Aus der Region

Mamma Mia statt Vater Unser

Beitrag: Jürgen Sakuth

Eine schöne laue Sommernacht und dazu Open-Air-Kino. So hatten wir uns das zumindest vorgestellt. Wir, das ist eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die in Reinbek Kinofilme zeigt. Dabei sind wir erfolgreich. An guten Tagen durften wir über 500 Zuschauer begrüßen.

Alles war so gut geplant. Wir wollten einen leichten unterhaltsamen Sommerfilm zeigen mit viel Musik. Schließlich einigten wir uns auf „Mamma Mia“. Ein Gute-Laune-Film mit den größten Hits von Abba nach dem gleichnamigen Musical. Auch einen guten Standort hatten wir nach langer Suche gefunden. Aber „draußen“ ist in unseren Breiten halt immer ein Glücksspiel.

Am Vorstellungstag fing es irgendwann an zu regnen und die Wetterprognosen wurden für den Abend und die Nacht stündlich schlechter. Um alles gut vorzubereiten, trafen wir uns trotzdem wie verabredet um 18 Uhr 30.

Wir entschieden uns, den Film statt auf der Kirchenwiese in der Kirche selbst vorzuführen. Diese Erlaubnis hatten wir zum Glück. Auf unserer Website wiesen wir darauf hin, dass der Film in der Kirche gezeigt wird.

Jetzt galt es, die umfangreiche technische Ausrüstung inklusive Projektor, Lautsprecher und Leinwand dorthin zu bringen. Essen und Trinken musste abgeholt und aufgestellt werden.

Aufbau der Leinwand



Um 20 Uhr 30 war der Aufbau fertig und die Kasse wurde geöffnet.

Bis 21 Uhr 30 hatten wir zwei Zuschauerinnen.

Zum Filmstart um 22 Uhr hatten sich 10 Zuschauer eingefunden.


Begrüßung der Zuschauer


Wir hatten etwa 10 Getränkekisten, 70 Würstchen und Brötchen, 50 Brezel, Chips und Süßigkeiten eingekauft. Verkauft haben wir genau ein Getränk und ein Würstchen.

Der Film lief bis kurz vor Mitternacht.

Die Kirche musste nach unserer Vorstellung noch in der gleichen Nacht wieder so hergerichtet werden, dass am nächsten Tag der Sonntagsgottesdienst stattfinden konnte.

Nach Abbau, Aufräumen und Rücktransport war ich gegen 1 Uhr 30 wieder zu Hause.

Fotos: Jürgen Sakuth

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