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Das DEBATTLE! im KörberHaus

Beitrag: Alissa Sürmen

Das Debattle!, eine Debatte, organisiert im KörberHaus, die aus zwei herausragenden Teams des Debattierclubs Hamburg zusammengestellt wurde und spannender nicht hätte sein können.

Bild: Pixabay

Ich entschied mich dazu, mir am 7. November das Debattle! anzugucken, was auf den ersten Blick sehr vielversprechend aussah. Die Debatte fand auf dem ersten Stock des KörberHauses statt und wurde durch lila und blau färbendes Licht erhellt, sodass man es schwer hätte übersehen können. Um die Debatte für das Publikum, das von Zuhause aus zuschaute, live zu streamen, wurden vier Kameras an den Ecken des Veranstaltungsraums angebracht. Während ich mich auf einem beliebigen Stuhl im Publikum niederließ, fiel mir ein Chip ins Auge, der uns ermöglichte, nach der Debatte kostenlos Getränke zu erhalten.

Es wurde leise, und der Moderator präsentierte uns den Ablauf und die sechs Teilnehmer, die uns durch die Debatte führen würden. Zwei Teams, die sehr ausgeglichen waren. Das Thema der Diskussion wurde angekündigt und lautete: „Ist der Klima-Aktivismus in seiner heutigen Form gefährlicher als zuvor?“

Der Moderator forderte das Publikum zunächst auf, über das Handy ein Voting durchzuführen über das Debatten-Thema, um die Meinung des Publikums miteinzubeziehen und eine Minderheit und Mehrheit festzulegen. Die Mehrheit wählte „Nein“ und ist somit der Überzeugung, dass der Klima-Aktivismus zur heutigen Zeit nicht gefährlicher ist als zuvor.

Die Teams wurden also in ihre Positionen eingeteilt, und ihnen wurde kurzfristig Zeit gegeben, sich zurückzuziehen und Argumente zu sammeln. Währenddessen führte der Moderator das Publikum weiter, bis die Debattierer*innen zur Bühne gingen. Jedem Teilnehmer der Debatte wurde eine Zeit von 7 Minuten gegeben, um seine Positionen zu äußern, bevor die Opposition zu Wort kommen konnte. Die Debatte verlief auf hohem Niveau, und die Debattierer*innen waren wirklich erstaunlich gut. Bis es schließlich ein Ende fand, und das Publikum die Möglichkeit hatte, sich zu äußern, sei es über seine eigenen Meinungen, oder um Kritik an den Debattierer*innen auszulassen. Als schließlich das Publikum aufgefordert wurde, noch einmal abzustimmen, um herauszufinden, welches Team überzeugender war, war die Mehrheit plötzlich anderer Meinung und glaubte, dass sich der Klimaschutz-Aktivismus im Vergleich zu früher verschlechtert hatte. Somit hatte das Debattle! einen klaren Gewinner.

Auf dem Weg zum Ausgang fiel mir noch der Chip ein, und ich genoss zum Abschluss des Tages noch ein erfrischendes und vor allem kostenloses Getränk.

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