Beitrag: Boike Jacobs

Immer wieder im Frühjahr lädt die Hamburgische Kulturstiftung zur Überraschungsgala ins Hansa Theater am Steindamm ein. In einem vielseitigen Programm präsentieren sich ausgewählte Förderprojekte der Stiftung. Gezeigt werden sowohl Ausschnitte aus Projekten junger Künstlerinnen und Künstler als auch der Kinder- und Jugendkultur. Vom Poetry Slam und musikalischen Acts, von Breakdance-Einlagen bis zum Kurzfim – das Programm macht die Bandbreite der Förderung durch die Hamburgische Kulturstiftung anschaulich. Und ist jedes Jahr voller Überraschungen.


Umfangreiche Vorbereitungen mit großartigem Ergebnis
Auch diesmal war Bergedorf wieder mit einem Kurzfilm vertreten, den die Kinder aus der Unterkunft für Geflüchtete in der Brookkehre unter Anleitung von Regine Uhlig, Ute Klapschuweit und Sabine Erler in wochenlanger Arbeit gebastelt, angemalt, geklebt hatten. Und auch die Texte, von Regisseur und Filmemacher Paul Uhlig geschrieben, präsentierten sie mit Charme, Witz und viel schauspielerischem Talent. Bei der Vorführung wurde jedenfalls viel gelacht und applaudiert.


Trotz aller Vorarbeit hatten die Kinder aus der Brookkehre beim Schauspielen jede Menge Spaß
Gefördert wurde der Film auch von der Stiftung Kulturglück und der STEB. Die Hamburgische Kulturstiftung zeigt den Spendern mit den Darbietungen der geförderten Projekte, wofür ihr Geld verwendet wurde, und regt sie damit nicht zuletzt zu neuem Engagement an. Die Filme aus der Brookkehre sind seit mehreren Jahren mit dabei und gelten als „Highlight des Abends“. Das betonte auch der Moderator, als er erklärte, die Teilnahme an einem solchen Filmprojekt sei für die Kinder etwas ganz Besonderes, an das sie sich ihr Leben lang erinnern würden.
Und wer sich den Kurzfilm anschaut, der kann ihm nur recht geben.
Fotos: „Das bisschen Astrophysik“, Ute Klapschuweit
Das ist wirklich ein tolles Projekt in der Unterkunft für Geflüchtete an der Brookkehre. Die Ergebnisse sind immer wieder überraschend und berührend. Einen großen Dank an das ganze Team, insbesonder Regine Uhlig, Ute Klapschuweit und Filmemacher Paul Uhlig.
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