Beitrag: Boike Jacobs

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Ohne sie würde das Sozialwesen wohl einbrechen, denn seit vielen Jahren sind Frauen und Männer im Ehrenamt unschätzbare Hilfen. Das wird auch im KörberHaus täglich sichtbar und spürbar. Es sind zumeist Rentnerinnen und Rentner, die sich mit Herz und großer Einsatzbereitschaft engagieren, keine speziell Ausgebildeten, sondern Menschen mit Lebenserfahrung und viel Geduld. Was aber, wenn das bisweilen nicht ausreicht, wenn also Helfer Hilfe benötigen? Konkret gesagt: Was tun, wenn ein Kind, das man beim Lesenlernen unterstützt, ständig unruhig und laut ist? Wenn Verabredungen nicht eingehalten werden? Wenn ein an Demenz Erkrankter unvermutet aggressiv wird? Wenn die Umwelt Ehrenamtlern und ihren Schützlingen mit Spott begegnet? Wenn die Begleitung eines Sterbenden zur seelischen Überlastung wird? Und ebenso: Wenn die öffentliche Verwaltung ständig ausbremst? Das KörberHaus gab daher Ehrenamtlichen die Möglichkeit, von ihren Anliegen zu erzählen und Hilfe zu bekommen durch Imme Bruß, Trainerin für Projektmanagement. Und als die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn des Treffens im FreiRaum aufschrieben und erzählten, in welchem Bereich sie ehrenamtlich arbeiten, gab es für mich die erste große Überraschung: Ausnahmslos alle engagieren sich in mehr als einem Ehrenamt.
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Das mache ich gerne, wird ergänzt.