Kaum bin ich in meine Wohnung am Gojenbergsweg eingezogen, entdecke ich in der August-Bebel-Straße das schmucke weiße Haus. In altmodischer Schrift ist darauf der ebenso altmodische Name zu lesen: „Guttemplerhaus“. Das hat irgendwas mit Alkohol zu tun, erinnere ich mich dunkel. Aber warum dieser seltsame Name, der an die Tempelritter erinnert, die einst einen Kreuzzug gegen die sogenannten Ungläubigen führten? Dem muss ich auf den Grund gehen.
Diesmal standen sie im Mittelpunkt und wurden geehrt: 65 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler jeden Alters kamen am 30. November zu der Adventsfeier, die das KörberHaus für sie ausgerichtet hatte.
Auch die 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse 12s aus der Stadtteilschule Bergedorf waren mit ihrer Lehrerin dabei. Von Anfang an hatten sie an der Generationenwerkstatt teilgenommen und sind mittlerweile in zwei Gruppen aktiv.
Und unverdrossen aktiv sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppen „Tischtennis“, „Leseforum“, „Singen am Montag“, „Internationale Literatur“, „Computer Club“, „Interkultureller Kochabend“, „Hip Hop“, „Kleidertausch“, „Fahrradtouren“ und „Schach“. Auch der Bezirks-Seniorenbeirat Bergedorf war an diesem Nachmittag vertreten und – last not least – der bergedorf.blog. Dass deren Redaktionsmitglied Elisabeth Hartmann alle mit zwei kleinen Geschichten auf den Advent einstimmte, war eine zusätzliche Überraschung.
Annalena Jonetzko, Programmleiterin von „Engagiert in Bergedorf – Bereich Alter und Demografie“ gebührt ein besonderer Dank für diesen fröhlichen Nachmittag. Die angeregten Gespräche zwischen Jung und Alt waren der beste Beweis für den Erfog ihrer intensiven Arbeit im vergangenen Jahr.
Das Debattle!, eine Debatte, organisiert im KörberHaus, die aus zwei herausragenden Teams des Debattierclubs Hamburg zusammengestellt wurde und spannender nicht hätte sein können.
Bild: Pixabay
Ich entschied mich dazu, mir am 7. November das Debattle! anzugucken, was auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussah. Die Debatte fand auf dem ersten Stock des KörberHauses statt und wurde durch lila und blau färbendes Licht erhellt, sodass man es schwer hätte übersehen können. Um die Debatte für das Publikum, das von Zuhause aus zuschaute, live zu streamen, wurden vier Kameras an den Ecken des Veranstaltungsraums angebracht. Während ich mich auf einem beliebigen Stuhl im Publikum niederließ, fiel mir ein Chip ins Auge, der uns ermöglichte, nach der Debatte kostenlos Getränke zu erhalten.
für ein 3 monatiges Lesetraining in der Bücherhalle im KörberHaus
Das Projekt Bergedorfer LeseLernhilfe der SHiP – Stiftung für Engagement in Bergedorf geht mit dem „Lesetraining“ in der Bücherhalle im KörberHaus auf besondere Weise auf die Bedürfnisse von Grundschulkindern ein.
Beginn: Mittwoch, 17. Januar oder Donnerstag, 18. Januar 2024
Dauer: 3 Monate
Beim Lesetraining hat das Kind einmal pro Woche am Nachmittag die Chance, mit „seiner“ LeseLernhelferin bzw. „seinem“ LeseLernhelfer in der Bücherhalle Bergedorf im KörberHaus zu üben und eine Stunde lang miteinander spannende oder lustige Geschichten zu entdecken.
Ziel ist es, Kinder mit Spaß und ohne Leistungsdruck an das selbstständige Lesen heranzuführen.
Die Kinder werden drei Monate, bei Bedarf auch länger, einzeln gefördert: Die Teilnahme ist kostenlos.
Wenn sie ihr Kind anmelden möchten, schicken sie gerne eine E-Mail an das Projekt Bergedorfer LeseLernhilfe der SHiP – Stiftung für Engagement in Bergedorf:
Die bietet an: „Natürlich können auch Touristen jederzeit einen Blick in den Club werfen und auf ein frisches Bier bleiben.“ Das Angebot nehme ich an. Ich bin zwar keine Touristin, aber ich wohne im selben Stadtteil: Altona-Altstadt.
Die Obdachlosigkeit ist ein drängendes, weltweites soziales Problem, auch bei uns in Hamburg. Menschen jeden Alters, Geschlechts und Hintergrunds können von ihr betroffen sein. Sie hat weitreichende Auswirkungen auf die Betroffenen sowie die Gesellschaft als Ganzes. Die Bekämpfung der Obdachlosigkeit ist deshalb von entscheidender Bedeutung.
ich würde gerne die Initiative ergreifen und mich bei Ihnen vorab erstmal vorstellen.
Mein Name ist Alissa, ich bin 16 Jahre alt und besuche derzeit die 11. Klasse eines Gymnasiums.
Ich habe mich für ein Sozialpraktikum bei bergedorf.blog entschieden, da ich meine Vorliebe für kreatives Schreiben in einem Umfeld einbringen möchte, das mir die Möglichkeit bietet, mit verschiedenen Menschen in Verbindung zu treten, durch die Magie der Erzählung. Mit dem bergedorf.blog Team durfte ich auch schon erfreulicherweise Bekanntschaft machen, die mir Blicke in ihre Blogtätigkeiten gewährten. In nächster Zeit werde ich ebenfalls einige Blog-Beiträge verfassen dürfen, die hoffentlich bei einigen von Ihnen ein gewisses Interesse wecken und Sie dazu bewegen auch durch weitere meiner Beiträge zu stöbern.
Das war‘s erstmal von meiner Seite. Ich freue mich auf weitere Zusammenarbeit mit dem bergedorf.blog Team.
So habe ich noch keine Bücherei erlebt. Es ist Dienstagnachmittag, und ich staune, denn die Stille täuscht: Die Bücherhalle im KörberHaus ist heute ein echter Generationentreff. Gleich vorne rechts sitzen zwei ältere Herren und lesen konzentriert die „Süddeutsche“ und die „FAZ“, die hier neben weiteren Zeitungen und Zeitschriften ausliegen. Am Fenster arbeitet ein junger Mann an seinem Laptop – vielleicht ein Student, der seine Hausarbeit schreibt. Zwischen den vielen Regalen gehen langsam jüngere und ältere Interessierte, schauen aufmerksam auf die Buchtitel, ziehen sich schließlich ein Buch heraus, beginnen zu lesen.
Danke für diesen schönen Beitrag, liebe Elisabeth. Vielleicht gelingt uns Geschwistern beim Familientreffen auch so ein Haiku. Fröhliche Weihnachten!