Beitrag: Boike Jacobs

Ein Glück, dass wir nicht mit „Detlef“ gefahren sind, mit dem Sturmtief, das kürzlich Fähren lahm legte und auch den Katamaran „Halunder Jet“ der Helgoline im Hamburger Hafen festhielt. Ein Glück, dass meine Tochter und ich uns schon vier Wochen zuvor auf den Weg nach Helgoland gemacht hatten – bei mäßigem Wetter, aber ohne Böen und Regengüsse. Beide waren wir noch nie mit einem Katamaran gefahren, beide hatten wir noch nie die Insel Helgoland besucht. Doch nun legten wir von den Landungsbrücken ab, und ein kleines Abenteuer begann.

Bei der Fahrt auf grauem Wasser unter grauem Himmel hätten wir wohl schnell die Orientierung verloren, aber große Bildschirme zeigten unseren jeweiligen Standort an, und aus den Lautsprechern gab es dazu Erklärungen. Hahnöfer Sand war mir bekannt, aber mir war nicht klar, dass es in der Elbmündung so viele Sände gibt, darunter Neßsand, Schweinesand, Hanskalbsand und Mühlenberger Loch. 1000 Kilometer bis Cuxhaven, und dann waren wir auf offener See.

Als schließlich Helgoland in Sicht kam, gab es auch enttäuschte Stimmen: „Wo sind denn die roten Felsen?“ Die sind natürlich zum Anlegen nicht geeignet, aber schon von fern waren die bunten Hummerbuden zu erkennen, die den Hafen säumen.
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Dankeschön, das werden wir beim nächsten Mal so machen.