Beim Aufräumen entdeckte ich ein Buch aus meiner Kindheit „Die schönsten Seefahrergeschichten“. Neugierig blätterte ich in dem Buch, las von Francis Drake und seiner Weltumsegelung. Die Golden Hind ist etwa genau so lang wie die Sea Explorer von Boris Hermann.
Drake hatte Besatzung, 18 Kanonen und Proviant in so einem kleinen Schiff untergebracht. Wie war es bei seiner Weltumsegelung? Ich träumte:
„Francis Drakes Weltumsegelung – Der Piratenkapitän wird Ritter“
Die Reise der Pelican (später Golden Hind), das Herz der Flotte, sollte fast drei Jahre dauern und die geopolitischen Karten Europas neu schreiben.
Am 13. Dezember 1577 stach Francis Drake mit einer Flotte von fünf Schiffen – darunter sein Flagschiff, die Pelican – aus dem Hafen von Plymouth in See. Der Auftrag von Königin Elisabeth I. war ein staatliches Geheimnis: Nicht nur die Welt sollte umsegelt werden, sondern vor allem sollten die spanischen Goldschiffe im Pazifik geplündert werden, wo die Küsten Perus und Chiles kaum verteidigt wurden.
Das Flagschiff war Drakes ganzer Stolz und sein Überlebensgarant. Es war zwar klein im Vergleich zu spanischen Kriegsgaleonen, aber schnell, wendig und robust für die gewaltigen Ozeane.
Jedes Jahr, wenn die Blätter golden werden und die Nächte länger, tauchen Kürbisse mit gruseligen Fratzen auf, und die Welt bereitet sich auf eine Nacht voller Geister, Hexen und zuckersüßer Erpressung vor.
Doch während wir heute an Halloween vor allem an Kostüme und Süßigkeiten denken, reicht der Ursprung dieses Festes tief in die Geschichte zurück – bis zu einem uralten keltischen Fest, das das Ende der Ernte und den Beginn der Dunkelheit feierte: Samhain.
Moin, Moin! Gestern war es so weit: Ich wollte das brandneue Westfield Hamburg-Überseequartier erkunden. Und, mal ehrlich: Vergesst, was ihr über Shopping-Center wisst. Das Westfield ist ein Erlebnis, das Licht und Schatten hat.
Die Blätter leuchten in Rot und Gold, die Luft wird klar und kühl, und drinnen warten Kuscheldecken und der erste Kürbis-Latte des Jahres. Der Herbst ist da – und mit ihm, zuverlässiger als jeder Postbote, kommt die Erkältungszeit.
Doch unter den harmlosen Schnupfen mischen sich jedes Jahr hartnäckige und gefährlichere „unsichtbare Gäste“: die Grippe und das Corona-Virus.
Bevor Sie sich gemütlich einkuscheln, lassen Sie uns kurz über den besten Schutzschild sprechen, den wir haben: die saisonalen Impfungen.
Wir alle lieben ihn, sehnen uns nach ihm und oft bekommen wir nicht genug davon: Schlaf. Doch während wir selig schlummern, passiert in unserem Körper – und vor allem in unserem Gehirn – Erstaunliches. Schlaf ist nämlich viel mehr als nur eine nette Pause vom Alltag. Er ist eine hochaktive Phase der Regeneration, Reparatur und sogar eine Art „Müllabfuhr“ für unser wichtigstes Organ.
Schlaf: Ein Luxus, der keiner ist – und wie viel wir wirklich brauchen
In unserer 24/7-Gesellschaft wird Schlaf oft als verlorene Zeit oder sogar als Schwäche angesehen. Wer erfolgreich sein will, muss angeblich früh aufstehen und lange arbeiten – Schlaf ist da nur ein notwendiges Übel. Doch das ist ein gefährlicher Trugschluss! Chronischer Schlafmangel, (weniger als 7 Stunden pro Nacht!) führt nicht nur zu Müdigkeit und Konzentrationsproblemen, sondern erhöht auch das Risiko für eine ganze Reihe von Krankheiten, von Herz-Kreislauf-Problemen über Diabetes bis hin zu psychischen Erkrankungen und sogar Alzheimer und Parkinson.
Das glymphatische System: Die Müllabfuhr des Gehirns
Aber was genau passiert da eigentlich, während wir träumen? Eine der faszinierendsten Entdeckungen ist die des glymphatischen Systems. Stellen Sie sich das Gehirn wie eine belebte Stadt vor, in der ständig gearbeitet wird. Bei all dieser Aktivität fallen natürlich auch Abfallprodukte an. Lange Zeit war unklar, wie das Gehirn diese los wird, da es kein herkömmliches Lymphsystem besitzt.
Forscher haben nun herausgefunden, dass das Gehirn während des Schlafs ein einzigartiges „Reinigungssystem“ aktiviert. Das glymphatische System nutzt die zerebrospinale Flüssigkeit (CSF), die unser Gehirn umgibt, um Abfallstoffe, darunter schädliche Proteine wie Beta-Amyloid (das mit Alzheimer in Verbindung gebracht wird), aktiv aus dem Gehirn zu spülen. Pro Nacht fallen etwa 7 Gramm Abfälle (Proteine) an, die über das glymphatische System aus dem Gehirn abtransportiert werden. Das gelingt aber nur, wenn wir mindestens 7 Stunden am Tag schlafen.
