Aus der Region, Freizeit & Reise

Der Römische Garten

Beitrag: Jürgen Sakuth

„Das Leben wird nicht nur weggelebt. Es wird etwas unternommen“

Diesen Spruch muss sich der Ehemann einer Freundin meiner Frau immer anhören, wenn er lieber auf dem heimischen Sofa bleiben möchte.

Nach dem obigen Motto haben wir wieder einen Ausflug gemacht. Wir waren im römischen Garten am Falkensteiner Ufer der Elbe. Der Garten gehörte früher der Familie Warburg und ist heute eine öffentliche Parkanlage in Blankenese etwa 30 m oberhalb der Elbe.

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Aus der Region, Freizeit & Reise

Musikfest „Kubanische Nächte“

Beitrag: Jürgen Sakuth

Der heftige Regen am Sonntag während der Anfahrt konnte uns nicht aufhalten.
Wir waren zum ersten Mal beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Die Veranstaltung fand auf dem idyllisch gelegenen Gut Emkendorf statt.

Es gab drei Konzerte mit kubanischen Musikern in unterschiedlichen Besetzungen. Gespielt wurde in einer großen sehr alten hohen Scheune, was zu einer besonderen Atmosphäre führte. Zwischendurch konnten man selbst mitgebrachte Speisen und Getränke picknicken. Zum Glück wurde dafür ein altes Kuhhaus aus dem 18. Jahrhundert zur Verfügung gestellt. Die Veranstalter kennen halt die typischen norddeutschen Sommer.

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Freizeit & Reise

Oldtimer Parade in Südfrankreich

Beitrag: Jürgen Sakuth

Die kalten Tage gehen hoffentlich bald vorbei. Ich finde, jetzt kann man sich schon langsam wieder auf schöne Sommertage freuen. Oder sich an den letzten Sommer erinnern.

Nachfolgend einige Fotoimpressionen aus dem letzten Jahr in Südfrankreich. Obwohl ich kein Autofan im eigentlichen Sinn bin, fasziniert mich der Anblick dieser historischer Fahrzeuge immer wieder.

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Aus der Region, Freizeit & Reise

Mensch und Baum

Beitrag: Sabine Ziesmer

Skulpturen am Elbufer…

Bäume haben ähnlich mannigfaltige Erscheinungen wie wir Menschen. Einige sind von beeindruckender Statur, hochgewachsen und majestätisch. Im Hirschpark an der Elbchaussee findet man einige dieser Bäume, die noch heute von ihrer langen Reise aus fernen Ländern und ihrem harten Leben fern der Heimat erzählen – wenn man ihnen zuhören möchte. Andere sind klein und unscheinbar, kämpfen um ihr Überleben und um ihre Sichtbarkeit. Es sind oft die Straßenbäume, die uns etwas Schatten und Freude spenden, aber nur zu oft vergessen werden und immer weichen müssen, wenn die Stadtplanung es so entscheidet. Aber fast alle Bäume haben ihre Liebhaber.

Ich wandere täglich durch die Elbauen in den Vier- und Marschlanden. Wie ein Urwald säumen makaberen Skulpturen das Elbufer. Diese Bäume sind Überlebenskünstler. Sie stehen oft tief im Elbwasser und recken ihre Äste hoch in den Himmel, oder sie scheinen über den Elbsand zu kriechen als suchten sie stets neuen Halt. Bei Ebbe krallen sich die freien Wurzeln in den Sand, um so dem Wind widerstehen zu können. Eine Illusion, weil jede Flut ihren Halt fortgespült. Ich begrüße die Bäume täglich wie alte Freunde. Ich streiche mit der Hand über die raue Rinde, steige über ein Labyrinth aus freiliegenden verholzten Wurzeln und genieße den herben Duft von Holz und Brackwasser. Während der blattlosen Zeit der Stürme und des Hochwassers bietet sich mir immer wieder ein neues Bild. Die große Gruppe der geraden, schlanken Bäume trauert um die Freunde, die nun zersplittert zu ihren Füßen liegen. Jeder Baum erzählt seine eigene Geschichte. Ihr ungewöhnlicher Wuchs berichtet vom unermüdlichen Ringen gegen Sturm und Elbwasser. Kein Baum gleicht dem anderen. Wenn man diesen Urwald durchschreitet, fühlt man sich nicht mehr allein. Die Bäume machen mir Mut, mich den Herausforderungen zu stellen, meine Wurzeln tief einzugraben, oder neue zu schlagen im unbekannten Untergrund. Nur aufgeben ist keine Option. 

Fotos: Sabine Ziesmer

Freizeit & Reise

10 Tausend Schritte im Stadtpark

Beitrag: Elisabeth Hartmann

Dr. Internet empfiehlt: Menschen ab 60 sollten täglich 6 bis 8 Tausend Schritte gehen, es trüge dazu bei, “das Sterberisiko zu senken”. Aha! Also mache ich mich auf. Es geht in den Hamburger Stadtpark.

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Festliches, Freizeit & Reise, Veranstaltungen

Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte

Beitrag: Sabine Ziesmer

„Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte“

Schöner könnte sich Hamburg an diesem Freitagabend nicht präsentieren. Ein Flirren und Summen hängt in der lauen Sommerluft. Von allen Seiten strömen Menschen zum Rathausplatz in Hamburg. Unter freiem Himmel wird Chefdirigent Kent Nagano die Hamburger Opernliebhaber mit einem besonderen Geschenk überraschen, der Kantate „Carmina Burana“ von Carl Orff. Auf 3000 eigens für diesen Anlass aufgestellten Stühlen freuen sich Zuschauer aller Altersgruppen auf dieses gemeinsame Erlebnis.

Man kann den Moment magisch nennen, als Kent Nagano den Taktstock hebt, um den Streichern das Summen eines Bienenschwarms zu entlocken. Das Stück trägt den Namen „Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte…“ und fängt die Stimmung des Abends wunderbar ein, der auf eine unerwartet stille Art Harmonie und Verbundenheit weiterträgt.  Wie in einer blauen Wabe entwickeln sich die einzigartigen Klänge des Philharmonischen Orchesters und finden Widerhall in den Stimmen des Chores der Hamburger Staatsoper und des Hamburger Knabenchors. Auch das ehrwürdige Hamburger Rathaus und die umliegenden Fleete erstrahlen in diesem Blau.

(Anmerkung: die Veranstaltung ist barrierefrei, kostenlos und sehr gut organisiert)

Fotos: Sabine Ziesmer

Freizeit & Reise

Die dicke Berta

Beitrag: Jürgen Sakuth

Ich war bei der dicken Berta. Die schlanke Anna habe ich nur in der Ferne gesehen.

Damit es kein Missverständnis gibt, eine kurze Erklärung: Es geht hier um zwei Leuchttürme an der Elbe in Cuxhaven.

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