Beitrag: Sabine Ziesmer
Advents- und Weihnachtsbräuche, die zur Freude der Kinder und der jung Gebliebenen Einzug in unsere Stuben gehalten haben, gibt es bekanntlich einige. Ich liebe Weihnachtsbräuche und schmücke gern das Haus und den Garten, auch wenn sich daran nicht mehr oder noch nicht Kinderherzen erwärmen können. Als Grundschullehrerin begann die Vorweihnachtszeit bereits Anfang November. Es wurde gebastelt, Kulissen für die Weihnachtsaufführung entstanden, und erste Proben fanden statt. Ich war immer für Basteleien, Deko und Theater zuständig. In all den Jahren wurde mir das nie zu viel. Eine neue Idee, Kindern die Adventszeit zu versüßen, lernte ich bereits vor längerer Zeit von einer Kollegin kennen, die skandinavische Traditionen hervorragend mit eigener Kreativität zu verbinden wusste.
In ihrem Klassenraum wohnte Tomte. 22 eifrige Kinder erklärten mir ruck zuck was man über ihn wissen musste. Tomte ist ein freundlicher skandinavischer Hauswichtel oder Nisse, der Menschen und Tiere beschützt und von dem man weiß, dass er eine rote Mütze trägt und nachts über das Haus, in das er Einzug gehalten hat, wacht. Zuweilen spielt er auch kleine Streiche.








Dankeschön, das werden wir beim nächsten Mal so machen.