Die Blätter leuchten in Rot und Gold, die Luft wird klar und kühl, und drinnen warten Kuscheldecken und der erste Kürbis-Latte des Jahres. Der Herbst ist da – und mit ihm, zuverlässiger als jeder Postbote, kommt die Erkältungszeit.
Doch unter den harmlosen Schnupfen mischen sich jedes Jahr hartnäckige und gefährlichere „unsichtbare Gäste“: die Grippe und das Corona-Virus.
Bevor Sie sich gemütlich einkuscheln, lassen Sie uns kurz über den besten Schutzschild sprechen, den wir haben: die saisonalen Impfungen.
Wir alle lieben ihn, sehnen uns nach ihm und oft bekommen wir nicht genug davon: Schlaf. Doch während wir selig schlummern, passiert in unserem Körper – und vor allem in unserem Gehirn – Erstaunliches. Schlaf ist nämlich viel mehr als nur eine nette Pause vom Alltag. Er ist eine hochaktive Phase der Regeneration, Reparatur und sogar eine Art „Müllabfuhr“ für unser wichtigstes Organ.
Schlaf: Ein Luxus, der keiner ist – und wie viel wir wirklich brauchen
In unserer 24/7-Gesellschaft wird Schlaf oft als verlorene Zeit oder sogar als Schwäche angesehen. Wer erfolgreich sein will, muss angeblich früh aufstehen und lange arbeiten – Schlaf ist da nur ein notwendiges Übel. Doch das ist ein gefährlicher Trugschluss! Chronischer Schlafmangel, (weniger als 7 Stunden pro Nacht!) führt nicht nur zu Müdigkeit und Konzentrationsproblemen, sondern erhöht auch das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten, von Herz-Kreislauf-Problemen über Diabetes bis hin zu psychischen Erkrankungen und sogar Alzheimer und Parkinson.
Das glymphatische System: Die Müllabfuhr des Gehirns
Aber was genau passiert da eigentlich, während wir träumen? Eine der faszinierendsten Entdeckungen ist die des glymphatischen Systems. Stellen Sie sich das Gehirn wie eine belebte Stadt vor, in der ständig gearbeitet wird. Bei all dieser Aktivität fallen natürlich auch Abfallprodukte an. Lange Zeit war unklar, wie das Gehirn diese los wird, da es kein herkömmliches Lymphsystem besitzt.
Forscher haben nun herausgefunden, dass das Gehirn während des Schlafs ein einzigartiges „Reinigungssystem“ aktiviert. Das glymphatische System nutzt die zerebrospinale Flüssigkeit (CSF), die unser Gehirn umgibt, um Abfallstoffe, darunter schädliche Proteine wie Beta-Amyloid (das mit Alzheimer in Verbindung gebracht wird), aktiv aus dem Gehirn zu spülen. Pro Nacht fallen etwa 7 Gramm Abfälle (Proteine) an, die über das glymphatische System aus dem Gehirn abtransportiert werden. Das gelingt aber nur, wenn wir mindestens 7 Stunden am Tag schlafen.
Wie funktioniert das „große Aufräumen“?
Neueste Studien, wie sie beispielsweise im Fachmagazin Science oder Nature Neuroscience veröffentlicht wurden, zeigen, dass sich die Gehirnzellen im Schlaf quasi zusammenziehen. Das schafft winzige Zwischenräume, durch die die CSF dann effektiver strömen und die gesammelten Proteine und andere Metaboliten abtransportieren kann. Es ist wie eine Flutwelle, die durch die Gassen unserer Gehirnstadt fegt und den angesammelten Müll wegspült.
Besonders während des Tiefschlafs (Non-REM-Schlaf) ist dieses System hochaktiv. Das bedeutet: Wer zu wenig Tiefschlaf bekommt – was oft bei verkürzter Gesamtschlafdauer der Fall ist – verhindert, dass sein Gehirn diese entscheidende Reinigungsarbeit leisten kann. Das könnte erklären, warum chronischer Schlafmangel mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen in Verbindung gebracht wird. Es ist, als würde man den Müll über Wochen nicht abholen – irgendwann wird die Stadt unbewohnbar.
Mehr als nur Abfallentsorgung: Konsolidierung und Kreativität
Aber Schlaf ist nicht nur „Müllabfuhr“. Während wir schlafen, festigt unser Gehirn auch das, was wir tagsüber gelernt haben – Stichwort Gedächtniskonsolidierung. Informationen werden vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überführt und miteinander verknüpft. Das Gehirn arbeitet also auch im Schlaf auf Hochtouren, um Gelerntes zu verarbeiten und zu speichern.
