für ein 3 monatiges Lesetraining in der Bücherhalle im KörberHaus
Das Projekt Bergedorfer LeseLernhilfe der SHiP – Stiftung für Engagement in Bergedorf geht mit dem „Lesetraining“ in der Bücherhalle im KörberHaus auf besondere Weise auf die Bedürfnisse von Grundschulkindern ein.
Beginn: Mittwoch, 17. Januar oder Donnerstag, 18. Januar 2024
Dauer: 3 Monate
Beim Lesetraining hat das Kind einmal pro Woche am Nachmittag die Chance, mit „seiner“ LeseLernhelferin bzw. „seinem“ LeseLernhelfer in der Bücherhalle Bergedorf im KörberHaus zu üben und eine Stunde lang miteinander spannende oder lustige Geschichten zu entdecken.
Ziel ist es, Kinder mit Spaß und ohne Leistungsdruck an das selbstständige Lesen heranzuführen.
Die Kinder werden drei Monate, bei Bedarf auch länger, einzeln gefördert: Die Teilnahme ist kostenlos.
Wenn sie ihr Kind anmelden möchten, schicken sie gerne eine E-Mail an das Projekt Bergedorfer LeseLernhilfe der SHiP – Stiftung für Engagement in Bergedorf:
ich würde gerne die Initiative ergreifen und mich bei Ihnen vorab erstmal vorstellen.
Mein Name ist Alissa, ich bin 16 Jahre alt und besuche derzeit die 11. Klasse eines Gymnasiums.
Ich habe mich für ein Sozialpraktikum bei bergedorf.blog entschieden, da ich meine Vorliebe für kreatives Schreiben in einem Umfeld einbringen möchte, das mir die Möglichkeit bietet, mit verschiedenen Menschen in Verbindung zu treten, durch die Magie der Erzählung. Mit dem bergedorf.blog Team durfte ich auch schon erfreulicherweise Bekanntschaft machen, die mir Blicke in ihre Blogtätigkeiten gewährten. In nächster Zeit werde ich ebenfalls einige Blog-Beiträge verfassen dürfen, die hoffentlich bei einigen von Ihnen ein gewisses Interesse wecken und Sie dazu bewegen auch durch weitere meiner Beiträge zu stöbern.
Das war‘s erstmal von meiner Seite. Ich freue mich auf weitere Zusammenarbeit mit dem bergedorf.blog Team.
So habe ich noch keine Bücherei erlebt. Es ist Dienstagnachmittag, und ich staune, denn die Stille täuscht: Die Bücherhalle im KörberHaus ist heute ein echter Generationentreff. Gleich vorne rechts sitzen zwei ältere Herren und lesen konzentriert die „Süddeutsche“ und die „FAZ“, die hier neben weiteren Zeitungen und Zeitschriften ausliegen. Am Fenster arbeitet ein junger Mann an seinem Laptop – vielleicht ein Student, der seine Hausarbeit schreibt. Zwischen den vielen Regalen gehen langsam jüngere und ältere Interessierte, schauen aufmerksam auf die Buchtitel, ziehen sich schließlich ein Buch heraus, beginnen zu lesen.
Im Juni waren sie zu einem ersten Generationentreffen ins KörberHaus gekommen und hatten sich zu sechs Gruppen zusammengetan, die sich jeweils auf ein Thema konzentrieren und es gemeinsam ausarbeiten wollten. Am 30. August trafen sich 38 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 83 und 19 Jahren nun einen Nachmittag lang zu einer ersten Zwischenbilanz.
Es gab viel zu diskutieren, zu erläutern und umzustellen.
„Kommen überhaupt Jugendliche?“, frage ich mich zu Beginn des Treffens im neuen KörberHaus. Erstmals wurde zu einer Bergedorfer Generationenwerkstatt eingeladen, bei der es um ein inspirierendes Miteinander von Jung und Alt gehen sollte. „An zwei aufeinander folgenden Workshop-Tagen erarbeiten die Teilnehmenden Projektideen für ein besseres Miteinander. Unterstützt werden sie dabei von inspirierenden Referent:innen und sogenannten Moderator:innen, die eine breite Expertise und Vernetzung in ihren Bereichen mitbringen. Im Anschluss an die Generationenwerkstatt haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Projekt mit Unterstützung der Körber-Stiftung in die Umsetzung zu bringen.“
Bilder Musikecke: Ann Kathrin Stein; Gemälde: Edda Kuhn Zum Vergrößern der Fotos auf das Foto klicken.
Mit Riesenschritten kommt das Projekt Haus im Park voran. Es gibt u.a. Kunstausstellungen, Musik- und Tanzveranstaltungen, Gesprächskreis mit wechselnden Themen, Repair-Café und eine Spielegruppe.
Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an.
Sokrates
Wollen Sie das Projekt unterstützen und lieben Sie Kunst? Der Erlös des Verkaufs der im Foyer ausgestellten Aquarelle kommt komplett dem Haus im Park zu Gute.
Oder Sie gehen ins Restaurant im Park zum Essen. Unterstützen auch Sie dieses wundervolle Projekt.
