Beitrag: Philipp Sakuth
Autor: Jürgen Sakuth
Abschied
Beitrag: Helmut Marquardt

Neulich hat mein Rasierer den Geist aufgegeben.
Ich sag mir, nichts ist von Dauer, so ist das halt eben.
Mich von ihm zu trennen, fällt mir nicht schwer,
er landet im Müll und Ersatz muss jetzt her.
In einem Fachgeschäft, wie der Name schon sagt,
hat ein Fachverkäufer mich nach meinen Wünschen gefragt.
Ich erkläre ihm ganz kurz mein Problem
er meint, dass er dies in den Griff schon bekäm.
Langt ins Regal und dann steht auf dem Tresen
vor mir ein Rasierer, wie er noch nie dagewesen.
Dies ist unser neuestes Modell und ich hätte Glück,
es wäre der letzte, ein Ausstellungsstück.
Auch der Preis sei wirklich angemessen,
und so einen Rasierer hätt ich noch niemals besessen.
Bevor ich ihn unterbrechen kann,
zieht er mich mit Worten erneut in seinen Bann.
Dieser Rasierer, er sagts fast mit Liebe,
ist der einzige mit einem Tandemgetriebe.
Das ist schon speziell, doch es kommt noch viel besser
er verfügt über sechs, achteckig konkav geschliffene Messer.
Sie sind, um die Rasur zu optimieren,
kardanisch gelagert, da gibts kein Vibrieren.
Er besticht weiter und das ist enorm
durch seine extrem ergonomische Form.
Und dann noch, es ist wirklich unglaublich
dieser Rasierer ist extrem Wetter tauglich.
Sie sind in der Wüste und der Akku macht schlapp,
schalten Sie um auf Solar und der Strom wird nicht knapp.
Ausserdem, und seine Augen bekommen Glanz,
hat er eine ausgezeichnete Ökobilanz.
Denn dieser Rasierer, ich sags mit Verlaub
zerfällt nach 10 Jahren vollständig zu Staub.
Ich sag dem Verkäufer, es wäre am besten,
ich nähm ihn nach Haus, drei Tage zum testen.
Johresutfohrt
Beitrag: Jürgen Sakuth

De Landfruenslüüd vun’n Knuust (so heet jo dat Eiland Fehmarn bi de Plattdüütschen in Oostholsteen) hebbt mal vör vele sohren en Utfohrt na Hamborg maakt. Toeerst güng’t na „Planten un Blomen“ un dorna na Stellingen in „Hagenbecks Deertenpark“
„De twee Saken mööt ji unbedingt kennenlehr’n!“ harr Meta Steenbuck, de Vörsittersche, swöögt. „Dat is doch wat anners, as jümmers blots Kohlköpp un swattbunte Köh op ’n Knuust ankieken!“
Gerda Mackeprang harr blots noch schimpt as ’n Rohrspatz na de vele Loperie bi Planten un Blomen un Hagenbeck:
„Dat harrn wi uns doch ok op ’n Film bi‘ t neegst Landfruens-Drapen ankieken kunn. Ik weet nich een noch ut mit mien Fööt!“
Dor meen ehr Fründin mit ’n Smuustern:
„Du hest man blots dat verkehrte Schohtüüch an, Gerda. Pariser Schoh un fehmarnsche Fööt, dat passt nu mal nich tosamen!“
Man, as dat in’n Alsterpavillon dat grote koolt-warme Bufett to Liev güng, weer de Pien vun’n Nameddag bannig flink vergeten, un all töven vull Vörfreid op dat licht frivoolsche Avendprogramm:
„Hamborg bi Nacht mit Olivia Jones“
Termine Mai
Beitrag: Jürgen Sakuth
Tipps aus der Redaktion
| Wann | Thema | Wo |
| 4. Mai 11 bis 17 Uhr | 80 Jahre Kriegsende in Deutschland Vorstellung verschiedener Initiativen mit ihrer Erinnerungsarbeit | Gelände des ehemaligen KZ Neuengamme |
| 5. Mai um 19 Uhr 30 | Filmvorführung : Heldin Drama über eine junge Pflegefachfrau in einem Krankenhaus | Sachsenwald-Forum Hamburger Straße 8 Reinbek Eintrittspreis 8 Euro Online- Vorverkauf: http://www.kultur-reinbek.de |
| 5. Mai um 19 Uhr | Generation talk with concentration camp survivor Helga Melmed and members of her familiy | KörberHaus Anmeldung erforderlich http://www.koerberhaus.de |
| 9. Mai | Senioren- Aktiv Tag | Rund um die St. Petri und Pauli-Kirche |
| 11. Mai um 18 Uhr | Eröffnung Bergedorfer Musiktage | Kirche St. Petri und Pauli Eintrittspreise 17 -22 Euro http://www.bergedorfer-musiktage.de |
| 13. Mai um 10 Uhr | Denkste!? Philosophieren für Jung und Alt | KörberHaus http://www.koerberhaus.de |
| 17. Mai um 16 Uhr | Leseforum: Bitte recht freundlich | KörberHaus http://www.koerberhaus.de |
Stand: 28. April
Bannig gode Ogen
Beitrag: Jürgen Sakuth
Stiene Madsen is nu al meist an de Achtunsöventig ran un steiht splitternakelt vör ’n Spegel in’e Slaapkamer. Un wat sall ik ju segg’n, se is blots noch an’t Schafudern, Jammern un Klagen:
„Dammi, noch mal to“, meen se na ’n Tiet un schimpt as dull: „Wat is mien Huut doch blots schrumpelig worr’n, un de Boss, de hangt jo ok al bannig wat dörch un denn de Moors, ne aver ok, de Moors is jo bilütten veel to dick worr’n!“
„Krischan“, schreet se opeenst, „Krischan, kumm doch mal gau her na mi. Ik warr jo ganz dull vun dat, wat ik in’n Spegel seeg. Nu segg mi
doch blots mal wat Godes. Segg mi doch mal wat, wo een sien Höög
un beten Vergnögen an hett!“
Krischan meen denn heel dröög:
„Nu arger di doch blots nich, Stiene, frei di doch, wat dien Ogen noch
so goot sünd! Du hest doch allens noch allerbest erkennen kunnt!“
Quelle: Heinrich Evers „Dat dröfft doch mal seggt warrn!“
(Balticum Verlagsgesellschaft und Werbeagentur GmbH)
Illustration: Elke Grotelüschen
Oldtimer Parade in Südfrankreich
Beitrag: Jürgen Sakuth
Die kalten Tage gehen hoffentlich bald vorbei. Ich finde, jetzt kann man sich schon langsam wieder auf schöne Sommertage freuen. Oder sich an den letzten Sommer erinnern.
Nachfolgend einige Fotoimpressionen aus dem letzten Jahr in Südfrankreich. Obwohl ich kein Autofan im eigentlichen Sinn bin, fasziniert mich der Anblick dieser historischer Fahrzeuge immer wieder.



