Aus der Region, Veranstaltungen

Generationenwerkstatt

Beitrag: Thorsten Werner

Blick auf das Podium
Foto: Claudia Höhne

Zum zweiten Mal lud das KörberHaus zur ganztägigen Ideenschmiede ein als Auftakt für die Bergedorfer Generationenwerkstatt 2024. Das diesjährige Thema: „Ankommen – Integration und Teilhabe vor Ort stärken“. Im Anschluss an die Ideenschmiede unterstützt die Körber-Stiftung gemeinsam mit Kooperationspartnern die Teilnehmenden über ein Jahr bei der Umsetzung ihrer Projektideen.

Ich bin mit gemischten Gefühlen zur Generationenwerkstatt gegangen. Wie wird es wohl sein? Was werde ich machen?
Es waren erstaunlich viele ältere und junge Personen dabei, insgesamt waren etwa 55 Interessierte gekommen, welche auf 7 Tische verteilt wurden. Darum war es erstmal ziemlich eng in dem Raum.

Nach einem spielerischen Kennenlernen mit 3 verschiedenen Tafeln und Aufgaben, Lieblingsort, Lieblingspostkarte und Malen, ging es an die Projektauswahl.

Projektideen

Ich habe mich für die Theatergruppe mit Christian Braubach als Coach entschieden. Da ich schon beim tollen Musical „Der Drachenkönig“ mitmachen wollte, aber keine Zeit hatte, wollte ich mir diese Chance deshalb nicht entgehen lassen. Mich reizte, den kreativen Prozess mitzuerleben und an dieses Thema mit eigenen Vorschlägen heranzugehen.

Alle Gruppen diskutierten lautstark ihre Ideen. Und wir auch noch. Das war zu viel! Deshalb fragten wir nach dem Freiraum, Er wurde für uns aufgeschlossen, Stühle und Tische wurden zusammengestellt, und es war -Ruhe- 😀. So konnten wir ungestört und mit viel Spaß Ideen entwickeln.

Der Freiraum im 2. Stock des KörberHauses bietet höhenverstellbare Tische, und genügend Stühle und Whiteboard-Flächen. Er steht jeder Gruppe der Generationenwerkstatt zur Verfügung und kann bei
Florian Grimme: grimme@koerber-stiftung.de
gebucht werden.

Ich bin schon gespannt, wie sich die Ideen weiter entwickeln werden.

Schade, dass wir in der Theatergruppe keinen Kontakt mit Menschen mit Migrationshintergrund haben und es so wenige Interessierte gab, die den Menschen direkt helfen wollen.

So gehe ich nach anfänglicher Euphorie nachdenklich nach Hause.

Nicht übereinander, sondern miteinander reden und anderen behilflich sein.

Das ist mein Ziel.

Übrige Fotos: Thorsten Werner

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