Und haben Sie sich jemals gefragt, warum Ihnen manchmal die besten Ideen morgens im Bett kommen oder Sie nach einer guten Nachtruhe plötzlich eine Lösung für ein Problem finden? Schlaf fördert auch die Kreativität. Unser Gehirn kann im Schlaf auf eine Weise Verbindungen herstellen, die uns im Wachzustand vielleicht nicht möglich sind. Es werden scheinbar disparate Informationen verknüpft, was zu neuen Einsichten führen kann.
Was können wir tun? Die Macht eines guten Schlafs nutzen
Angesichts dieser faszinierenden Erkenntnisse wird klar: Schlaf ist kein Luxus, sondern eine biologische Notwendigkeit für unsere körperliche und geistige Gesundheit.
„Hier ist ein Vorschlag für einen begleitenden Ausstellungstext bzw. ein Künstlerstatement, wie es in einer Galerie neben dem Bild präsentiert werden könnte: „Zwischenwelten“ 2025, Aquarell auf Papier Format: [Größe einfügen, z. B. „30 × 40 cm“] Künstlerstatement: „Zwischenwelten“ ist eine Einladung zum Innehalten – ein Moment, in dem sich Form und Bedeutung auflösen und Platz machen für das Ungewisse. Dieses Werk entstand aus dem Wunsch, das Ungeplante zuzulassen und den Farben den Raum zu geben, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Die Aquarelltechnik ermöglicht dabei ein kontrolliertes Loslassen: Farben verlaufen, vermischen sich, stoßen aneinander – so wie Gedanken und Emotionen, die manchmal nur für einen Augenblick greifbar sind. Die Komposition lebt vom Spannungsverhältnis zwischen Bewegung und Stillstand, zwischen Licht und Schatten. Silhouetten tauchen auf, verschwinden wieder – wie Fragmente eines Traums. Ich sehe in diesem Bild keine feste Aussage, sondern eine offene Tür. Es lädt dazu ein, die eigene Interpretation zu finden – intuitiv, subjektiv, frei von Vorgaben. – [Dein Künstlername].“
Habe ich diesen Text verfasst? Um Gottes Willen! Ich habe dies Bild bei facebook veröffentlicht, und kurz darauf kam die Nachricht eines guten Bekannten: „Habe gerade Dein Aquarell gesehen & mal ChatGPT damit gefüttert, & siehe da, auch einen Namen hat es dem Bild gegeben.“
Vor drei Jahren begann das James-Webb-Weltraumteleskop seine unglaubliche Reise. Seitdem hat es uns mit atemberaubenden Bildern und bahnbrechenden Entdeckungen immer wieder aufs Neue fasziniert. Jetzt, zum dritten Geburtstag, hat Webb einen weiteren Blick in die Tiefen des Universums geworfen – genauer gesagt, in den Katzenpfoten-Nebel.
Noch nie habe ich bei facebook auf einen einfachen Kommentar so viele Antworten bekommen – alle negativ. Worum geht es dabei? Nun, Wirtschaftsministerin Katharina Reiche hat mit folgender Ankündigung für Wirbel gesorgt: „Der demographische Wandel und die weiter steigende Lebenserwartung machen es unumgänglich: Die Lebensarbeitszeit muss steigen.“ Es könne auf Dauer nicht gut gehen, nur zwei Drittel des Erwachsenenlebens zu arbeiten und ein Drittel in der Rente zu verbringen. „Bist Du bereit, für die deutsche Wirtschaft mehr und länger zu arbeiten?“, lautete daraufhin die Frage an die facebook community. Meine spontane Antwort: „Ja. Ich arbeite gerne, und wirtschaftlich können wir uns die von der SPD geforderte Rente ab 63 nicht leisten. Ich denke, ich stehe mit dieser Haltung nicht allein.“ Aber da hatte ich mich gründlich vertan. „Was arbeitest Du denn, Dachdecker?“, lautet die erste ironische Frage an mich. Und der Nächste legt nach: „Ich vermute, Sie sind mit 55 in Pension gegangen. Ich arbeite, seit ich 16 bin, im Drei-Schichten-System. Ich sehe mit meinen 55 Jahren und 39 Jahren Berufszeit nicht mehr so frisch aus wie Sie.“ Das war in diesem Fall gewiss nicht als Kompliment gemeint.