Termine April
Beitrag: Jürgen Sakuth
Tipps aus der Redaktion
| Wann | Thema | Wo |
| 4. April 19 Uhr bis 21 Uhr 30 | Diskussion: Brauchen wir ein soziales Pflichtjahr für Ältere? | KörberSaal und Livestream, Anmeldung erforderlich http://www.koerber-stiftung.de |
| 7. April um 19 Uhr 30 | Vorführung : Maria Filmbiografie über die Opernsängerin Maria Callas (gespielt von Angelina Jolie) | Sachsenwald-Forum Hamburger Straße 8 Reinbek Eintrittspreis 8 Euro Online- Vorverkauf: http://www.kultur-reinbek.de |
| 10. April um 18 Uhr | Vortrag: Herzschwäche Verstehen, Bewältigen, Behandeln | KörberHaus http://www.koerberhaus.de |
| 14. April 16 Uhr 30 bis 19 Uhr 30 | Fotografie | KörberHaus Raum 103 http://www.koerberhaus.de |
Stand: 30. März
In’n Dromarkt
Beitrag: Jürgen Sakuth
Mien Broderdeern Erna müß för’n poor Daag in’t Krankenhuus un fröog mi, wat ik ehr nich henfohren kunn. As ik se nu vun tohuus athalen dee, harr se al flink dat Nödigste tohooppackt un denn aver nix as af na’t Krankenhuus.
„Je ehr doran, je ehr dorvun!“
As wi in’e Krankenstuuv allens inrüümt harrn, meen Erna opeenst: „So‘n Mest aver ok, nu heff ik doch twee Saken vergeten. Du hest doch en ‚Kehr di an Nix‘, wörrst mi wull ut’n Drogeriemarkt Poppier-Snuuvdöker un ’n Packen Slip-Inlagen halen? De heff ik nich mit inpackt.“
Na kloor, dat maak ik doch. Wat kunn mi passeern? Na, ik jo röver na den lütten Dromarkt. De is natüürlich brekenfull. Allens Frunslüüd. Ik de eenzig Keerl.

„Goot“, heff ik dacht, „denn kannst jo al mal in alle Roh söken, wat dat hier sowat gifft.“ De Daschendöker harr ik ok heel flink funnen. Man denn güng dat ole Söken los.
En Ornen or ’n System kunn ik in düssen Hökerladen afsluut nich erkennen or wies warrn. Allens weer dörcheenanner insorteert, un dat Söken güng noch recht wat wieder.
Dumm gelaufen
Beitrag: Helmut Marquardt

Den reifen Bananen, stets gelb und krumm,
war dieser Zustand auf Dauer zu dumm.
Sie kamen überein, sich dagegen zu wehren
und taten beim lieben Gott sich beschweren.
Der hatte für sie auch ein offenes Ohr
und sie trugen ihm ihr Anliegen vor.
Das Gelbe und Krumme, das wär nicht so fein,
gerade und rot, so wollten sie sein.
Der Herrgott sprach, das ist jammerschade,
es gäb keine Bananen, die rot sind und grade.
Er fügte hinzu ganz unverdrossen,
meine Schöpfung ist leider schon abgeschlossen
doch wollt ihr tatsächlich auf’s neue Outfit bestehen,
kann ich für Euch nur eine Möglichkeit sehen.
Ihr ändert den Namen, es geht leider nicht ohne,
dafür seid ihr gerade und rot, und heißt dann Binone.
Die Bananen packte blankes Entsetzen,
was, unseren Namen einfach ersetzen.
Das kam für sie überhaupt nicht in Frage,
deshalb verzichteten sie flugs auf ihre Klage.
Seitdem sehen wir die Bananen hier zu Lande
noch immer in ihrem krummen und gelben Gewande.

Sieben Tage auf Fuerteventura
Beitrag: Philipp Sakuth
Dankeschön, das werden wir beim nächsten Mal so machen.