Wie funktioniert das „große Aufräumen“?
Neueste Studien, wie sie beispielsweise im Fachmagazin Science oder Nature Neuroscience veröffentlicht wurden, zeigen, dass sich die Gehirnzellen im Schlaf quasi zusammenziehen. Das schafft winzige Zwischenräume, durch die die CSF dann effektiver strömen und die gesammelten Proteine und andere Metaboliten abtransportieren kann. Es ist wie eine Flutwelle, die durch die Gassen unserer Gehirnstadt fegt und den angesammelten Müll wegspült.
Besonders während des Tiefschlafs (Non-REM-Schlaf) ist dieses System hochaktiv. Das bedeutet: Wer zu wenig Tiefschlaf bekommt – was oft bei verkürzter Gesamtschlafdauer der Fall ist – verhindert, dass sein Gehirn diese entscheidende Reinigungsarbeit leisten kann. Das könnte erklären, warum chronischer Schlafmangel mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen in Verbindung gebracht wird. Es ist, als würde man den Müll über Wochen nicht abholen – irgendwann wird die Stadt unbewohnbar.
Mehr als nur Abfallentsorgung: Konsolidierung und Kreativität
Aber Schlaf ist nicht nur „Müllabfuhr“. Während wir schlafen, festigt unser Gehirn auch das, was wir tagsüber gelernt haben – Stichwort Gedächtniskonsolidierung. Informationen werden vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überführt und miteinander verknüpft. Das Gehirn arbeitet also auch im Schlaf auf Hochtouren, um Gelerntes zu verarbeiten und zu speichern.
Und haben Sie sich jemals gefragt, warum Ihnen manchmal die besten Ideen morgens im Bett kommen oder Sie nach einer guten Nachtruhe plötzlich eine Lösung für ein Problem finden? Schlaf fördert auch die Kreativität. Unser Gehirn kann im Schlaf auf eine Weise Verbindungen herstellen, die uns im Wachzustand vielleicht nicht möglich sind. Es werden scheinbar disparate Informationen verknüpft, was zu neuen Einsichten führen kann.
Was können wir tun? Die Macht eines guten Schlafs nutzen
Angesichts dieser faszinierenden Erkenntnisse wird klar: Schlaf ist kein Luxus, sondern eine biologische Notwendigkeit für unsere körperliche und geistige Gesundheit.
Vor drei Jahren begann das James-Webb-Weltraumteleskop seine unglaubliche Reise. Seitdem hat es uns mit atemberaubenden Bildern und bahnbrechenden Entdeckungen immer wieder aufs Neue fasziniert. Jetzt, zum dritten Geburtstag, hat Webb einen weiteren Blick in die Tiefen des Universums geworfen – genauer gesagt, in den Katzenpfoten-Nebel.
Stellt euch vor: zwei gigantische Galaxienhaufen, jeder für sich bestehend aus Milliarden von Sternen, rasen aufeinander zu und kollidieren mit unfassbarer Wucht. Genau das ist im Bullet-Haufen, der etwa 3,8 Milliarden Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Carina liegt, passiert: ein kosmisches Spektakel, das unser James-Webb-Weltraumteleskop (Webb) jetzt mit atemberaubender Klarheit beobachtet hat.
Der Bullet-Haufen: Ein Fall für mehrere Akteure
Durch die Kombination von Webbs Infrarotdaten und Röntgendaten eines anderen Teleskops, des Chandra X-Ray Observatory, konnten die Wissenschaftler eine noch genauere Karte des Bullet-Haufens erstellen. Und was sie fanden, war verblüffend: Ein Bereich des Haufens ist asymmetrisch und langgezogen. Das deutet darauf hin, dass es vielleicht nicht nur ein einfacher Zusammenstoß zweier Haufen war, sondern eine komplexere Geschichte mit mehreren galaktischen Fusionen!
Und das Beste daran? Webb hilft uns, eines der größten Rätsel des Universums zu lösen: die Dunkle Materie!
Credits: Image: NASA, ESA, CSA, STScI, CXC
Glühende, heiße Röntgenstrahlen, die vom Chandra-Röntgenobservatorium der NASA aufgenommen wurden, erscheinen in Rosa. Das Blau steht für die Dunkle Materie, die von den Forschern mit Webbs detaillierter Bildgebung genau kartiert wurde.
Puh, schon wieder Freitag, der 13.? Für viele ist das ein Tag, an dem man lieber im Bett bleiben, schwarze Katzen meiden und auf keinen Fall unter einer Leiter durchgehen sollte. Aber warum eigentlich? Ist dieser Tag wirklich vom Pech verfolgt, oder ist das alles nur Aberglaube? Und apropos Unglückszahlen: Ist die 13 die einzige, die uns das Gruseln lehrt?
Danke für diesen schönen Beitrag, liebe Elisabeth. Vielleicht gelingt uns Geschwistern beim Familientreffen auch so ein Haiku. Fröhliche Weihnachten!