Beitrag: Thorsten Werner

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Ja, Sie haben richtig gelesen. Die Lachmöwe, unser quirliger Küsten- und Binnengewässerbewohner, ist zum Seevogel des Jahres 2025 gekürt worden. Aber warum eigentlich eine Möwe? Sind die nicht einfach nur laut und dreckig? Nun, da liegen sie ganz schön daneben! Die Lachmöwe ist viel mehr als nur ein Vogel, der uns gerne mal die Pommes stibitzt.
Ein Leben an Binnengewässern und am Meer
Die Lachmöwe ist ein wahrer Alleskönner. Sie ist elegant im Flug, ein geschickter Fischer und ein geselliges Wesen. Ihr bevorzugter Lebensraum an Binnengewässern, die „Lache“ ( kleiner Tümpel), engl. lake oder lateinisch lacus, hat ihr den Namen gegeben. Sie sorgt für eine fröhliche Atmosphäre an unseren Gewässern. Doch hinter der lustigen Fassade steckt auch eine Menge Bedrohung.
Warum die Lachmöwe unsere Hilfe braucht
- Nahrungsmangel: Überfischung und Verschmutzung der Gewässer machen es den Möwen immer schwerer, genügend Nahrung zu finden.
- Störungen: Während der Brutzeit werden die Tiere durch Menschen und ihre Aktivitäten gestört, was zur Aufgabe der Nester und zum Verlust von Küken führen kann.
Warum ist die Lachmöwe so wichtig?
- Ökosystem: Die Lachmöwe ist ein wichtiger Teil des Ökosystems. Sie hält die Binnengewässer und Küsten sauber, indem sie Aas und Abfälle frisst, und dient vielen anderen Tieren als Nahrung.
- Bioindikator: Als Allesfresser reagiert die Lachmöwe sehr empfindlich auf Veränderungen in ihrer Umwelt. Ihr Bestand kann als Indikator für die Gesundheit unserer Gewässer dienen.
- Kulturgut: Die Lachmöwe ist ein Symbol für unsere Region und hat in vielen Geschichten und Gedichten eine Rolle gespielt.
Wenn Sie das nächste Mal im Schmidtchen im KörberHaus eine Tasse Kaffee trinken und Kuchen essen, können sie die Lachmöwen am Serrahn beobachten.