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Damals war’s – Ein kleines Bergedorf Quiz

Veröffentlichung: Jürgen Sakuth

Im August habe ich an einem Stadtrundgang durch Bergedorf teilgenommen. Eine freie Mitarbeiterin der „Bergedorfer Museumslandschaft“ erzählte uns bei einem abendlichen Spaziergang an sehr anschaulichen und eindrucksvollen Beispielen interessante Begebenheiten aus der Geschichte Bergedorfs. Ich kann nur allen empfehlen, selbst an diesem Rundgang teilzunehmen. Es lohnt sich.

Als Zugezogener konnte ich dabei viel Neues über die Bergedorfer Geschichte erfahren. Einiges habe ich behalten und möchte dies in einem kleinen Quiz hier wiedergeben.

Viele erfahrene Bergedorfer werden die Fragen sofort beantworten können. Los geht’s.

  1. Die mächtigen Städte Lübeck und Hamburg wollten schon im Mittelalter über Bergedorf herrschen. Offizielle Begründung: „In Bergedorf gibt es viel Gesindel. Wir müssen wieder für Ordnung sorgen, damit unser Handel nicht gestört wird.“
    Was war der wahre Grund?

  2. An den Baustil welcher berühmten Hamburger Gebäude erinnert das Bergedorfer Schloss?

  3. Warum wollte Hamburg damals nicht, dass um das Bergedorfer Schloss herum ein Park angelegt wird: Offizielle Begründung:“ Tagsüber würde ein solcher Park nur von Kindermädchen besucht und nachts verführt ein Park mit teilweise dunklen Ecken nur zu unzüchtigem Verhalten.“
    Was war der wahre Grund?

  4. Aus welchen Gründen wurde eine Frau aus den Marschlanden als Hexe verbrannt?

Lösungen auf der nächsten Seite.

Lösungen

  1. Der damalige Herzog von Sachsen-Lauenburg hatte einen besonderen Schatz, den Sachsenwald. Das Holz war ein wichtiger Baustoff zur Erweiterung der Städte. Es wurde vom Sehrran über einen neu erbauten Verbindungskanal zur Doven Elbe bis in die Elbe verschifft.

  2. Der Baustil des Bergedorfer Schlosses ähnelt der Hamburger Speicherstadt.

  3. Das Anlegen eines solchen Parks kostet viel Geld. Hamburg scheute diese Geldausgabe.

  4. Abelke Bleken aus Ochsenwerder hatte von ihren Eltern einen Hof geerbt, den sie allein bewirtschaftete. Sie wollte partout nicht heiraten. Dazu sah sie auch noch gut aus. Das hatte einige mächtige Herrschaften so gestört, dass sie der Hexerei angeklagt wurde und während des Prozesses so lange gefoltert wurde, bis sie alle Untaten als Hexe gestand.
    Abelke Bleken wurde zum Tode verurteilt und bei lebendigem Leib verbrannt.

Text und Fotos: Jürgen Sakuth

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