Beitrag: Jürgen Sakuth
Aus der Ferne hörten wir leise Töne. Die Musik wurde nur langsam lauter. Irgendwann konnten wir die Melodie erkennen. Und dann sahen wir auch die Quelle. Vorne am Mast einer britischen Yacht, die gerade in den Hafen einlief, spielte ein junger Mann im Rock auf dem Dudelsack. Ein sehr stimmungsvoller Moment.

Es gab auch auf anderen Segelyachten Crewmitglieder, die nicht nur segeln konnten, sondern auch musikalische Talente hatten und diese bei der Rückkehr von der Regatta in den Hafen vorführten.
Aber der Reihe nach. Wenn wir in Südfrankreich Urlaub machen, gehört immer mindestens ein Ausflug nach Saint-Tropez dazu. Den Charme dieses Ortes mit der einmaligen Lage an der gleichnamigen Bucht können selbst wir Touristen nicht kaputtkriegen. Voll wird es im Herbst nur am Hafenkai, in wenigen Gassen und an Markttagen auf dem Place de Lices.
Besonders interessant ist der Besuch während der jährlichen Regatta LES VOILES DE SAINT-TROPEZ und besonders mit dem Teil der historischen, klassischen Segelyachten. Ich hatte immer davon geträumt, einmal an dieser Regatta teilzunehmen. Aber inzwischen bin ich zu alt. Die wenigen alten Mitfahrer sind meistens die Bootseigentümer, die junge kräftige Menschen zur Unterstützung brauchen. Die Winschen, die zum Setzen der Segel und für die Manöver eingesetzt werden, müssen auf diesen alten Yachten noch manuell bedient werden ohne maschinelle Unterstützung wie auf den modernen Rennyachten.
- Ausfahrt aus dem Hafen zur Regatta


2. Unter Segeln





3. Klarschiff machen nach der Rückkehr in den Hafen



Auch der Nachwuchs übt schon.

Am Kai in Saint-Tropez




Auch für uns als Zuschauer ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende. Für die Teilnehmer wartete noch das tägliche Abendprogramm mit Live-Musik.

Text und Fotos: Jürgen Sakuth