Stellt euch vor: zwei gigantische Galaxienhaufen, jeder für sich bestehend aus Milliarden von Sternen, rasen aufeinander zu und kollidieren mit unfassbarer Wucht. Genau das ist im Bullet-Haufen, der etwa 3,8 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Carina liegt, passiert: ein kosmisches Spektakel, das unser James-Webb-Weltraumteleskop (Webb) jetzt mit atemberaubender Klarheit beobachtet hat.
Der Bullet-Haufen: Ein Fall für mehrere Akteure
Durch die Kombination von Webbs Infrarotdaten und Röntgendaten eines anderen Teleskops, des Chandra X-Ray Observatory, konnten die Wissenschaftler eine noch genauere Karte des Bullet-Haufens erstellen. Und was sie fanden, war verblüffend: Ein Bereich des Haufens ist asymmetrisch und langgezogen. Das deutet darauf hin, dass es vielleicht nicht nur ein einfacher Zusammenstoß zweier Haufen war, sondern eine komplexere Geschichte mit mehreren galaktischen Fusionen!
Und das Beste daran? Webb hilft uns, eines der größten Rätsel des Universums zu lösen: die Dunkle Materie!
Credits: Image: NASA, ESA, CSA, STScI, CXC
Glühende, heiße Röntgenstrahlen, die vom Chandra-Röntgenobservatorium der NASA aufgenommen wurden, erscheinen in Rosa. Das Blau steht für die Dunkle Materie, die von den Forschern mit Webbs detaillierter Bildgebung genau kartiert wurde.
Als ich vor einigen Tagen wieder einmal in Bergedorf den Wiebekingweg entlang am Hotel Kuhberg Richtung Sachsentor ging, freute ich mich schon, sie wieder zu sehen und war gespannt, was sie denn heute zu berichten hatte. Und wie immer lächelte sie mich an und trug stolz ein neues, buntes Outfit, angestrahlt durch die Mittagssonne. Sie ist groß, wohl proportioniert und hat ein gepflegtes Äußeres. Einfach eine auffällige Erscheinung, an der man nicht vorbeikommt, ohne stehenzubleiben: Die Grande Dame der Außenwerbung! Es handelt sich hier um eine der wenig verbliebenen „klassischen Litfaßsäulen“ in Bergedorf, die in unterschiedlichen Größen ausschließlich mit Plakaten für kulturelle Veranstaltungen in Hamburg beklebt werden.
Puh, schon wieder Freitag, der 13.? Für viele ist das ein Tag, an dem man lieber im Bett bleiben, schwarze Katzen meiden und auf keinen Fall unter einer Leiter durchgehen sollte. Aber warum eigentlich? Ist dieser Tag wirklich vom Pech verfolgt, oder ist das alles nur Aberglaube? Und apropos Unglückszahlen: Ist die 13 die einzige, die uns das Gruseln lehrt?
Das James-Webb-Weltraumteleskop hat uns ein neues Rätsel des Universums präsentiert. Dieses Mal geht es um die Entstehung von Planeten in den frühen Tagen unseres Kosmos.
Ein kosmisches Rätsel
Credits: Image: NASA, ESA, CSA, STScI, Olivia C. Jones (UK ATC), Guido De Marchi (ESTEC), Margaret Meixner (USRA) Die Galaxie NCG 346: Die gelben Kreise markieren die bei den Beobachtungen untersuchten Sterne.
Vor über 20 Jahren hat Hubble bereits Hinweise darauf gegeben, dass es in den Anfängen des Universums schon große Planeten gab. Das war seltsam, denn in dieser Zeit gab es noch nicht so viele schwere Elemente, aus denen Planeten normalerweise entstehen. Wie konnten also so schnell große Planeten entstehen?
Dresdner Stollen. Alles rutscht in die Erinnerungskiste.
Das Jahr neigte sich dem Ende zu. Der Januar dauerte und dauerte. Nun lockt der Februar mit Helau und Alaaf. Die sogenannten tollen Tage. Das reizt mich zwar nicht so sehr. Aber davor, davor gibt es Leckeres. Die gefüllten Heißwecken! Es heißt aufpassen. Nicht, dass man es verpasst. Den Blick zur Kuchenvitrine lenken. Lange gibt es diese Köstlichkeit nicht. Nur bis zum Aschermittwoch. Warum eigentlich?
Dankeschön, das werden wir beim nächsten Mal so machen.