd, de för em ehrn Deenst döön.
So weer ok ’n boomlangen Minschen, mit Namen Jochen Öllerich,
bi em as Knecht anstellt. Man Jochen Öllerich weer, as dat schien,
daagsöver noch nich noog utlast, denn he füng jümmers weller mit
de Köökschen un Melkdeerns op’n Hoff lütte Techtelmechtels an.
Un en so’n lütt Smuusstünn mit de Kööksch Stiena Dünnwever harr
Folgen hatt. As Stiena nu ’n lütt Deern op’e Welt bröcht harr, wull se
aver den olen Slöpendriever Jochen Öllerich partout nich heiroden. Se
tru em afsluut nich.
So güng de Vörfall vun wegen de Alimente to dat Niestädter Amtsgericht. As Jochen de Vadderschaft jo ok anerkannt harr, fraagt de Richter
em to’n Sluss:
„Na, Jochen Öllerich, wo is dat denn nu mit dat Betahlen?«
„Och“, hett Jochen dor blots meent, „,och, Herr Richter, dat laat man so
goot sien, dor will ik egens wieder nix för hebb’n. Dor heff ik mi jo blots
de Meddagstünn mit verdreven!“

Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“
(Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH)
Illustration: Elke Grotelüschen

Damals war's

Tage, die ich nie vergessen werde

Beitrag: Jürgen Sakuth

Photo by Dom J on Pexels.com

Wahrscheinlich hat jeder von uns Erinnerungen daran, wann und wie er zum ersten Mal von Ereignissen erfuhr, die die Welt veränderten, wie zum Beispiel den Fall der Mauer oder an die Flugzeug Terror Anschläge in New York.

Ich erinnere mich an eine Nachricht, die sowohl viel in der Welt elektrisierte, aber auch direkt mein Berufsleben betraf. 

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Plattdeutsche Texte

Ümmerhen

Beitrag: Jürgen Sakuth

Schoolmeester Theede wull vundaag in’n Düütsch-Ünnericht dat snaaksche Woort „ümmerhen“ dörchnehm’n. He verkloor de Schölers sien Ansinnen mit den nafolgen Satz:
Wi Schölers hebbt düchtig wat lehrt in düsse Klass, gaht wi jo ok al fief Johren to School!“
Nu sull’n de Schölers ’n Satz mit dat Woort „ümmerhen“ bill’n, un Fiete Brockmann harr ok glieks den Finger baven un see:
„Ik bün man blots twölf Johr oolt, aver ik kann ümmerhen al siet dree Johren op’e Treckfiedel spelen!“..
Allerbest“, meen Thede, „So is dat richtig „, un wenn sik nu an Odje Diekmann:
„Hest du ok ’n Vörslag för mi?“
 Odje stünn op, överlegg’n lütt Ogenblick un töön denn:
„De Weltrekord in’t Hamerwietsmieten is to Tiet 86,74 m, ümmerhen hef ik den Hamer ut Vadders Klüterkasten ok al negen Meter wiet smeten!“
„Heel goot, Odje, ok dat is richtig! Wokeen kann noch ’n Bispill bringen?“ fraag Thede nu de Klass.
Nu melldt sik Bernhard Kringel un verkünn heel stolt: De Karpen, denn ik annerletzt angelt heff, de wöög ümmerhen meist söven Pund!“
De Schoolmeeaster is bannig tofreden un snackt nu toletzt noch Wally Brösel an: „Na, Wally, kannst du mi ok noch ’n Satz segg’n?“
Wally steiht nu langsam op un see:
Wi hebbt tohuus ’ne niege Naversche, de heet Stiene Madsen!“ As he dat rutbröcht harr, seet he sik foorts weller dal. Man de Lehrer fraag glieks na:.
„Aver, Wally, du büst doch noch nich torecht mit den Satz, oder?“ Dor stunn Wally weller op un meen ’n beten liesen:
Wi hebbt tohuus ’ne niege Naversche, de heet Stiene Madsen, un dor geiht Vadder avends ümmer hen!“

Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“
(Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH)

Damals war's

Mein Start ins Berufsleben

Die Sache mit dem Zinsfuß

Beitrag: Jürgen Sakuth

Photo by Pixabay on Pexels.com

Im Alter von 16 Jahren sollte ich mich damals entscheiden, in welchem Beruf ich nach dem Schulabschluß arbeiten wollte.

Ich war damit völlig überfordert und hatte keine Idee. 

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