Veranstaltungen

Plattdeutschtag im KörberHaus

Beitrag: Jürgen Sakuth

Zum Plattdeutschtag am 20. April in Hamburg fanden auch einige Veranstaltungen im KörberHaus statt. Ich war bei zwei Höhepunkten dabei. Eigentlich hätte dieser Beitrag auch auf Plattdeutsch geschrieben werden sollen, aber leider kann ich Platt nur verstehen und nicht schreiben.

Der erste Höhepunkt war die gut besuchte Lesung von Ove Thomsen im Körber Saal. Er las aus seinem ersten Kinderbuch „Regen im Kopf“ (oder op Platt „Regen in’n Kopp“)

Das Thema ist nicht nur für Kinder interessant, sondern auch für Erwachsene. Ich denke, wir alle kennen das. Man will zu viel schaffen und macht sich selbst am meisten Druck. Wie meine Frau immer sagt, wenn ich mir zu viel vornehme: „Musst du schon wieder Haken setzen?“

Das Buch (Jumbo-Verlag) ist wunderschön und sehr empfehlenswert. Auch die Illustrationen von Melf Petersen sind phantastisch.

Ove Thomsen ist auch Liedermacher. Zwischen den Lesungen hat er eigene Lieder vorgetragen.

Im Anschluss hat der Bergedorfer Shantychor „Die Fleetenkieker“ im Foyer gesungen.


Ich erinnere mich an die Lieder „An de Alster, an de Elbe, an de Bill‘“ (passend zu Bergedorf), „Dat du mien Leevsten büst“, „An der Nordseeküste“ und natürlich den „Hamburger Veermaster“

Zwischendurch erzählte der Plattdeutsche Solosänger Uwe lustige „Döntjes op Platt“.

Als zweite Zugabe gab es „Sailing“. Das wurde so gefühlvoll gesungen, dass wohl selbst Rod Stewart beeindruckt gewesen wäre.

Insgesamt war es ein sehr schöner Nachmittag im KörberHaus.

Fotos: Jürgen Sakuth

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