Wissenswertes

Neues vom James Webb Telescope

Jetstream mit 515 Km/h nahe des Äquators vom Jupiter

Beitrag: Thorsten Werner

Credits: Image: NASA, ESA, CSA, STScI, Ricardo Hueso (UPV), Imke de Pater (UC Berkeley), Thierry Fouchet (Observatory of Paris), Leigh Fletcher (University of Leicester), Michael H. Wong (UC Berkeley), Joseph DePasquale (STScI)

Dieses Bild des Jupiters, aufgenommen mit der NIRCam (Nahinfrarotkamera) des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA, zeigt atemberaubende Details des majestätischen Planeten im Infrarotlicht. Je heller ein Fleck, desto höher ist er. Bei den zahlreichen hellen weißen „Flecken“ und „Streifen“ handelt es sich wahrscheinlich um sehr hoch gelegene Wolkenoberseiten von kondensierten konvektiven Gewittern. Polarlichter, die in diesem Bild rot erscheinen, erstrecken sich in höhere Lagen sowohl über dem Nord- als auch über dem Südpol des Planeten. Im Gegensatz dazu haben dunkle Bänder nördlich der Äquatorregion eine geringe Bewölkung.

In Webbs Bildern vom Jupiter vom Juli 2022 entdeckten Forscher kürzlich einen schmalen Jetstream, der sich mit einer Geschwindigkeit von 515 Kilometern pro Stunde über dem Äquator des Jupiters über den Hauptwolkenschichten bewegt.

Aus der Region, Wissenswertes

Seeleute schätzen die besondere Atmosphäre

Beitrag: Elisabeth Hartmann

Jetzt im Herbst gehe ich wieder in meinem näheren Umkreis spazieren. Da komme ich bei der Seemanns Mission an der Großen Elbstraße 132 vorbei.

Eingang Große Elbstraße Foto © Elisabeth Hartmann

Die bietet an: „Natürlich können auch Touristen jederzeit einen Blick in den Club werfen und auf ein frisches Bier bleiben.“ Das Angebot nehme ich an. Ich bin zwar keine Touristin, aber ich wohne im selben Stadtteil: Altona-Altstadt.

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Freizeit & Reise, Wissenswertes

Hochbegabt und schnell vergessen

Beitrag: Boike Jacobs

Nein, dazu sei eine Frau nun wirklich nicht imstande, befanden die Herren der Schöpfung. Zu schwach, zu ungebildet, zu wenig kreativ. Eine Künstlerkarriere war für Frauen zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert jedenfalls nicht vorgesehen – es sei denn, sie stammten aus Künstlerfamilien. Da arbeiteten sie schon früh ihren Vätern und Brüdern zu und lernten ganz nebenbei das Malerhandwerk. In der Ausstellung „Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten“ präsentiert das Bucerius Kunst Forum nun 30 solche Frauen mit 150 Werken von der Renaissance bis zum Barock. Ihnen war der Sprung aus Küche und Kirche in die Welt der Künstler tatsächlich geglückt.

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Aus der Region, Wissenswertes

Obdachlosigkeit

Beitrag: Thorsten Werner

Foto: Pixabay

Die Obdachlosigkeit ist ein drängendes, weltweites soziales Problem, auch bei uns in Hamburg. Menschen jeden Alters, Geschlechts und Hintergrunds können von ihr betroffen sein. Sie hat weitreichende Auswirkungen auf die Betroffenen sowie die Gesellschaft als Ganzes. Die Bekämpfung der Obdachlosigkeit ist deshalb von entscheidender Bedeutung.

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Damals war's, Wissenswertes

Gedenken?! Wessen gedenken wir?