Für mehr Informationen besuchen Sie die Webseite: Haus im Park
Das Flüchtlingsproblem – oder besser gesagt- die Probleme von flüchtenden Menschen treiben mich um. Darum habe ich am 27.Juni 2023 eine Veranstaltung im Körber-Forum besucht, wo es um Überlegungen zur Linderung dieser Probleme ging. Angesichts der schrecklichen Tatsache, dass in diesem Jahr bis Anfang Juni bereits 1.166 Menschen bei Fluchtversuchen im Mittelmeer ertrunken sind -seit 2014 mussten so 26.924 Menschen sterben- stellte die Körber-Stiftung als Veranstalter im Format VERSUS die Frage: „Brauchen wir eine staatliche Seenotrettung?“
Seit 2020 unterwegs: Sea-Watch 4, privater Seenotretter mit kirchlicher Unterstützung Foto:Friedrich Bungert/Süddeutsche Zeitung
Zur Beantwortung dieser Frage waren Liza Pflaum, Aktivistin bei United4Rescue-Gemeinsam Retten e.V. und der CDU Politiker Christoph Ploß eingeladen. Während die Aktivistin für ein klares JA eintrat, liefen die Antworten des CDU-Politikers auf ein NEIN hinaus. Pflaums Argumente waren humanitär bestimmt, Ploß hielt sich an Partei- und Europapolitik.
von links nach rechts: Christoph Ploß, CDU, Moderatorin Karoline Meta Beisel, Süddeutsche Zeitung und Liza Pflaum, United4Rescue Foto: Elisabeth Hartmann
Im Informationstext zur Veranstaltung hieß es : „ Ist es aber nicht gerade eine staatliche Aufgabe, Menschen in Seenot zu retten? Können Europa und Deutschland es ethisch vertreten, diese Aufgabe privaten Organisationen zu überlassen? Oder ist das Aussetzen staatlicher Programme Teil einer bitteren, aber notwendigen Absicherung europäischer Grenzen?“
Typisch für das Format VERSUS ist eine Abstimmung vom Publikum vor und nach der Debatte. Am 27.Juni stimmten vorher 86% für ein JA zu staatlicher Seenotrettung im Mittelmeer und nachher waren es 84%. Entweder haben es sich 2% während der Diskussion anders überlegt, oder es haben nachher mehr Leute abgestimmt, weil es anfangs mit dem Handy nicht so schnell geklappt hatte.
Und, wie hättest du dich entschieden?
Informationen zum Thema findest du im Internet zum Beispiel unter den Stichworten:„Flucht über das Mittelmeer“ oder „Asyl- und Migrationspolitik der EU“.
„Die Welt zu verbessern, ist in jedem Alter möglich“, heißt es in einem Text zum Zugabe Preis der Körber-Stiftung. Mit diesem Preis werden Menschen geehrt, die in ihrer zweiten Lebenshälfte Kraft und Mut aufbringen, ein Unternehmen mit sozialer Wirkung zu gründen. „Nicht reden sondern handeln“, war ein Motto des Stifters Kurt A. Körber. Der Preis wird jährlich verliehen, es gibt ihn seit 2019, dem 60. Jubiläumsjahr der Stiftung.
Am 15. Juni 2023 wurde nun im Lichtwark-Theater zum 5. Mal der Zugabe Preis an Unternehmensgründer*innen 60plus verliehen. Eine Frau und zwei Männer stellten ihr Projekt vor, für das sie jeweils 60.000 Euro gewannen.
Die Preisträger*innen 2023 von links nach rechts: Titus Bahner stellt sein Projekt vor, Judith Grümmer mit ihrer Preisurkunde zwischen den Juror*innen Brigitte Zypries und Lothar Dittmer, und Frank Hoffmann lauscht seiner Laudatio
Die Journalistin Judith Grümmer gibt mit der Produktion von Hörbüchern sterbenden Menschen eine Stimme, die den Kindern erzählt , wer Mutter oder Vater war, und der sterbende Mensch kann mit einfühlsamer Begleitung die Ernte seines Lebensackers betrachten.
Der Agrar- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Titus Bahner kauft mit der „Kulturlandschaft-Genossenschaft“ landwirtschaftliche Flächen, entzieht sie damit Spekulationsgeschäften mit intensivster Landwirtschaft oder einer Versiegelung und stellt sie ökologisch wirtschaftenden Bauern und Bäuerinnen unbefristet zur Verfügung.
Dr. Hoffmann unter der Veranschaulichung der Fähigkeit von taktiler Brustuntersuchung
Der Arzt Dr. Frank Hoffmann bildet stark sehbehinderte und blinde Frauen zu Medizinisch Taktilen Untersucherinnen (MTU) aus. Denn „Blinde sehen besser“, so Frank Hoffmann, und können Brustkrebs in einem sehr frühen Stadium erkennen, was die Heilungschancen enorm erhöht.
Die Sängerin Pe Werner gab mit Pianist und Tonmeister ein unterhaltendes Kontrast-Programm zu den bewegenden Berichten der einzelnen Projekte.
In lauer Sommernacht, bei Wein und Häppchen klang der Abend auf der Terrasse des Körber Hauses mit Gesprächen über das Gehörte oder Fragen an die Preisträger*innen aus.
Seit etwas über einem Jahr bin ich ehrenamtlicher Leselernhelfer an einer 2. Klasse in einer Grundschule in Bergedorf.
Kurz vor Beginn der ersten großen Pause komme ich in die Schule. Jedes Mal frage ich mich, ob überhaupt Schüler*Innen da sind, weil es ziemlich ruhig ist.
Aber der erste Schüler, der mich sieht, ruft in dem Moment laut in die Klasse „Herr Sakuth ist da“ und schon gehen alle Finger hoch. Dann ist große Aufregung in der Klasse. Fast jeder möchte zur Pause mit mir in die Bücherei gehen.
Das mache ich gerne, wird ergänzt.