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Besuch der Sternwarte in Bergedorf

Beitrag: Jürgen Sakuth

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Wir Ehrenamtlichen des KörberHauses wurden zu einem Besuch der Bergedorfer Sternwarte eingeladen. Gekommen waren etwa 50 Engagierte, die in zwei Gruppen an Führungen durch die Sternwarte teilnahmen.

Den Standort in Bergedorf auf dem Gojenberg gibt es seit 1909. Sie wurde vom Millerntor nach Bergedorf verlegt, weil der alte Platz durch zunehmende „Lichtverschmutzung“ zu Problemen für die Astronomen führte. Das kann ich mir durch die direkte Nähe zur Reeperbahn gut vorstellen.
Uns wurden die Funktionen der verschiedenen Teleskope erklärt. In den Gebäuden gibt es jeweils eine zweite Uhr, die eine andere Uhrzeit anzeigt. Diese Uhrzeit bezieht sich auf den sogenannten Sternentag. Der Sternentag dauert 23 Stunden, 56 Minuten und 4 Sekunden. Dies ist die Zeit, die die Erde relativ zu den Fixsternen für eine Umdrehung braucht.

Die schöne Bibliothek, die ich von Konzerten kenne, war an diesem Tag leider besetzt und durfte von uns nicht betreten werden, damit wir nicht stören. Die Sternwarte ist Teil der Universität Hamburg. Dort arbeiten etwa 70 Personen, unter anderem Professoren, Studenten und Doktoranden.

Der Antrag, die Sternwarte als Unesco Weltkulturerbe anzuerkennen, ist leider zum zweiten Mal abgewiesen worden.

Die nachfolgend rechts abgebildete Konstruktion, die jetzt im Hauptgebäude steht, war früher im Hamburger Hafen an den Landungsbrücken auf einem Turm montiert und zeigte den Seeleuten die Uhrzeit. Wenn die Kugel unten war, war es 12 Uhr mittags.

Nach der Führung konnten wir Engagierten uns im Sonderraum des Café Stellar bei Kaffee und leckerem Kuchen austauschen. Mithilfe eines kleinen Quiz kam man schnell ins Gespräch mit seinen Tischnachbarn.

Ich konnte bei der Freiwilligen Agentur Werbung für den Bergedorf.blog machen. Wir würden uns sehr freuen, wenn noch mehr Bergedorfer bei uns mitmachen und kleine Beiträge schreiben.

Der Nachmittag in der Sternwarte war sehr gut organisiert und hat viel Spaß gemacht.

Fotos: Pexels, Jürgen Sakuth

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