Beitrag: Sabine Ziesmer

Veröffentlichung: Jürgen Sakuth

Anlässlich der Woche des Gedenkens vom 20.10. bis 24.11.23 in Bergedorf stellt sich mir die Frage, wessen ich gedenken werde und wie. Ist das Gedenken ein stiller Akt der inneren Einkehr, oder ist es die aktive Auseinandersetzung mit allen zurückliegenden und aktuellen sozialen und politischen Katastrophen, die durch mangelnde Empathie und fehlende Bereitschaft zum Verständnis für alle Menschen, die in ihrem Menschsein gesehen und akzeptiert werden wollen, entstanden sind. Gedenke ich der Opfer von Faschismus und Totalitarismus, des Holocaust und der Progrome, dann muss sich das Gedenken auch einer deutlichen und lauten Sprache bedienen dürfen, um aufmerksam zu machen und wachzurütteln, damit wir niemals vergessen. Gedenke ich der Opfer des Kolonialismus und derer, die ihre Heimat oder ihr Leben wegen der Gewinnsucht der Großmächte verloren? Ja, auch ihrer gedenke ich mit lauter Stimme. Ich gedenke auch der Frauen, die im Kampf für Freiheit und Menschenrechte ihr Leben riskierten, verloren und es immer weiter riskieren werden, bis ihre Stimmen nicht mehr ungehört verhallen. Ich gedenke der Opfer aller brutalen Übergriffe, bei denen Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe, Religion oder sexuellen Orientierung getötet und misshandelt wurden. Ich gedenke der Opfer aller Kriege und Kampfhandlungen, die es seit 1945 nicht in die Top Ten der Grausamkeiten geschafft haben. Es sind circa 70 Millionen Opfer in geschätzten 242 kriegerischen Handlungen weltweit. In den nicht enden wollenden Zug dieser Opfer reihen sich täglich neue ein. Still mahnen sie Menschlichkeit und Frieden an. Immer länger wird der Zug, dem sich nun auch Opfer des Überfalls auf die Ukraine, des Terroraktes in Israel und der Kämpfe in Gaza anschließen.  Krieg, Hass, Gewaltherrschaft, Ausbeutung und Selbstüberhöhung machen alle Opfer gleich. Sie haben keine Stimme mehr, wir müssen ihnen unsere geben. Gedenken ist eine Möglichkeit. Sie beginnt in der Stille des Entsetzens und muss den Tätern laut entgegengeschleudert werden. Gedenken wird zur Haltung, wir müssen einander im Blick behalten und füreinander einstehen. Wir müssen gemeinsam gedenken – jeden Tag.

Wissenswertes

Krieg, Zerstörung, verbrannte Erde

Beitrag: Boike Jacobs

Er arbeitet mit Holz, Leinwand, Blei, Gips, Stroh, Lehm, Stacheldraht, Eisen, und seine riesengroßen Bilder, Collagen und Skulpturen gestaltet Anselm Kiefer nicht nur mit Farbe, sondern auch mit Feuer und Wasser. Eine ganze Fabrikanlage hat er zum Atelier gemacht. Als „bedeutendster Künstler der Gegenwart“ wurde er von einer Jury ernannt, und Wim Wenders hat in zweijähriger Arbeit von ihm und seinen Arbeiten eine Dokumentation gedreht.

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Wissenswertes

Neues vom James Webb Telescope

Beitrag: Thorsten Werner

Herbig-Haro 211
Credits: Image: ESA/Webb, NASA, CSA, Tom Ray (Dublin)

Der hochauflösende Nahinfrarot-Blick des James-Webb-Weltraumteleskops der NASA auf Herbig-Haro 211 enthüllt exquisite Details des Ausflusses eines jungen Sterns, eines infantilen Analogons unserer Sonne. Herbig-Haro-Objekte entstehen, wenn Sternwinde oder Gasjets, die von neugeborenen Sternen ausgestoßen werden, Schockwellen bilden, die mit hoher Geschwindigkeit mit nahegelegenem Gas und Staub kollidieren.

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Aus der Region, Veranstaltungen, Wissenswertes

Zwischenbilanz Generationenwerkstatt

Beitrag: Boike Jacobs

Im Juni waren sie zu einem ersten Generationentreffen ins KörberHaus gekommen und hatten sich zu sechs Gruppen zusammengetan, die sich jeweils auf ein Thema konzentrieren und es gemeinsam ausarbeiten wollten. Am 30. August trafen sich 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 83 und 19 Jahren nun einen Nachmittag lang zu einer ersten Zwischenbilanz.

Es gab viel zu diskutieren, zu erläutern und umzustellen.

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